Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scharpf Adj. (378 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| $s den wætlîchen man./ die fuorten die vil küenen, $s scharpf unde breit./ daz sach allez Prünhilt, $s diu vil hêrlîche | |
| man der vrouwen $s swære unde grôz/ einen gêr vil scharpfen, $s den si alle zîte schôz,/ starc unt ungefüege, $s | |
| sô küene, $s sô traget in ir gewant,/ ir vil scharpfen wâfen $s gebet den recken an die hant.«/ Dô si | |
| mit untriuwen $s ein pirsen in den walt./ mit ir scharpfen gêren $s si wolden jagen swîn,/ bern unde wisende: $s | |
| bracke ersprancte, $s den schôz er mit dem bogen./ eine scharpfe strâle $s het er dar in gezogen./ der lewe lief | |
| er Balmungen, $s ein ziere wâfen breit,/ daz was alsô scherpfe, $s daz ez nie vermeit,/ swâ man ez sluoc ûf | |
| dem bette spranc./ si zuhten zuo den handen $s diu scharfen wâfen lanc,/ si liefen zuo dem wuofe $s vil jâmerlîche | |
| dar nâher $s und sluoc im einen slac/ mit einem scharpfen wâfen, $s dâ von er tôt gelac./ Else wolde gerne | |
| $s vil michel unde lanc,/ gelîch einem swerte, $s vil scharpf unde breit./ dô sâzen unervorhte $s die zwêne degene gemeit./ | |
| degen küene $s von dem tische spranc./ er zôch ein scharpfez wâfen, $s daz was michel unde lanc./ Dô sluoc er | |
| er der Hiunen $s vil manegen helt tôt/ mit einem scharpfen swerte, $s daz gap im Rüedegêr./ den Etzelen recken $s | |
| dem selben spileman./ einen gêr er ûf gezuhte, $s vil scharpf unde hart,/ der von einem Hiunen $s zuo z$’im dar | |
| hôrt$’ man allenthalben, $s kreftec unde grôz./ hey waz man scharpfer gêre $s zuo den Burgonden schôz!/ Irnfrit der küene $s | |
| man Rüedegêren $s under helme gân./ ez truogen swert diu scharpfen $s die Rüedegêres man,/ dar zuo vor ir handen $s | |
| ietweder schermen $s für starke wunden began./ Ir swert sô scherpfe wâren, $s ez enkunde niht gewegen./ dô sluoc Gêrnôten $s | |
| der hant/ huob er ein starkez wâfen, $s daz was scharpf genuoc./ durch helm unt durch ringe $s der helt dô | |
| durch die ringe $s dem helde vliezen sach/ von einem scharpfen swerte, $s daz truoc Dietrich./ dô het gewert her Gunther | |
| man zu einer burc bedarf,/ wan sî wârin der witze scharf,/ und vûrtin ûz mit in/ zu schif ûf einen werdir | |
| rehte als diu vîle/ furbet des îsens messe,/ sus machet scharf und wesse/ an freuden mannes lîp/ diu vil reinen wîp./ | |
| sô manic luoc/ in sîn gotlich houbet bort/ mit der scharphen dorne ort./ ich klage, daz dir ist undertân/ sô manic | |
| harne wicz wert vnde sich senpliche alz eyn kanappel, ouer scherpe vnde vndene an breyt, tosamene an den boden senket. Vnde | |
| is, dat is dotlik vnde allermeyst, ef eme dy tunghe scarf vnde vorbrant is. De harne rot vnde wenich in eyner | |
| myst iklikez eyn punt, peffers twey lot, sut ez myt scarpen eczike vnde lege ez eme ouer dy syden. Js et | |
| ist geborn fon der fornuft. ie di fornuft edilre und scherpir ist, ie daz wort daz da uzgeit fon der fornuft, | |
| bukel rôt golt./ sîn dienest nam der minnen solt:/ ein scharpher strît in ringe wac./ diu küngîn in dem venster lac:/ | |
| mente/ daz er sich wider sente:/ wan jâmer ist ein schärpher gart./ ir ieslîcher innen wart/ daz sîn lîp mit kumber | |
| er mit stæte’n friunden sîn:/ er leit durch wîp vil schärpfen pîn./ er truoc den touf und kristen ê:/ sîn tôt | |
| küneginne/ Jêsus ir brüste bôt,/ der sît durch uns vil scharpfen tôt/ ame kriuze mennischlîche enphienc/ und sîne triwe an uns | |
| strîten."/ ___Dô greif der knappe mære/ zuo sîme kochære:/ vil scharphiu gabylôt er vant./ er fuort ouch dannoch beidiu phant/ diu | |
| sprach Iwânet der knappe wert./ der gurte im umbe ein scharpfez swert:/ daz lêrt ern ûz ziehen/ und widerriet im fliehen./ | |
| sarjande,/ der besten von dem lande,/ mit langen starken lanzen/ schärpfen unde ganzen./ als ichz mære vernomen hân,/ dâ stuont ouch | |
| durchslagen./ "vor Pelrapeire ûf dem plân/ ist werdiu rîterschaft getân,/ scharpf genuoc, von ritters hant./ betwungen ist der scheneschlant,/ des hers | |
| ergê./ si tuont doch sus ein_ander wê./ //___Da ergienc diu scharpfe herte./ iewederr vaste werte/ sînen prîs vor dem ander./ duc | |
| die schiet:/ er was ir fuore ein strenger hagel,/ noch scherpfer dan der bîn ir zagel./ seht, die verkêrten Keien prîs./ | |
| verlorn/ dan iemen der dâ möhte sîn,/ unt daz ze scharpf wær sîn pîn./ er sprach ze Parzivâle/ "wært ir bî | |
| wie/ daz i’uwern hulden næhe mich./ ez ist ein strenge schärpf gerich/ gein mir mit worten hie getân:/ swes hulde ich | |
| ze kampfe erwelt./ ze sînen friwenden er dô nam/ zwelf schärpfiu sper von Angram,/ starc rœrîne schefte drîn/ von Oraste_Gentesîn/ ûz | |
| gefrumte leit./ sîn herze was ze velde ein burc,/ gein scharpfen strîten wol sô kurc,/ in strîts gedrenge man in sach./ | |
| kint./ ___des vordern hers pfligt ein man/ der wol mit scharpfen strîten kan,/ der künec Poydiconjunz von Gors:/ der füert manc | |
| wîp./ ich wil durch niemen mînen lîp/ verleiten in ze scharpfen pîn./ waz Wolfhartes solt ich sîn?/ mirst in den strît | |
| der hende/ fuorte, des gebende/ wâren snüere sîdîn,/ unt eine scharpfe glævîn,/ dar inne al niwe was der schaft./ der helt | |
| mag ez dâ vor wesen ganz,/ daz diu riuwe ir scharpfen kranz/ mir setzet ûf werdekeit/ die schildes ambet mir erstreit/ | |
| lanc/ als ez Cundrien ûf den mûl dort swanc:/ kurz, scharf als igels hût ez was./ bî dem wazzer Ganjas/ ime | |
| schuldn ist mir sô wê:/ in Âv’estroit_mâvoiê/ half si mir schärpfer tjoste/ ûf lîbs und guotes koste./ //Wellestu behalten dînen lîp,/ | |
| er zôhez unde truoc den schilt/ unt eine glævîne./ sîner scharpfen pîne/ diu frouwe sêre lachte,/ diu im vil kumbers machte./ | |
| wege:/ eteslîch mîn zolnære/ iuch sol machen fröuden lære."/ ___ir scharpfiu salliure/ in dûhte sô gehiure/ daz ern ruochte waz si | |
| niht,/ wan dem ze lîden geschiht/ disiu âventiure:/ diu ist scharpf und ungehiure/ für wâr und âne liegen./ hêrre, in kan | |
| innen brâht/ von mir, waz hie mæres ist,/ mit vorhten scharpf ein strenger list./ //Welt ir niht erwinden,/ mir unt mînen | |
| erbiten./ er hete dâ vor dicke erliten/ mit swerten manegen scharpfen strît/ sanfter dan die ruowens zît./ //___Ob kumber sich gelîche | |
| doch sît geworben/ des küneges schaden mit koste/ unt manege schärpfe tjoste/ gein sîme verhe gefrümt./ waz ob mir an iu | |
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