Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| So machet man ein grůben vol vúres, da in wirfet man dú kint und die můtere sint und wirfet uf si | |
| Dur krankheit der lúte und dur valscheit der welte můs man swigen der warheit</KAP> Dis bůch ist begonnen in der minne, | |
| Von eins gůten priesters vegfúr <N>XVI</N>. Es ist túfellich, das man súndet <N>XVII</N>. Dis ist ein grůs und ein lop und | |
| orden geeret hat an vier dingen <N>XXV</N>. Eines dinges genússet man in dem himmelriche, das ist in siben dingen; da nach | |
| $t also das er wirt gezogen an allen dingen. Mag man mit der gottes minne boͤse sitten haben? Das kan ich | |
| nit voͤrhtet noch sch#;eamet denne alleine in gezogner wise, als man pfliget in himmelriche ze voͤrhtende. Mere der arme licham můs | |
| dem male, das heligú werk alse rehte schedelich sint, die man tůt ane rat, also das man sprichet: Nein, ich bin | |
| rehte schedelich sint, die man tůt ane rat, also das man sprichet: Nein, ich bin komen úber menschen rat, ich wil | |
| also sere gehindert hat. Ich fragete si: «Wa mit mag man dir gehelfen?» Do antwúrt si alsus: «Ich wolte in ertriche | |
| nieman mitte. Die gerunge, gebet und allú dú arbeit, die man hie fúr sú tůt, da wirt si mitte gezieret, wenne | |
| inen von got in irem lichamen wider gegeben, also das man das wol moͤhte kiesen, das si tote lúte waren gewesen. | |
| behenkent sich vor den offenbaren lúten mit schoͤnen worten, das man rehte wenen mag, das si innewendig haben des heligen geistes | |
| machest du also harte inwendig und also unwillig uswendig, das man nit getar ein geistlich wort vor in sprechen, es si | |
| herze, das iemer gegen dem himel offen stat, da vindet man die warheit und aller dinge bescheidenheit. Es ist vil lihte | |
| und aller dinge bescheidenheit. Es ist vil lihte angenomen, das man vor den lúten gůt si; ist dú warheit da nit, | |
| dar noch nit komen mag.» <KAP><N>XVI</N>. Es ist túfellich, das man súndet</KAP> Semliche lúte, die geleret sint, sprechent, es si mensclich, | |
| Semliche lúte, die geleret sint, sprechent, es si mensclich, das man súndet. In aller miner bekorunge mines súndigen lichamen und in | |
| konde ich es nie anders vinden, es si túfellich, das man súnde tůt. Die súnde si klein oder gros, der túfel | |
| moͤgest gebeiten; wan hohe brúte und edel rittere die můs man mit túrer koste lange und sere bereiten.» <KAP><N>XIX</N>. Wie sibenzehen | |
| sich der ungeloͮbe uf und sprichet: «Es ist nit als man seit.» Owe, so enpfahent si alle die ding, die von | |
| die ding, die von gotte har koment, also arglich, das man inen kume út getar gesagen; und was si selber fúrbringent, | |
| alleine. Das vierde ist: nothelfig in der heimlicheit. Glosa: das man sůche und vrage, wa die ellenden siech sien und die | |
| dur das du inen moͤgest ze helfe komen. Owe, das man ane súfzen und ane trehene und allerleie erbarmeherzekeit vor den | |
| wissen, das gottes urteil also schlat. Das fúnfte ist: das man sprachelos sie <FOLIO>(87#’v)</FOLIO> in noͤten. Glosa: also das man der | |
| das man sprachelos sie <FOLIO>(87#’v)</FOLIO> in noͤten. Glosa: also das man der girigen wort, die da ufstigent us eim homuͤtigen zornigen | |
| us eim homuͤtigen zornigen herzen, nút spreche; da von vindet man grundelose gnade in gotte. Das sehste ist: das man si | |
| vindet man grundelose gnade in gotte. Das sehste ist: das man si vol der warheit. Glosa: der mensche ist werlich vol | |
| die lúte in sin herze sehent. Das sibende ist: das man sie der lúgene vient. Glosa: das wir die lugene an | |
| nach und er sach das kint vil arglichen an. Do man dem kinde mit dem hohen oppfer also grose ere bot, | |
| reine jungfroͮwen, die kamen da mitte zů der e, das man si nit dorfte steinen, und da zů die ellenden siechen | |
| alleredelste holtz, das únsers herren lichamen an ime trůg, do man die himelporten durchgrůp und mit den hammeren si ufschlůg, das | |
| dem toten lambe in der marter únsers herren nider, das man das lebende gottes lamp in der selben stat iemer <FOLIO>(91#’v)</FOLIO> me | |
| helle. Aber blibet er reine von allen súnden und nimet man im sinen lip unverschuldet, so gehoͤrt er nit zů der | |
| meiste schar. Aber du solt ie da nach stan, das man in uf das allerhoͤhste versmahe und das man in qwele | |
| stan, das man in uf das allerhoͤhste versmahe und das man in qwele mit der allerscharphosten pine. Ist er denne ein | |
| mitte soͤget allú gottes kint. Dis sprach oͮch únser herre: Man solte nieman ze priester wihen, er koͤnde denne beide, die | |
| gespottet von etlichen lúten, das er die gabe verlúret, da man die gottes wisheit inne vindet und kúset; das verloͤschet oͮch | |
| das vierde der nútzoste gewalt in der heligen cristanheit. Das man die brůdere ze erbeit tribet ane erbarmherzekeit und ane suͤsse | |
| ding, der ich nu muͤs swigen. <KAP><N>XXV</N>. Eines dinges misset man in dem himmelriche, das ist in siben dingen; da nach | |
| und kostet oͮch in disem libe allermeist; das ist, das man in armůt, in smacheit, in ellende, in wetagen, in geistlichem | |
| gehorsami, $t in allerhande bitterkeit inwendig und uswendig, ja das man hie inne welle und moͤge und koͤnne got loben von | |
| lob: «Ich bin ein unúberwunden kraft der warheit; das vindet man an dem menschen, der loblich mit gotte bestet, swas in | |
| gemachet von aller eisunge, do ich die gabe enpfieng, die man heisset bekantú minne. So valle ich zehant uf die erde | |
| Christus us sinem unschuldigen herzen gos. Das dritte blůt, das man vor dem jungesten tage giessen sol in cristanem geloͮben, das | |
| <N>XIV</N>. Clagere in der pine enberent <FOLIO>(102#’r)</FOLIO> sehs dingen. Wie man súche und schamheit tragen sol <N>XV</N>. Von Enoch und Helyas | |
| ansehen ze allen ziten <N>XIX</N>. Von dem gůten willen, den man nit zů der getat mag bringen <N>XX</N>. Dis bůch ist | |
| und von den jungesten brůdern <N>XXII</N>. Von siben dingen, der man fúnfe vindet in himmelriche, zwoͤi in ertriche <N>XXIII</N>. Wie in | |
| grosser <FOLIO>(102#’v)</FOLIO> herre <N>XXXIV</N>. Der die welt versmahet, den sol man eren mit aht dingen <N>XXXV</N>. Wie dú selig sele sprichet | |
| gegen iren undertan</KAP> Gros vorhte lit an der gewalt. Swenne man sprichet: «Ir sint nu únser prelaten oder únser prior oder | |
| ist er ein menschliche got mit Christo. Mere alles das man clútteret und arbeitet sunder nutz und sunder not, das ist | |
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