Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swie k (1010 Belege) Lexer BMZ Findeb. Findeb.
| uon tracheit uerſumet. Wan leider der oberſte chunec, unſer herre, ſwie uil er werchlûte habe unde ſwie uile er engele habe, | |
| oberſte chunec, unſer herre, ſwie uil er werchlûte habe unde ſwie uile er engele habe, die an dem hûſe arbeitent, ſwie | |
| ſwie uile er engele habe, die an dem hûſe arbeitent, ſwie uil er ſîne liſtwrchare gewîſet habe ſiner gebote, iedoch hat | |
| lichnamen,/ den behielt ich unrehte;/ daz vergip du mir, drehtin./ swie here daz zit was,/ ich neverliez iz nie durch daz,/ | |
| al guot wil,/ von dan wart der dingi so vili./ swi si unsich dunkin mislich,/ zi demo gotis lobi sint salli | |
| gizemi,/ so wir in bitin, daz ouch er unsich virnemi./ //Swi wir givallin, so sol iz unsich ruwin/ undi suli wir | |
| wa diu liebe springet,/ vór mír, $s nách mir, $s swie der seite erklinget,/ gestricket wol ze prise,/ ze blicken also | |
| genuoc,/ die guldin sint, ze Kaukasas, des hoere ich jehen./ swie rich er si, min wille mich nie dar getruoc./ ich | |
| sol ich daz iemer triben,/ Des muoz ich dicke sorgen,/ swie froelich ich da singe,/ den abent und den morgen,/ war | |
| ich fuor von lande/ und niht durch dise frage, $s swie we halt mir geschiht./ /Daz ich ze herren niht enwart, | |
| uf die triuwe min, $s daz ich des niender muote./ swie tumb ich si, ich funde da, der mich gehielte schone./ | |
| worden laere./ Min hus daz stet gar ane dach, $s swie ich dar zuo gebare,/ min stube stet gar ane tür, | |
| wol,/ den dicke unedellich geschiht./ Mit schüzzeln sufen niemen zimt,/ swie des unfuor doch maneger lobe,/ der si frevellichen nimt/ und | |
| niht./ Ir sült die heizen spise/ vermiden, sit ir wise,/ swie groz ein hunger iuch beste;/ diu bite tuot vil manegem | |
| ist da niht brot noch tranc./ Swer machet eine hochzit,/ swie manege traht man git,/ da mac kein wirtschaft sin,/ da | |
| die pflegent niht, si widerpflegent./ //Cunst unde nâhe sehender sin/ swie wol diu schînen under in,/ geherberget nît zuo zin,/ er | |
| dan;/ dâ mite gerüeret er daz zwî/ an keiner stat, swie kûmez sî,/ ezn binde in unde machin haft;/ sô sleht | |
| und der gedinge ûf habete,/ daz sin binamen wolte sehen,/ swie sôz möhte geschehen;/ und alse sin gesæhe,/ swaz ir dar | |
| lie,/ den tôt si mit dem kinde enpfie;/ und iedoch swie sô si genas,/ in swelher wîse sô si was/ von | |
| enscheide ich mich niht:/ dâ wil ich iemer wesen bî,/ swie kumberlîch ez danne sî,/ und biute iu zweier dinge kür,/ | |
| tôt was aber wol lobelîch,/ der ir ze sêre erbermeclîch./ swie schedelîch diu swære/ liute unde lande wære,/ diu von ir | |
| bereit,/ durch daz ez sîne cristenheit/ in gotes namen enpfienge,/ swiez ime dar nâch ergienge,/ daz ez doch cristen wære./ nu | |
| sint,/ wir helfen dirn mit henden/ legen und umbe wenden,/ swie sô dû vor gebiutest/ und mit dem vinger tiutest.’/ //Tristan | |
| und ob ez iu gevalle.’/ ‘jâ trût kint’, sprâchens alle/ ‘swie sô dû wilt, als wellen wir.’/ ‘diz sî!’ sprach er | |
| zuhten unde schallen,/ daz kunder mit in allen./ er lebete, swie man wolte/ und als diu jugent solte:/ swes ir dekeiner | |
| lîhte gert:/ schœniu cleider unde pfert,/ der gibe ich dir swie vil dû wilt:/ dâ mite hân ich dir wol gespilt./ | |
| guote/ der gedâhte in sînem muote:/ ‘mîn nacketage enwirret niht,/ swie mich der künec nu varnde siht,/ er wirt mich gerne | |
| ‘sire, sire, dêu sal!’/ nu wizzet doch daz, daz Rûal,/ swie unhovebære/ gewandeshalp er wære,/ er was iedoch zewâre/ an lîbe | |
| hæt ich die halben swære/ erliten durch si alle drî,/ swie vremede sô mir Tristan sî,/ die ich durch in erliten | |
| im allerdickest an/ und was ie leit der linge bî,/ swie ungelîch diz jenem sî./ sus wâren diu zwei conterfeit,/ stætiu | |
| ez sî mîn.’/ //Der künec sprach: ‘neve, diz sol sîn./ swie kûme ich dîn doch müge enbern,/ ich wil dich dirre | |
| ich mich/ verrihtet alles, des ich/ in mînem herzen gerte./ swie michs got gewerte,/ sô weiz ich doch wol, daz ez | |
| wider nider gesigen.’/ ich weiz ez wârez alse den tôt,/ swie starc ir aller clagenôt/ und swie grôz ir swære/ von | |
| wârez alse den tôt,/ swie starc ir aller clagenôt/ und swie grôz ir swære/ von disem mære wære:/ //Rûal, dem ez | |
| ze guote ergân/ und bringe iuch wider ze rehte!/ ouch swie mir an der vehte/ iht anders danne wol geschiht,/ dazn | |
| ouch ze kampfe guot;/ und helfent mir die selben drî,/ swie unversuoht ich anders sî,/ sô hân ich guoten trôst dar | |
| ze schalken worden sint,/ diu möhten noch wol werden vrî,/ swie ungedâht es in doch sî:/ got sî, der mich noch | |
| und êren an/ vil mêre danne der roc den man;/ swie guot, swie lobebære/ der wâfenroc doch wære,/ er was doch | |
| an/ vil mêre danne der roc den man;/ swie guot, swie lobebære/ der wâfenroc doch wære,/ er was doch sîner werdekeit,/ | |
| her mit der minne/ an ime vil wol bewæret wart,/ swie langez würde dar gespart./ den sazte im Marke ûf unde | |
| an gebildet lac?/ ich weiz ez wârez alse den tac:/ swie sô der ûzer wære,/ der inner bildære/ der was baz | |
| an,/ daz beidiu, îsen unde man,/ geworhten schœner bilde nie./ swie wol daz aber schîne hie,/ ez schein doch vil und | |
| erkorn,/ stætelîch und stæte,/ die Tristan zorse hæte./ dar zuo swie wol gebære/ gebærdehalp er wære,/ sô was doch innerthalp der | |
| wol!/ ez ergât doch niuwan, alse ez sol;/ und aber swie sô mîn ding ergê,/ an swelhem ende sôz gestê,/ sô | |
| daz ez ein offener strît/ von zwein ganzen rotten was;/ swie ich doch daz nie gelas/ an Tristandes mære,/ ich machez | |
| dû sîst sêre wunt;/ ich wæne, dîn dinc übele stê./ swiez mîner wunden ergê,/ dir wære guoter wurze nôt:/ swaz sô | |
| wider gekêren;/ mit sus getânen êren/ sende wirs im hinnen,/ swie kûme wirz gewinnen.’/ und swaz hier under rede ergie,/ mit | |
| sînen sin,/ er wolte binamen dâ hin,/ ez ergienge im, swie got wolte,/ genæse, ob er solte./ sînen œheim den besande | |
| meinen sol,/ entriuwen der verstât sich wol/ umb Curvenâles swære;/ swie swære im aber wære/ al sîn herze und al sîn | |
| scheiden./ got der genâde iu beiden,/ dînem wîbe unde dir!/ swie rehte ungerne ich dîn enbir,/ sô wil ich dîn durch | |
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