Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scharpf Adj. (378 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| was, da hieß im Claudas ein glene reichen, die ein scharpff ysen hett wol schnidende, der schafft was groß und starck. | |
| das ysen was wiß und sere schnidende und starck und scharpff. Sie hett im ein roß bereit, das was wiß, es | |
| stach yn oben durch den schilt, und das ysen was scharpff und schneyt sere. Der ritter was starck und behende und | |
| hant, die starck und groß was, und das ysen was scharpff und schneyt sere. Die jungfrauw wolt sehen wie er jůstieren | |
| zwen kupfferen ritter und hůten der thúre; yetwederre het ein scharpff schwert in syner hant, und mit yglichem schwerte hetten zwen | |
| und die innern schußen groß stecken under sie die sere scharpff waren, und wurffen sie mit großen steynen, das ir viel | |
| alte glene hett er genomen zu syner herberg, die sere scharpff was, wie wol sie růßig was. Der truchseß was vor | |
| sie beid ußwert und kamen wiedder zuhauff gerant mit zwein scharpffen spern, sie stachen off die schilt, und Persides brach sin | |
| zuhauff was ir roß geleisten mochten, und stachen mit jhenen scharpffen glenen off jhen schilt, so das myn herre Gawan den | |
| Er viel selbs uß dem sattel, und kam im ein scharpffer steyn gein sim herczen, so das er off dem steyn | |
| onmacht bi Galahot, @@s@so das im die stirn off einen scharpffen stein kam und sneit im das fleisch uncz off das | |
| eschin sper genomen, das kurcz und groß was mit eim scharpffen ysen, und rant was er úmmer mocht gein Lancelot, als | |
| hant, die kurcz und groß was, und das ysen was scharpff und sere schnydende. Da lag die falsche konigin zu allerforderst | |
| syn alle die erschracken die da waren. Sie stachen jhen scharpffen glenen durch die schilde, so das des ritters glene von | |
| ging zu im. Da begunden sie sich hauwen mit den scharpffen schwerten, und Lancelot het im in kurczer stunt den schilt | |
| schon pavilun, da wol zehen schild alumb stunden, und das scharpff was yn allen uff gekeret. Er reit hinweg furbas und | |
| und myn herre Key det dasselb, und ranten mit jhenen scharpffen glenen zuhauff was die roß geleisten mochten. Da stach myn | |
| brach. Da sah er den andern komen gerant mit einer scharpffen glene, er ließ důrs zu im gan und warff den | |
| das felt was wit und schön. Sie stachen mit den scharpffen glenen zuhauff, die kurcz und dick waren, und Meleagant stach | |
| nit als ir mich datent!’ Da gingen sie mit jhen scharpffen schwerten zuhauff und húwen jhen schilde zu stúcken und darnach | |
| wi du du:/ dar uz werchi eini snuir,/ du wirt scarf undi was,/ du snidit als ein scarsachs/ uffi den marmilstein./ | |
| vuͤlt, getr#;iue herzen,/ den ich arme dougen!/ //Ich dougen $’s scharpen swerdes slach,/ dat Simeon lange vüre sach./ in minem herzen | |
| volbracht/ diͤ warheit, diͤ mir was gesacht:/ ich liden $’s scharpen swerdes slach!/ menlich, min herze, drach/ dit scharpe swert bit | |
| liden $’s scharpen swerdes slach!/ menlich, min herze, drach/ dit scharpe swert bit aller macht!/ ////Blif al zit wunt,/ niͤt enwirt | |
| van diser stunden,/ hilp mir dragen mins herzen wunden!/ disen scharpen r#;iuen,/ drach bit rechter tr#;iuen/ in disem dage!/ //Ind du | |
| liͤfsten blůt begoʒ,/ dat uʒer sin offen$’ wunden vloʒ./ //Dat scharpe swert giͤnc durch din herze,/ dat was de r#;iu ind | |
| giͤnc,/ dů din sun am krüze hiͤnc,/ des meisten r#;iuen scharpste swert,/ it machet din martilje wert./ //Din kron is glich | |
| ich knúwe bi dir vor den júdeschen herzen under den scharpfen steinen, wand si vallent uf mich gros und cleine. Die | |
| umbehalset von der heligen drivaltekeit. Dis tier hat oͮch zwoͤi scharpfú horn, da mitte wert es sinen lip mit so grosser | |
| das allerhoͤhste versmahe und das man in qwele mit der allerscharphosten pine. Ist er denne ein luter mensche, so mag er | |
| gotte, Sante Marien, den engeln und heligen <N>XXXIII</N>. Von dem scharpfen capittel, da der bilgerin zů kam, der schein ein grosser | |
| conventes dir ere bietent, so soltu dich inwendig voͤrhten mit scharpfer hůte dines herzen und solt dich uswendig schemmen mit gezogenlichem | |
| voͤrhte ich mich in der wollust allermeist, wande so mangú scharpfú not Christus in dirre welte leit. Aber der minne nature | |
| hat, er mag nit gesehen úber ein mile weges. Wie scharpfe sinne der mensche hat, er kan unsinnelicher dingen nit begriffen | |
| die mit aller vrúmekeit gotte gevolget hant. <KAP><N>XXXIII</N>. Von dem scharpfen capittel, da der bilgerin zů kam, der schein ein gros | |
| herre</KAP> Ein mensche pflag des lange, das er mit eim scharpfen capittel in <FOLIO>(124#’v)</FOLIO> sin herze gieng und besach sinen schaden | |
| der súle gebunden. Do enpfieng er dur dine liebin manige scharpfen wunden. Dis las in din herze gan, so maht du | |
| im alle dine súnde; sust gewinnestu gottes kúnde. Sich die scharpfen cronen an, die er uf sinem hoͮbet trůg, kús in | |
| mîne vriunt die vörhtent, daz ich werde wunt mit sîme scharpfen spieze./ Daz er mich erschieze,/ des ich gar ân angest | |
| ymmer wunder wie/ Din guͤt ez mug erliden,/ Daz bitter scharpf ab snyden,/ Daz mir absnyt die freude min!’/ __Ich sprach: | |
| würde sünden frie./ daran verschriet des küniges lock/ ein dürne scharf der Juden massenie./ das leben an dem krüze starb/ in | |
| davon sie stören und geberen liden./ tat künftig der naturen scharf/ wart kündig nach der kunst astronomie,/ die gotes güte widerwarf;/ | |
| deckt; / nicht ander brut der vogel hat. / wie scharf was sin gesicht/ nach rechter linien art gericht,/ da got | |
| es blicket;/ sin hals, houbt wol gedicket/ und ist ouch scharfes sinnes fri./ Ouch wil ich sagen, wie / der meister | |
| ab nu des meien hütten/ und dem sumer sin gezelt/ scharfer winde flügel rütten/ und der hagel nu das felt/ geiselt | |
| den man hât gesaget,/ starc und vil küene, $s in scarpfen strîten unverzaget./ Daz was von Tronege Hagene $s und ouch | |
| ir swerte giengen $s nider ûf den sporn./ ez fuorten scärpfe gêren $s die riter ûz erkorn./ Sîvrit der fuort$’ ir | |
| man von hurte $s erdiezen manegen rant,/ und ouch von scärpfen swerten, $s der man dâ vil gesluoc./ die strîtküenen Sahsen | |
| lûte erhellen $s den helden an der hant/ diu vil scarpfen wâfen, $s dô die von Niderlant/ drungen nâch ir herren | |
| ouch Liudegêr./ man sach dâ scefte vliegen $s unde manegen scärpfen gêr./ Dô flouc daz schiltgespenge $s von Sîvrides hant./ den | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 >> |