Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
best Adj. (648 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| Bewendet hân, dar es mich dunket vil,/ und mir der besten einiu/ des niht gelouben wil./ ez wart von unschulden/ níem%\an | |
| die wîle ich iemer gernden muot zer werlte hân./ daz beste gelt der vröiden mîn/ daz lît an ir und aller | |
| <$p> an dem herzen trage/ dicke án dem tage./ /Daz beste, daz ie man gesprach/ oder íemer mê getuot,/ daz hât | |
| sprechent, daz es möhte mich verdriezen./ nu lâ daz aller beste wîp/ ir zuhtelôser vrâge mich geniezen./ /Mac si mich doch | |
| wan ungemach./ waz ich guoter rede hân verlorn!/ jâ, die besten, die ie man gesprach./ Sî was endelîchen guot./ nieman konde | |
| zouber niht envar./ minneclîchiu wort stôze ich dar zuo,/ den besten willen strîche ich dar./ Tanzen unde singen muoz ich haben;/ | |
| wol mir vröide zeme,/ sô volge ich in, sô ich beste mac,/ und waene nieman lebe, der mir beneme/ ein trûren, | |
| wol mir vreude zeme/ sô wil ich túon, sô ich béste mac./ ich waene, iemen lebe, der mir beneme/ ein trûren, | |
| sol ein man/ sorgen denne umb ander guot/ Und des besten vlîzen sich./ vrâge in ieman, wer im daz/ gerâten habe, | |
| guoten wîben liep geschiht,/ der hât aller saelde wol den besten teil./ wâ gesach ie man sô guotes iht?/ an in | |
| machen kan./ mîme heile/ ich gar verteile,/ mîdet mich der beste man./ Swes er pflaege,/ swenne er bî mir laege,/ mit | |
| hôhe stuont mîn muot,/ unde hazze in selten,/ der daz beste gerne tuot,/ Sô vürht ich, <daz ich> verzage./ niemer niht! | |
| rîche gar./ guotes wîbes lop mac sie wol kroene,/ die besten nement ir mit triuwen war./ Die valschen süln sie erkennen | |
| – erliuternt, swâ si sint,/ vogel die hellen und die besten:/ al des meigen zît si wegent mit gesange ir kint./ | |
| hat sin stan),/ die lere perspectiven laß./ her Alacen der best ist solcher wege,/ nicht halt sin sprüche noch sin bücher | |
| gê und di behendikeit und di subtilikeit des himmillischen libes beste an deme geseligiten libe unsis herrin. hirumme ist ez muglich, | |
| als Palladius spricht, sal syn von wyn hevin, das ist syn beste mistunge. Das selbe ist ouch gut widir den rifin. Andir | |
| dicke sulle begisin mit gesotin bonen wassir, das si yn das beste. //Abir eyn andir lere. Ab di pfirskin begunnen abe vallin, | |
| sal man yn besnydin in dem Merczen; das ist das beste. //Hi seczt her eyne andir behendikeit von dem wynstocke. Ouch | |
| ist, welchir der czweygir ist bas wernde, das ist das beste vnde czu irwelinde. Wi das abir moge geschen, das wil | |
| nature, vnd welch wyn si czu irwelin vnd welch der beste si odir der ergiste, vnd ob der wyn si vortorbin | |
| der wyn in deme mittil teyle des vassis ist allir best. Abir das ol ist bowin allir best, das honik in | |
| vassis ist allir best. Abir das ol ist bowin allir best, das honik in dem grunde. Das treyt obir eyn $t mit | |
| golt,/ Ir gemute daz ist veste./ Die nature ist die beste./ An wirdeclichem leben/ Get ir daz geluck eben./ Die sint | |
| zu hazze snel./ Augbrawen von guten mazzen/ Wil ich die besten lazzen./ Augbrawen mitten uf gebogen/ Sich uppickeit niht hant entzogen./ | |
| betalle,/ Lauter als ein kristalle,/ Mezzig an irm getene./ Die besten man, die wene,/ Und alle zit den kleinen sehen/ Sol | |
| wene,/ Und alle zit den kleinen sehen/ Sol man dez besten gesichtes iehen./ Von kleinen sehen merket grozzen daz,/ Ir gesichte | |
| zu spitz da vorn, niht zu breit,/ Der ist der beste lop gereit./ Die nase die sere hanget,/ Nach girickeit belanget./ | |
| hat auch ungelimpf./ Nasloͤcher wolgetan und wiͤt,/ Die sint die besten zaller zit./ Den wenig luftes ist gegeben,/ Die stent dem | |
| gemeine./ Kele und nack mezlichen lank/ Und sinuwel hant den besten dank./ Und wa der nack zu lank ist,/ Da niemer | |
| Achseln zun oͤrten niht gebuht/ Und queck, die sint der besten zuht./ Und sint sie nider gebeiget,/ Ir forme schalkeit zeiget./ | |
| mut entwichen./ Die brust an groͤze vollekumen,/ Die kunst zur besten hat genumen./ Sie sol niht kurtz sin, da bie sleht,/ | |
| der siͤten geschriben./ Durch gute la man dizz beliben!/ Die besten frawen bruͤst, ich sage,/ Die mezzige wit und enge trage./ | |
| die rippe,/ Do ist die kranckeit sippe./ Nach kunst den besten lop man gicht/ Eimiͤ gefugen bauch, zu mager niht./ Ein | |
| Die wil niht loben min gedank./ Enkel sint von der besten kur,/ Die man do niht zu kleine spur./ Enkel mit | |
| daʒ iſt, daʒ dv dir niht ſetʒeſt ein ʒil; daʒ beſt ʒil, daʒ immer werden $t mach, daʒ iſt goteſ ʒil, | |
| bruͤtgam: ‘ein ieglich man der schenchet ze aller erst den besten wein; dar nach so si wol getrinchent, so schenchet er | |
| bræutegame: ‘ein iglich man der schenchet ze dem ersten den besten wein, dar nach so si wol getrinchent, $t so schenchet | |
| weins getranch, do sprach er zu dem bræutgame: ‘den aller besten wein, den hastu her ze jungist behalten.’ also wir iu | |
| der bræutgam ist unser herre Jesus_Christus. der hat den aller besten wein untz her behalten untz an diu zit daz er | |
| er enzaigt sein antluͤtze nicht, da bei si in aller best erchennen scholten. sein hent und sein fuͤzze die waren durchslagen | |
| tugenden, von dem uͤbeln hintz dem gůten, hintz dem aller besten, daz du zů der beschawung chomest des almæchtigen gotes’. Er | |
| unser herre, der himlisch cheiser, und hat sinen hof, die besten sines liutes, alle heiligen, die richtent und erteilent. die da | |
| mange mvs/ Behalten minen gesten./ do nim dv dir die besten.»/ Die nacht harte lieht wart,/ sinen neven verriet do Reinhart./ | |
| du gebiutest un(de) wil./ si bietent schaz ane zale,/ der besten marhe die wale,/ uorloufte un(de) uederspil,/ al daz du is, | |
| der heilige geist gebe ú den můt/ daz ir daz beste dar ane getůt./ Marsilie min uia(n)t/ hat sine boten da | |
| rede,/ die uns der heilige <geist> gebe,/ daz wir des besten ramen.’/ si sprachen alle amen./ Die Franchen gesament sich drate:/ | |
| mannegelich/ mit grozen sorgen uůre sich/ daz in duchte daz beste./ si besanden die geste:/ zu deme rate dvͦ chom/ uone | |
| uernamen,/ herzogen unde grauen,/ si sprachen, iz were daz aller beste./ du kerten die not uesten/ widir zu des keiseres gesidele./ si | |
| du dar zů:/ wele dir uz in allen/ der dir beste geualle,/ der durch sine gůte/ daz riche behůte./ er bedarf | |
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