Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scharpf Adj. (378 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| bernden zitt,/ Als der mayge gelaitt/ In aller siner blügtte./ Scharppff waz ir gemütte,/ Sy wolten baide haben recht./ Des menig | |
| wart geiustieret/ Vn2de so gepunieret,/ Daz die schefte zv|spru1ngen./ Die scharfe1n swert erklu1ngen;/ Sie schriete1n schilde vn2de helm./ Da flouc stoup | |
| ander ist erhabe1n,/ Als ich vch wil inne1n,/ Zv den scharfen sinne1n./ Die dritte zv der werlde zirde,/ Zv dem sange | |
| breit,/ Mit golde harte wol geleit/ Vn2de mit andere ziere./ Scharfer mezzer fiere/ Warf ez fort vn2de wider,/ Beide hoch vn2de | |
| me./ Sie taten den tote1n als e./ Do aber die scharfe stunde/ Nahe1n begunde,/ Vn2de sie des morgens fru/ Aber solden | |
| sie queme1n vf daz felt,/ Da en=was niht we1nne geschelt,/ Scharfe wort, svre tat,/ Als ir dicke vernome1n hat./ Do reit | |
| Sie pointe1n vf ein|ander;/ Ir schefte waren glander,/ Ir glevien scharf forne./ Sie stiften zv zorne/ Zv dem ersten mit der | |
| der,/ Vn2de zv|brache1n die sper./ Zv den swerten sie griffen,/ Scharfe gesliffen,/ Vo1n stahel vil herte./ Ayax sich wol werte;/ Er | |
| er rurte./ Sin ros in do furte/ Vf polidamam./ Sin scharfe glevie im quam/ Mitte1n an de1n schenkel/ Vn2de vurbaz durch | |
| Swa die rede selb vundic/ Ist und der sin mazen scharf,/ Daz her nicht glosen bedarf,/ Daz wil ich lichtlich ubervarn/ | |
| di tummen, zagen’./ //#s+Daz ſibenczehende capittil.#s- //__Hy Baldach von Suiten ſcharf/ Mit diſputiren ſich uz warf/ Und mit kunſtenricher ſpanne/ Ken | |
| furcht ich ser, so du mich last,/ Daz mich dew scharffe Puesse/ Emphahe vil unsuesse/ Und mich vaste twinge;/ Ir gepot | |
| bejagen,/ Sy muessen gar vil vertragen/ So man in sprichet scharffew wort./ Hunger, durst, frost ist ir hort,/ We und ach | |
| zuden giengen,/ Versmechleichen si sy enphingen/ Und sprachen in vil scharffew wort./ Sullen dy geleiche burde dort/ Tragen mit den verdampten | |
| ich dein chneht,/ Dw twingest mich nicht uber recht./ Wie scharf du aber woldest sein,/ So ist dicz der gedinge mein/ | |
| harte vil/ mit grôzem schalle sunder zil/ und mit schimpfworten scharfen./ jâ mochte man eine harfen,/ als ich mich rechte kan | |
| geleit,/ daz bloch, dâ er sich an versneit./ die sensen scharf verschrieten in,/ daz heize bluot ran von im hin/ vaste | |
| ist die sunne in dem colerischen zaichenn, so sol man scharppf machenn die ertznei. Wann sunne und man sind in dem | |
| Venus wolt sein nicht enperen/ Sy schosse ir ainen stralen scharff./ In ir hertz sy do warff/ In ainer grossen siechtagen./ | |
| pogen,/ Da pistu nicht an petrogen:/ Sein geschoss ist also scharff,/ Wer es hat, der endarff/ Nymmer kain sorgen en$~han,/ Er | |
| ze$~stochen./ Appolonius umbe warff./ Er furt ain sper, das was scharff./ Do nam auch kunig Glorant/ Ain stercker sper in di | |
| ûzerhalp des mundes tür/ rageten sî im her vür,/ lanc, scharpf, grôz, breit./ im was daz houbet geleit/ daz im sîn | |
| in geleit,/ der lônet er im dâ./ er begunde sîne scharfen clâ/ in sînen rücke heften/ und warf in mit kreften/ | |
| dû aver vil harte./ den guoten bistû suoze, den ubelen scarf,/ den guoten linde, den ubelen starch./ dû Arrîum hiute von | |
| den walt/ hastu gar beroubet manger wunne./ swære tage und scharfen luft/ machent îs snê rîfen tuft,/ trüeben schîn durh nebel | |
| des wirt manic herze unfruot./ diz kumt von den winden scharf./ //Swie diu zît trûren gît,/ swie diu heide in jâmer | |
| in ân dich niht./ süez ist dîn kunft, dîn scheiden scharf,/ du rîchest, ermest sunder wer,/ du leistes ungeheizen tât,/ du | |
| ouch ernsthaft,/ im was des lîbes volle craft,/ den vînden scharf, in strîte hart./ als er kunic gecrônet wart,/ Amalech von | |
| venster wît derdurch gebort/ an der tjost mit starc glavîen scharf./ anders helmes er ouch darf,/ und ander wâpen mûz er | |
| sich mit im wâgen dar./ __Starke holzaxe sie/ nâmen und scharf gesliffen die./ ir was vil, offen daz tor,/ die brucke | |
| hellenbarten an stilen langen/ beslagen, daz selbe ir stangen:/ vorne scharf, dannoch dar în/ en vier enden lange nagele sîn,/ gespiz | |
| nieman brechen./ dem andern sol hie nieman dreun/ noch mit scharphen worten steun./ ob Nychodêmo gestât,/ als er sich vermezzen hât,/ | |
| nicht new;/ Die grösten es verworren hat./ Er ist ze scharf der spitzen grat,/ Die zung uns dick das durkift./ Es | |
| verre, so ist deu spitz dez kegels in dem augen scharpf, und scheint daz dinch klainer. Ez moͤhte auch daz dinch | |
| tritte, so ist si dez ersten senft und ze letzest scharpf. Daz neunt zaichen haizzet der schuͤtz, daruͤmb, wanne deu kelden | |
| sender quâle,/ Armuot si troffen hæte dô/ mit ir <vil> scharpfen strâle./ hin für die küniginne unfrô/ gienc si zuo dem | |
| vertrochen,/ dô gestochen/ zuo dîm edeln herzen/ wart ein sper scharph unde blôz./ herre guoter,/ dîner muoter/ sinne, sunder lougen,/ wurden | |
| geswinde/ von dem leiden kalten snê./ meien ingesinde/ durch die scharphen winde/ trûret jâmerlîche als ê./ dâ gevilde/ wilde $s stuont | |
| rîfen nû mit füezen bar./ mir tuont wê die küelen scharphen winde./ swint, $s vertânez winterleit!/ durch daz mînem muote sorge | |
| $s ûf dem grüenen plân./ /Ûz dem besten wîne $s scharpher ezzich wirt,/ swenne er sich verkêret:/ diu bîschaft mich lêret, | |
| vil dervon;/ wand in mit slegen tet gedon/ ir vil scherpfiu snîde./ iedoch wart daʒ gesmîde/ niht verschrôten, noch entwert./ swie | |
| erfürhten gerne sol./ gelüppes und vergifte vol/ sint alle ir scharpfen gêre./ dâ von dû, bruoder, lêre/ die schützen algelîche/ mit | |
| si komen,/ ê wirt der schade von uns genomen/ mit scharphen swerten und mit speren,/ der âne zal muoʒ iemer weren.’/ | |
| sô rief er ‘Troie’ sît/ und nam daʒ ros mit scharphen sporen./ alsam ein ritter ûʒ erkoren/ îlt er des mâles | |
| ûf den ritter ûʒ erkorn./ er twanc eʒ mit den scharphen sporn/ ûf einen hurteclichen sprunc./ ouch wolte sich der grâve | |
| si gedrücket alzehant,/ dar ûʒ ein sneller sarjant/ mit eime scharphen spieʒe trat,/ der tet sîn ors Pârîse mat./ Er dranc | |
| edel obeʒ gerne birt,/ alsô wart dâ gevâret sîn/ mit scharphen swerten stehelîn/ und ouch mit lanzen spitzic./ er was ze | |
| slegen ungewin./ /Man sluog ûf in dâ sunder twâl:/ mit scharphen swerten liehtgemâl/ wart ûf in sô gekemphet/ daz im dâvon | |
| und Banin vor den andern dote vil Claudas volcks mit scharpffen stecken und mit viereckechten steynen, die er schoß under sie. | |
| hant, die was kurcz und groß, und das ysen was scharpff und starck. Er nam das roß mit den sporn und | |
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