Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| //Ûz eim rôsevarwen munde kumt von wîbes herzen grunde/ daz man gerne schouwen mac:/ reiner wîbe süezez lachen/ mac baz sendez | |
| //Crêatiuren zam und wilden beiden tet der arge winter wê./ man sach rîfen unde snê/ jâmers vil in briuwen./ wê swaz | |
| gen dem süezen meien,/ gen der fröidebernden zît./ hiure siht man megde reien./ dar sult ir iuch frœlich zweien,/ minnestiure iu | |
| der minne kunst/ swem ir güete fröide gan./ wîp sol man für bluomen schouwen,/ wîben dienen hœhet muot./ minnen wân/ lieben | |
| al/ âne zal/ gar von nôt enbinden./ kalt îs siht man zerfliezen;/ daz kumt von der sunnen glanz./ man siht noch | |
| îs siht man zerfliezen;/ daz kumt von der sunnen glanz./ man siht noch hiure hofschen tanz,/ mangen swanz/ unde kranz./ wen | |
| urlup, rîfen unde snê, jârlanc mê:/ dur den klê/ siht man bluomen dringen./ des sult ir wesen an fröiden balt,/ junc | |
| ir wesen an fröiden balt,/ junc und alt:/ manicvalt/ hœrt man vogel singen./ walt anger heide und ouwen/ liehter meie hat | |
| gevilde./ ir sunt verdienen êren zol:/ tuont sô wol/ sam man sol,/ êrent wîbes bilde:/ wîp sint der tugende ein krône,/ | |
| twanc./ diu heide lît/ wol gezieret sunder strît,/ in grüene mac man schouwen/ bluomen blâ brûn rôt gel blanc./ gar zergangen ist | |
| sint verbrant,/ ir gewant/ stêt verpfant./ sît gemant/ ir, die man bî tugent ie vant,/ mîdent schanden bant./ //Helfent mir, $s | |
| wol $s hiure $s tiure $s w%-esen, l%-esen $s megde man nu niender bluomen siht./ grüene gras $s daz $s salwet, | |
| daz $s salwet, $s valwet $s anger,/ langer $s hœrt man kleine vogel singen niht./ toup $s loup $s wil $s | |
| loup $s wil $s vil $s vallen,/ schallen $s hœret man niht nahtegal./ dirre unmuot $s tuot $s herzen $s smerzen | |
| lobe diu lieben wîp./ //Sô wol dir, hôchgeloptez adel, swâ man dich vindet unverwert,/ vrisch ursprinc ganzer sælekeit,/ du schanden widersatz./ | |
| schanden widersatz./ du bist ein hôh gewürhter wadel,/ mit dem man sich vor laster nert./ du unversnitenz êrenkleit,/ du tugentrîcher schatz,/ | |
| argen winters drô/ des palmen loup in grüene stât,/ swie daz man in in snêwe siht/ mit rîfen uberladen./ dem golde glîche | |
| die wîsen meister lesen,/ dâ stê daz bezzer bî./ swâ man muoz argez ende spehen,/ guot urhap und guot mittel des | |
| engildet;/ swaz guotes bî den ist beschehen,/ mit argem ende man si beide schildet./ mac guot urhap guot mittel hân,/ ist | |
| //Mich vrâget manic edel man ‘her Kanzeler, ir kündet mir,/ man seit ir künnet künste vil:/ waz tuot iuch guotes bar?’/ | |
| schiuht ir guot sam wildiu krâ den schützen./ //Gelücke, wol man dîn bedarf bî fiure in lufte ûf erde in mer./ | |
| guote./ ich wæne ez nieman wizzend sî/ mit welhem dienst man an dich helfe muote./ //In steten ûf bürgen widerpart, geistlîcher | |
| ûz tœrschen herzen kumt, diun ist bî tugenden niht gezamt;/ man mac si wol zuo schanden zeln./ unfrühtic ist ir stam./ | |
| reinen gruoz./ ich hân den wunsch an ir gesehen,/ daz man ir muoz des besten jehen,/ odr ich enkan niht frouwen | |
| senden muot:/ diu habent mir beidiu leider widerseit./ //Sumers sol man sîn gemeit:/ sô mac ein man der frouwen sîn/ wol | |
| bin dir gehaz,/ dâ bî der sumerwunne holt:/ sô mac man werden frouwen dienen baz./ //Zwiu sol mir des winders zît/ | |
| wol geschiht,/ der nâhen bî bî liebe lieblîch lît./ //Sît man leit nâch liebe hât,/ sô sol ouch liep nâch leide | |
| sul wir sorgen?/ fröide ist guot./ von den wîben sol man borgen/ hôhen muot./ wol im der in kan gewinnen/ von | |
| kan gewinnen/ von in! derst ein sælic man./ fröide sol man durch sie minnen,/ wan dâ lît vil êren an./ //Wir | |
| wil geriuwen,/ dem wirt selten kumbers buoz./ //Mit dem wazzer man daz fiuwer/ leschet gar:/ vinster ist der sunnen tiuwer./ beidiu | |
| sô ze wunsche und alsô wünneclîch gewert,/ seht, sô möhte man mich hôchgemuoten sehen./ wan $s man sô fröiderîchen al diu | |
| er schiuhet Schand unde ir gesellen./ got niht enwelle daz man bî im vinde/ sô swachlîch gesinde: $s er wil daz | |
| daz tuot mir wol./ mir tuot wol ir werdikeit,/ die man von ir güete seit./ //Got sî mir als ich ir | |
| daz deheiner slahte zorn gein ir beswære mich/ alsô daz man mich ir vil lîhte ungüete hœret jehen./ swaz si danne | |
| waldet,/ der hât immer niuwe jugent./ sô tuot sorge daz man aldet/ und verderbet mange tugent./ fröide ist süeze, sorge ist | |
| gernden muot./ wol mich daz sie sint alsô guot,/ daz man hât von ir güete/ Sô hôhen trôst für sendiu leit./ | |
| ein rat daz umbe gât/ und alse ein marder den man hât/ in eine lin gebunden./ Kund ich als sie unstæte | |
| mich lâze twingen/ Und ouch in kumber bringen./ ja gehœret man mich nimmer mê/ deheines valschen wîbes lop gesprechen noch gesingen./ | |
| sint guot für aller hande leit:/ von ir güete hât man mange werdikeit./ in der werlde niemen mac/ âne ir helfe | |
| ich mich her versûmet hân/ an rehten fröiden, daz sol man mir wol vergeben./ wan ich wil nû êrst heben an/ | |
| dem luftesüezen meien,/ sô der walt gekleidet stât,/ sô siht man sich schône zweien/ allez daz iht liebes hât,/ unde ist | |
| mit fröiden alle zît./ trûrens wil diu liebe niht,/ swâ man liep bî liebe siht./ //Swâ zwei liep ein ander meinent/ herzenlîchen | |
| nôt niht überwinden;/ dâ von wil ich hôhes muotes sîn./ man muoz mich in hôhem muote und ouch bî/ fröiden vinden:/ | |
| wîben wesen frô./ wîbes güete $s dast ein dach,/ daz man nie für ungemüete/ alsô guotes niht gesach./ //Aller guoten wîbe | |
| $s werdekeit:/ si muoz ab kosten sêre./ //Manlîch herze vindet man bî schilde:/ zeglîch muot muoz sîn dem schilde wilde./ gein | |
| der blecket,/ swer in hât, $s an der stat/ dâ man mit schilden decket./ //Tuo her schilt: man sol mich hiute | |
| der stat/ dâ man mit schilden decket./ //Tuo her schilt: man sol mich hiute schouwen/ dienen mîner herzenlieben frouwen./ ich muoz | |
| getân/ daz nie engel schœner wart/ an ze schouwen. $s man muozs eine frouwen/ nennen von ir hôhen art./ //Lieplîch priune, | |
| munt, brâ, wängel, ougen liht,/ ist der minnen spiegel, dâ man inne/ manger hande wunne siht./ solde ich in den süezen | |
| wîben hô,/ dem erloube ich sî ze singen wol:/ blîdeclîchen man si tanzen sol./ //Trûren ist ze wâre niemen guot/ wan | |
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