Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swërt stN. (974 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| state genuoc,/ daz wir uns an im rechen/ und diz swert durch in stechen:/ ezn kumet uns beiden niemer baz.’/ ‘ist | |
| weistû daz?’/ ‘ich weiz ez wol, ez ist Tristan./ diz swert ist sîn, nu sich ez an/ und sich die scharten | |
| an sô betrogen!’/ nu hæte ouch Îsôt ûf gezogen/ daz swert und trat hin über in./ ir muoter kêrte zuo zir | |
| ein herze (was) übel unde guot./ diu schœne warf daz swert dernider/ und nam ez aber iesâ wider:/ sin wiste in | |
| genas/ und Môrolt ungerochen was./ //Hie mite warf si daz swert von ir,/ weinende sprach si: ‘ouwê mir,/ daz ich ie | |
| unde wol gestrichen/ aldort her în geslichen/ und sach daz swert dâ ligen bar,/ die vrouwen beide riuwevar:/ ‘wie nu?’ sprach | |
| ougen wie sint diu/ alsus trüebe und alsô naz?/ diz swert hie lît, waz tiutet daz?’/ ‘sich’ sprach diu guote künigîn,/ | |
| ich bevant,/ daz er Tristan was genant:/ dô ich des swertes zende kam,/ die namen ich ze handen nam/ //Tantris unde | |
| si zer erden/ mit triure und mit leide/ und zucten swert beide./ //Brangæne dô sô sêre erschrac,/ dazs an der erden | |
| und bant dâ vaste/ sîn ors zuo zeinem aste./ sîn swert daz hancter dar an;/ mit sîner harpfen lief er dan/ | |
| sper/ von ime geworfen und kam her/ gerüeret mit dem swerte./ er traf in, alse er gerte:/ wan er sluoc ime | |
| des er zer verte hæte gert:/ sîne harphen und sîn swert,/ sîn pirsarmbrust und sîn horn./ dâ zuo sô hæter ime | |
| unde lîp/ in vremeder gelegenheit./ ouch hæte Tristan geleit/ sîn swert bar enzwischen si;/ hin dan lac er, her dan lac | |
| unlange dar;/ wan iesâ dô er wart gewar,/ daz daz swert sô bar dâ lac,/ er tet sich dannen unde erschrac:/ | |
| ûf der erden./ und ine weiz durch welhen sin,/ ein swert daz lît dâ zwischen in/ schœne unde lûter unde bar.’/ | |
| ander gewant,/ daz eine her, daz ander hin,/ daz bare swert enzwischen in./ er erkante neven unde wîp:/ sîn herze in | |
| an lîbe/ wâren si beidiu vollekomen./ der sun der hæte swert genomen/ und was dar an vervlizzen gâr;/ dâ mite hæter | |
| unde Kâedîn,/ dort Rugier unde Rigolîn./ swes ieman mit dem swerte/ oder mit der lanzen gerte,/ daz hæter dâ, daz vander./ | |
| iz betwungen hatten,/ swie uiel der manne irsturbe,/ mit den swerten irslagen wurde,/ wip vnde kint liezen wir genesen:/ den ne | |
| leben,/ in wielhir ordinunge sie sulen wesen;/ daz sie daz swert umme gurten/ vnde daz cruce dranne uůrten,/ besiegelit inme swerte,/ | |
| swert umme gurten/ vnde daz cruce dranne uůrten,/ besiegelit inme swerte,/ widir des tuuiles geuerte,/ daz sie den armen uogete weren,/ | |
| den íuden vnde undir den heidenen weren,/ vnde alle, die swert mochtin leiten,/ daz sie quemen wider der cristenheite./ mochte sie | |
| si geviengen,/ in die burc si wider giengen/ mit bluotigen swerten/ und tâten swes si gerten./ //Ist eʒ iu liep an | |
| wol alles guotes wert./ diu vrowe gab im ouch ein swert./ daʒ hete guldîniu mâl/ und sneit wol îsen unde stâl,/ | |
| tâten./ die recken ellende/ wunden ir hende,/ daʒ si âne swert dâ muosten sîn./ aber des ritters friundîn,/ diu gab in | |
| er wol strîten kunde,/ daʒ zeiget er in harte:/ daʒ swert er lützel sparte./ daʒ lantliut alleʒ ûf in schrê./ daʒ | |
| si bestât, der sol niht haben/ gewæfens mêre dan sîn swert./ und wirt er danne des gewert,/ daʒ sîn ein guot | |
| lît./ ich enruoche waʒ mir dâ geschiht,/ dâ ich mîn swert hân unde siht’/ sprach der sturmgîter:/ ‘ich bestüend ê hundert | |
| in hieʒ./ niht gewæfens man in tragen lieʒ/ wan sîn swert und einen huot/ und einen niwen schilt guot,/ der nâch | |
| sper, daʒ die schefte/ zerbrâsten unde hôhe vlugen./ zwei scharpfiu swert si zugen,/ diu in wol gezâmen./ si gâben unde nâmen/ | |
| diu nîtgalle/ von dem zorne den si truogen./ diu scharpfen swert si sluogen/ ûf ein ander, daʒ si erclungen/ und von | |
| kampf dûht in enblanden:/ er nam mit beiden handen/ daʒ swert, dâ mit er vaht./ von den wunden wart im unmaht/ | |
| durch daʒ houbet/ Lîniern den helt guot,/ daʒ im daʒ swert zetal wuot,/ unz eʒ im an den zenen erwant:/ dâ | |
| hinwert,/ dô si ein ander umbe triben,/ wan si den swerten niht entliben,/ diu si in den handen truogen./ si stâchen | |
| ûf daʒ sant./ dô zôch der edel wîgant/ sîn scharpfeʒ swert zer selben stunt:/ dâ mite tet er manegen wunt,/ wan | |
| vlugen./ für wâr wir daʒ sagen mugen,/ daʒ si diu swert zuhten./ diu ros ouch wider ruhten,/ wan se ûf die | |
| wilden fiures blicke,/ die ûʒ den helmen sprungen./ diu scharpfen swert erclungen/ in beiden an den handen./ die brünjen sich entranden,/ | |
| durch die hûben sluoc/ eine tiefe wunden wît genuoc./ daʒ swert er kûme wider gezô./ Iweret der gerte dô/ eines vrides | |
| vlîʒ an in kêrte/ und diu im gab zem êrsten swert./ ‘sît ir mîn vrowen hânt gewert/ des si iuch bat’ | |
| si zerbrâchen die schefte/ und zugen dô mit crefte/ diu swert von den scheiden./ nu vernement von in beiden./ Uns zalt | |
| ir ellenthaften handen./ beide si zetranden/ die ringe mit den swerten,/ wan si gelîche gerten/ des siges und der êre./ si | |
| wê,/ wan ich wil iu wærlîche sagen,/ für daʒ er swert begunde tragen,/ daʒ nie kein kindischer man/ kürlobes mê gewan,/ | |
| sîm lande,/ aht hundert justiure;/ îsnîne kovertiure;/ mit brûnen scharpfen swerten,/ wan si des sturmes gerten/ und in niht flühte was | |
| tiure maneger marke wert:/ eʒ was ein nezze und daʒ swert,/ daʒ Iweret der helt truoc,/ dâ mite er alle die | |
| ûf swie man gerte./ an dem krâme und an dem swerte/ was harte schînbære,/ daʒ den boten liep wære,/ daʒ si | |
| niht tuont wan swaʒ er gert./ wir bringen Lanzelet ein swert/ und ander cleinôt iu ze gebe./ eʒ ist reht, daʒ | |
| gezalt./ Lanzelet der helt balt/ der gap dem wirte daʒ swert,/ wan er was aller êren wert./ Artûs, der miltekeite stam,/ | |
| unt alsô der stich wêre getân,/ sô lêrtern zû dem swerte vâhen/ unt dâmit chundiclîchen slahen,/ unt wie er sînen vîant | |
| sîn zorn in der zû trûch,/ daz er mit tem swerte umbe slûch./ unt swer dâ wider wolte stân,/ der ne | |
| fûr ze Itale wart/ unde verlie sich an die scarphen swert./ //Unde alsô die Rômêre daz fernâmen,/ a wie êrhapte sie | |
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