Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swërt stN. (974 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| //[S]în strît begund in leiden./ wider in die scheiden/ daz swert wart gestecket./ in die stat getrecket/ wart dâ von al | |
| liehte tac./ sîn harnasch lac bî im gar,/ und Arofels swert daz lieht gevar./ er schuoht die îserhosen an./ dô kom | |
| dunk ich mich ze wert./ mir wære diz und elliu swert/ unmære umb mich gebunden,/ ob mich liezen und vunden/ in | |
| danc belîbet ungespart./ durhs küneges swarte ûf sînen bart/ ditze swert sol durhverte gern:/ des wil ich in vor den vürsten | |
| beiden kôs man strît:/ die wâren verhouwen, etswâ verhurt./ sîn swert daz umb in was gegurt,/ dem was daz gehilze guldîn;/ | |
| sach,/ und sîne swester, des küneges wîp./ er truoc daz swert umbe sînen lîp./ //[S]înes komens heten haz/ der künec und | |
| sîne widersæzen sînen zorn./ der marcrâve an den stunden,/ daz swert niht ab gebunden/ ructe er vür sich inz schôz./ sines | |
| etslîch vürste wirt unvrô./ er hât gewunnen aber schaden./ sîn swert beginnet in bluote baden,/ ê wir unsich hinnen scheiden./ nu | |
| vürsten krefte wol gelîch:/ ein barûn truoc vor im sîn swert,/ im volgete manec ritter wert./ der künec sîne zuht begienc:/ | |
| bî den zöpfen die künegîn./ er wolt ir mit dem swerte sîn/ daz houbt hân ab geswungen,/ wan daz dar zwischen | |
| und dîne klage/ al balde ûf mîne helfe sage./ waz swerte drumbe erklingen sol!/ der hœhsten hant getrûwe ich wol,/ daz | |
| der zage,/ mac mich bî dir schouwen:/ ich wil mit swerten houwen.’/ ‘muoter’, sprach der markîs,/ ‘sît iuwer triuwe und iuwer | |
| manegen werden gast/ hin ze Oransche vüeren/ und alsô mit swerten rüeren/ daz si Gyburc hœre klingen./ vür wâr ich wil | |
| oder swie der heiden strîtes gert,/ er vüere bogen oder swert.’/ //Zem künege sprach dô Heimrîch:/ ‘herre, nu tuot dem gelîch/ | |
| diu sorge ir angel/ in mîn herze hât geschoben./ mit swerten wart von mir gekloben/ vreude und hôchgemüete./ vrouwe, durh iuwer | |
| her./ nû stuont vrou Gyburc ze wer/ mit ûf geworfeme swerte/ als ob si strîtes gerte,/ unt bî ir Steven, ir | |
| Gyburc vrô./ unlange daz dô werte,/ unz si von manegem swerte/ und von den schilden blicke/ durh grôzen stoup sach dicke./ | |
| sîme ringe man nie getruoc/ gein mir bogen, schilt noch swert./ dar zuo dûhte er sich ze wert,/ swaz volkes im | |
| nû was daz harnasch sô wert,/ Schoyûse und ieslîch ander swert,/ der ecken ez sich werte./ der huot was lieht und | |
| daz gerieme tiure borten./ hosen und halsberc wâren blanc./ daz swert scharpf unde lanc,/ ze beiden sîten wol gereht,/ valze und | |
| Nördelingen kein dehsschît/ hât da niemen alsô breit./ mit dem swerte prîs erstreit/ Synagûn der unverzagete./ Rennewart ez niht behagete:/ in | |
| dem tiuren huote herte./ ‘nû sî ouch mîn geverte/ diz swert: daz sol her umb mich./ der marhcrâve mac wol trœsten | |
| sîner êre/ gedenke, als in nû lêre,/ dô er dez swert enphienc, ein segen:/ swer rîterschefte wil rehte phlegen,/ der sol | |
| iuch hazzet ouch drumbe (daz ist mir kunt)/ der daz swert in sînem munt/ vür treit ame urteillîchen tage,/ da mite | |
| was gesezzen,/ er muose gewâpent ezzen./ man muoz des sîme swerte jehen,/ het ez hêr Nîthart gesehen/ über sînen geubühel tragen,/ | |
| im ûf die vart./ doch truoc er umbe sich sîn swert./ zem markyse sprach der knappe wert:/ ‘herre, ich wil die | |
| von Chler./ dem enmac gevrumen dehein sîn wer,/ ez sî swert oder boge./ ich was sô lange ir magzoge,/ unz ichs | |
| breit/ gap manegen stoup von storjen grôz./ er sach vil swerte blicken blôz;/ und manegen gezimierten helm/ sach er glesten durh | |
| helfe was sô wert,/ âne in der zucte da sîn swert/ bî Jesuse gein den juden ze wer./ alsam wil der | |
| bêder sît./ ez nâhet der urteillîchen zît,/ daz man mit swerten muoz bejagen/ swer sigenunft wil dannen tragen./ der wartman mit | |
| Seciljoyse/ suln hiute die Franzoyse/ under dînen vanen dringen,/ dâ swert durh helm erklingen./ //Thesereizes vürsten nim zuo dir./ geloube in | |
| vürhte und hân ervorht,/ daz mîn tohter Arâble/ under sîme swerte erzable./ vür wâr sine mugen mîn sterben/ ninder ê gewerben./ | |
| hie grôziu her./ iuwer volc hât ouch vil ze wer:/ swert, bogen, lanzen, hâschen./ zuo der gote karrâschen/ rîtet bî mîner | |
| sich selben stacte/ in die rîterschaft der heiden/ sô daz swert in die scheiden./ / //Ditze kunden si ze bêder sît./ | |
| Alitschanz,/ der wart mit maneger tjost geklagt/ und ouch mit swerten, sô man sagt./ die von Boctâne/ wol striten ûf dem | |
| dem prîse virret./ er was des unverirret./ sîn hant, sîn swert, sîn lanze/ het im die drî schanze/ dicke ertoppelt sêre/ | |
| helme und ûf kursîte/ wart von des poynders strîte/ mit swerten gar zerhouwen,/ er kouft ez oder ez gæben vrouwen./ hurtâ, | |
| kint mit wer die niemen schiet/ von in mit den swerten./ die selben ouch dâ gerten/ râche um daz in was | |
| von Berbester/ und des manlîchen Gybert./ des wart erklenget manec swert/ von ir zweier massenîe./ herre und amîe/ sölhes strîtes solten | |
| von Frîende ab den gesten/ ir tiuweren phellel glesten/ manec swertes ecke aldâ begôz,/ daz bluot über die blicke vlôz:/ si | |
| ganzen/ wurden dâ zervüeret,/ manec helm alsô gerüeret/ daz diu swert derdurh klungen./ Aropatîn den jungen/ sus enpfiengen die von Narbôn,/ | |
| in daz iht werre./ dâ streich der alde Heimrîch/ mit swerten den wiserîch,/ der im dicke was gewerbet./ der alte hete | |
| sîn reht./ ûf Alischanz dem velde sleht/ sölh strît mit swerten geschach,/ swaz man von Ezzelen ie gesprach,/ und ouch von | |
| dar nâch vuor dô Josweizes schar,/ al die sîne mit swerten bar:/ sît die tjoste wâren von in verlegen,/ der sper | |
| und arme über al./ daz was ein wîter nôtstal,/ mit swerten verrigelt,/ manec leben wart dâ übersigelt/ mit des tôdes hantveste./ | |
| brâhte ûz Liwes Nugruns;/ des küneges her von Rankulat/ mit swerten hiew dâ manegen phat;/ und diu rîterschaft von Azagouc,/ daz | |
| poynders kraft/ sich stacte in die rîterschaft,/ dâ von diu swert erklungen./ was ê da vil gedrungen,/ doch niuwes gedranges pflâgen | |
| boye/ von îser wære umb si gesmit./ dâ wart mit swerten wol gewit./ die getouften kômen kûme/ mit den ecken sô | |
| obs die getouften gerten,/ daz si in doch mit den swerten/ mohten niht erlangen./ mit stehelînen spangen/ was der schaft vaste | |
| beruofen./ er und die sîne schuofen/ sölhen rûm mit den swerten,/ daz da manec storje gerten/ balder von in ze kêren/ | |
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