Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rüeren swV. (353 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

KLD:Kzl 2:11,15 süeze hôhgeschaft/ durch bluot in vrühte dringet,/ wâ element sich ruorent,/ wâ swær wâ lîht wâ heiz wâ kalt,/ wies ûz
KLD:Kzl 2:13,15 munt sô kluoges ie gesprach,/ swaz süezes nasen bekorten,/ swaz rüeret sich von lîbe,/ klein unde grôz, wilt unde zam,/ swaz
Konr 2 O,207 den tyren, daz si in vræzzen, die entorsten sein niht ruͤren. do nam in ein gut jude und bestat in mit
Konr 12,19 ʒeichen, diu er begie: die ſiechen, $t die ſin gewant růrten, die wurden geſvnt, die plinten wurden geſehende, die tiufle vertraib
Konr 14,90 der keiſer den tieren werfen. Do ir diu tiere nine rten, do hieʒ er einen ouen gluen vnd hieʒ piglen vnd
Kreuzf 6585 dan,/ in drû geschart uf den plân,/ der den rucke rûrte, der sie schiet,/ die Cristen und die heiden diet./ doch
Kreuzf 7506 in sîner hant/ disen vanen fûrte./ waz er der vînde rûrte/ und erreit, die mûsten nider,/ niht was, daz ouch wider/
KvHeimHinv 805 mite und sint genesen;/ und die dir widerbrüchic wesen,/ der enrüere fürnamens einen niht,/ sô gesihest dû wol waz in geschiht.’/
KvHeimUrst 207 si slüegen/ und deheine wîs vertrüegen/ daz si mich iender ruorten/ oder nâch ir willen fuorten.’/ In churzer wîle daz geschach,/
KvMSph 13, 30 in ainer form aines kegels, dez spitz in unser aug ruͤrt und dez grunt ruͤrt $f:(5vb)$f. an daz dinch, daz wir
KvMSph 14, 1 kegels, dez spitz in unser aug ruͤrt und dez grunt ruͤrt $f:(5vb)$f. an daz dinch, daz wir sehen. Ist nu daz
KvMSph 21, 6 daz haizzet daz unvernunftig bekantnusse, daruͤmb, daz ez auz got růr und sitzt. Und dem geleichet der ander lauf der undern
KvMSph 45, 18 perinne wirt undergetaukt in daz mer, und der selb pernhuͤter ruͤrt deu merwazzer mit seinem gestirn.’ Daruͤmb undervallent die stern gegen
KvMSph 49, 7 reht als ain nu ist in naht, wanne deu sunne ruͤrt irn augenender, reht als in ainer nu und swimt zehant
KvMSph 49, 9 ainer nu und swimt zehant uͤber sich. Und daz kurtz ruͤren ist ir naht. Widerwartigs geschiht, so deu sunne ist in
KvMSph 57, 29 satz. Und der punct des andern zuvalls oder dez andern ruͤrens oder der andern lengen gegen der sunnen undervall haizzet der
KvWHvK 310 enbunden./ /Dô sprach der ritter Heinrich:/ ‘ist iemen der nu rüere mich,/ sô muoz der keiser ligen tôt:/ dar nâch sô
KvWHvK 323 verderben./ nu her! swer welle sterben,/ der kêre her und rüere mich!’/ dô trâtens alle hindersich,/ als in diu wâre schult
KvWLd 24, 29 und snîdet dran ze tôde sich./ swer lûter lop wil rüeren,/ des er niht sol füeren,/ dem wirt ez sô schedelich/
KvWTroj 10577 sitzen/ und schuof mit hôhen witzen,/ daʒ sich die tracken ruorten/ und si von dannen fuorten/ über vels und über tal./
KvWTroj 11738 und ich/ zwô schar von hinnen füeren./ wir kêren unde rüeren/ still unde tougenlichen dan/ und legen uns in einen tan,/
KvWTroj 13948 disen megden wolte dô/ Thêtis Achillen füeren./ dô si begunde rüeren/ mit ir gedanke in manic lant/ und si dekeineʒ drunder
KvWTroj 15055 ziuch!/ von ungefüegen mannen fliuch,/ sô daʒ si dich niht rüeren:/ wan si vil lîhte erfüeren,/ daʒ dû wærest in gelîch./
KvWTroj 15438 dâ bewarn,/ die dar von Kriechen füeren./ heim schiffen unde rüeren/ begunde si geswinde/ und fuor mit ir gesinde/ ze lande
KvWTroj 23878 herzogen, die z’Athêne/ wol ahzic kiele fuorten./ si kêrten unde ruorten/ von Larîse dâ zehant./ Borîolus ein künic genant,/ geboren von
KvWTroj 23977 muoste kumber dulden/ von dirre liute schulden,/ die von Eurôpe ruorten/ und von Affrîcâ fuorten/ ir kiele mit gewalte dar./ daʒ
KvWTroj 25281 wenden./ er bat si mit den henden/ die ruoder vaste rüeren,/ dur daʒ si balde füeren/ zuo dem stade ân underbint./
KvWTroj 33515 und als ein kleineʒ mel zerstoup,/ dar în die winde rüerent/ und eʒ vil balde füerent/ dar unde dan, her unde
KvWTroj 35657 geriuschet allenthalben,/ als abe den hôhen alben/ die wilde beche rüerent/ und in ir rünse füerent/ stein unde flinse hin zetal./
KvWTurn 498 mit ir clanges dône/ gefröuten manger muoter kint:/ sô sich geruorte ein cleiner wint,/ sô clungen si ze prîse/ in manger
Lanc 238, 5 roß viel in onmacht vor der porten, da yn nymant rurte; er was so sere geqwetschet und zurbrochen das er sichselben
Lanc 383, 10 schier als Hestor jostiern begund, und das sien selb nit enrurten, und slúg er auch off sie. Er wúst wol, were
Lanc 430, 16 Gawan synen arm ußgeworffen off das decklachen, und das ysen rurt im den arme, wann es kalt was, und da von
Lanc 439, 26 verzagt da ir mir myn roß slugent und michselber nit enrurtent. Des war, ir verzagter ritter, ir solt me daran verliesen
Lanc 468, 3 deste baß solt růgen. Nein er nicht, wann er yn rurt, er wolt yn zuhant slagen; darumb kam die konigin von
Macer 32, 16 rigen an snure, so das ein stucke daz ander nicht růre, unde trocken se also an der luft under dache. Iz
Macer 52, 13 sal daz crůt umme crisen unde ane isen graben unde růre an den wetunde zan dri stunt unde zu iklichem male
Macer 88, 3 vůchtekeit, daz houbt unde alle die lidde mit ener senfte růre. Iz subert der kichende unde hilfet der lebern. Aloe gepulvert
Macer 88, 11 unde dem swernde zanvleischz, ob manz mit bestrichet. Aloe genutzet růret den buch samfte. Von aloe cornichen gemacht mit grunime koliz
Macer 88, 15 iz sere růre, zu zwen aloez tu ein dyagridii. Daz růret senfte [35v] unde wol unde ane seirde dez bůchez. //
MarlbRh 23, 22 tracheit so ser beswere./ mild můder, reich mir dine hant,/ ruͤr mich, ich werden snel alzehant!/ //Du has gedan, des ich
MarlbRh 37, 21 is./ du vrow van vröuden geheiʒen bis,/ wand diͤ truricheit enrůrd dich niͤt,/ diͤ allen vroun iͤ we geriͤt,/ diͤ kind
MarlbRh 38, 21 hant/ godes sun in $’n windeln bewant,/ dat du den ruͤres alle zit,/ den $’t himelsch her bit vorten anesiͤt,/ den
MarlbRh 46, 4 gesiͤn/ ind also levend, dat in de dot/ niͤmer $’n ruͤrt noch $’n geine not./ //Mich dünket, dat din vröud d#;iu
MarlbRh 73, 20 allen sinnen,/ dat noch kum was levend worden,/ wart it gerůrt bit dinen worden,/ dat $’t sich van vröuden ruͤren begunde/
MarlbRh 73, 21 it gerůrt bit dinen worden,/ dat $’t sich van vröuden ruͤren begunde/ ind diͤ můder riͤf uʒer $’m munde/ diͤ wort,
MarlbRh 75, 4 geit,/ sprich, suͤʒe můder, du sprichs war,/ wand got self ruͤrt dines herzen snar!/ sprich: #.,Drümb van diser zide h#;iude/ suln
MarlbRh 92, 1 urkunde,/ dat it sich wegen ind vröwen begunde,/ it prophetiͤrde ruͤrend sich,/ dat it din sun bekend ind dich./ ei wiͤ
MarlbRh 107, 4 brand alein der kinder bande,/ damide si gebunden waren,/ it enrůrd si an kleidern noch an haren./ //Alsus dacht ich in
MarlbRh 127, 12 sinne,/ dat si irn liͤven minnen aleine,/ der andrer minnen ruͤrt si $’n geine,/ an diͤ, diͤ si zů gode bindet,/

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