Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| ich sprechen sol,/ wan ich enkan niht mêre./ /Wîlent dô man vröun mich sach,/ dô was mir wol ze muote./ man | |
| man vröun mich sach,/ dô was mir wol ze muote./ man hôrte wol, daz ich dô sprach/ vil manige rede guote./ | |
| hât aller saelde wol den besten teil./ wâ gesach ie man sô guotes iht?/ an in lît der werlte wunne und | |
| ze herzen gât!/ Swenne er mich getroestet eine,/ sô gesiht man wol, daz ich vil selten iemer iht geweine.’/ /Herzeclîcher vröide | |
| wê,/ des sich íem%\er getroestet der,/ dér íst verdorben ê./ /Man sol sorgen: sorge ist guot;/ âne sorge ist nieman wert./ | |
| in behüete,/ swar er in der werlde vert./ Alsô schône/ man nâch wîbes lône/ noch geranc nie mêre./ daz ich sîner | |
| vil, daz ist mîn herzesêre.’/ /Îch sólt beliben sîn,/ dâ man mi$’s tougenlîchen bat./ nû hât mich der wille mîn/ verleitet | |
| müln,/ wirt danne ein eltiu gurre zeinem vüln,/ sô siht manz in der werlte twerhes stênde./ /Went ir hoeren, einen gemellîchen | |
| in,/ sô sehe, waz ers genieze.’/ /Swel w%/îp wíl, daz man si niht enzîhe/ und sî dem zîhenne gar gelîch tuot,/ | |
| iemer dienen muoz./ vil lîhte erschînet noch der tac,/ Daz man mir muoz vröiden jehen./ noch groezer wunder ist geschehen./ /Nu | |
| durch den morgen/ dannen streben./ er mac des tages erbeiten./ man darf in niht ûz leiten/ ûf sîn leben./ Ein offeniu | |
| herze erweichen,/ sît ez noch/ der mîner swaere niht bevilt./ Man siht mich alze selten geil./ ein vlins von donrestrâlen/ möht | |
| Daʒ erste ist diu erde. diu ist kugeleht. daʒ mac man kiesin da bi. wan so der mane verleschit, daʒ schinet | |
| heiʒint planeten. die gant anders danne ander $t sternen, daʒ man sprichit, si sin die ierrenden sternen. E danne ich dir | |
| ist. so ist diu zit warm unde durre. so sol man sich huoten vor allen heiʒin spisen unde derrender unde vor | |
| daʒ eime menschen sin naturliche hizze iut cerga. so sol man essen swaʒ kule unde fiuhte si. so sol man sich | |
| sol man essen swaʒ kule unde fiuhte si. so sol man sich huoten vor unkiuschekeit $t unde vor allem lasenne so | |
| sich huoten vor unkiuschekeit $t unde vor allem lasenne so man meiste mac. daʒ ist dem libe guot. unde man sol | |
| so man meiste mac. daʒ ist dem libe guot. unde man sol kaltiu beder meʒeclich uben. Daʒ vierde teil deʒ iares | |
| an. so ist diu zit kalt unde durre. so sol man bruchen die spise die warm unde fiuhter naturen sien, als | |
| fleisch unde edil druben unde lutern virnen win. unde sol man sich huoten vor unkiuscheit mit wiben. deʒ herzen frode unde | |
| craft unde den lip, unde dracheit. $t da von sol man die dracheit vertriben. unde so man morgens von dem slafe | |
| $t da von sol man die dracheit vertriben. unde so man morgens von dem slafe gat, so sol man die arme | |
| unde so man morgens von dem slafe gat, so sol man die arme gelich dennen, unde daʒ houbit strelen, unde ogen, | |
| zene unde hende weschen dur suverheit unde dur roscheit. so man denne essen sol, so sol man vor den lip muogen | |
| unde dur roscheit. so man denne essen sol, so sol man vor den lip muogen ein wenic mit etlicher arbeit. wan | |
| unde wan eʒ ierret den lip unde die spise. So man danne gisset ze inbisse, so sol man uf senften betten | |
| die spise. So man danne gisset ze inbisse, so sol man uf senften betten ein wile //slafen uf der rehten siten, | |
| ein wile //slafen uf der rehten siten, unde darnach sol man den slaf vollebringen uf der lingen siten. unde danach en | |
| slaf vollebringen uf der lingen siten. unde danach en sol man nit zestunt essen, biʒ der mage itel werde. daʒ sol | |
| nit zestunt essen, biʒ der mage itel werde. daʒ sol man kiesen bi der dunneda der speicholter unde bi der gerunge | |
| essenne slafen, oder uf herten betten $t ligen, unde daʒ man bade in den badern die mit listen gemaht $t sint, | |
| dicke lasen die sint schedelich. $t Nu weistu wol wie man daʒ iar in vier teile teilet. Nu wissist $t daʒ | |
| Mathei. ist abir dirre heiligen abent ein sunnentage, so sol man den samstag vasten. also sol man anderen zwelfbotten aben//den $t | |
| ein sunnentage, so sol man den samstag vasten. also sol man anderen zwelfbotten aben//den $t och tuon, eʒ si danne ein | |
| zit der frouden. Noch danne sint sehʒ hochzit der abint man vasten sol. Wihe naht, Pfingsten, Sunegiht, Laurenti, unser frowen messe | |
| also vahent die romer den naturlichen tac an. also teilit man deʒ menschen lebtage in vier. daʒ erste ist die kintheit, | |
| [Zeichnung] die sunne. der Mane. diu erde. unde wissest daʒ man in dem eclipsim niut ensiht in allem lande. der selbe | |
| so der mane ioch do volschinec waʒ. da von liset man von eime wisen heiden; der waʒ in criechen $t landen | |
| denne ieman "wie mac dirre meister danne war gehaben, sit man wol sihet daʒ der mane etwenne crumb ist, also [Zeichnung], | |
| mane uns niht enschinet, so er enzundet wirt, so sprichit man im coniunctio. unde die namen het der mane nah einander, | |
| werent. Abir nach fiunf iaren, daʒ si brahtent silber, daʒ man der mitte soldener bereite. soldener daʒ sint die da vehtent | |
| danne nach fiunf iaren, daʒ siu brahtent $t gesmide, daʒ man wafen da mitte wider gemahte. unde ie fiunf iar heissent | |
| von allen landen in dirre indictione aller zuo samene. daʒ man danne niemer vergesse dirre zal, so hant die romer uf | |
| uf gesezzit daʒ dekein privilegium, //daʒ ist hantvestene, frome were, man enschribe danne under fiunfzehin $t iaren welhes iares der brief | |
| drier hande briefen, an hantvestenen, an den briefen da mitte man kirwihe beciuget, unde an den briefen die man schribet an | |
| da mitte man kirwihe beciuget, unde an den briefen die man schribet an die groʒen osterliche kerzen. der danne gerne wuste | |
| ende. Nu wil ich dir sagen von der zit die man ahtet in eime sundern iare. da wissest daʒ man drier | |
| die man ahtet in eime sundern iare. da wissest daʒ man drier hande manoden war nimet. die ersten sint der sunnen | |
| pisches. so ist die zit so gar wasserehte, $t daʒ man mohte sprechin, elliu dinc swumment als vische. Och sprechint etlich | |
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