Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unde k (25386 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| herzen, und daz er tuot, ist verrer von sînem herzen und enrüeret $t daz herze niemer dan durch daz, dar umbe | |
| enrüeret $t daz herze niemer dan durch daz, dar umbe und durch daz er ez tuot. Der dâ bûwet und houwet | |
| umbe und durch daz er ez tuot. Der dâ bûwet und houwet daz holz und bicket den stein dar umbe und | |
| er ez tuot. Der dâ bûwet und houwet daz holz und bicket den stein dar umbe und durch daz, daz er | |
| und houwet daz holz und bicket den stein dar umbe und durch daz, daz er ein hûs mache wider hitze des | |
| daz, daz er ein hûs mache wider hitze des sumers und wider vrost des winters, $t des herze ist ze dem | |
| vrost des winters, $t des herze ist ze dem êrsten und alzemâle daz hûs und enhouwete niemer den stein, noch entæte | |
| des herze ist ze dem êrsten und alzemâle daz hûs und enhouwete niemer den stein, noch entæte die arbeit dan durch | |
| der sieche mensche trinket den süezen wîn, sô dünket in und sprichet, daz er bitter sî, und ist wâr, wan der | |
| wîn, sô dünket in und sprichet, daz er bitter sî, und ist wâr, wan der wîn verliuset alle sîne süezicheit in | |
| ê dan der wîn kome inwendic, dâ diu sêle bekennet und urteilet den gesmak. Alsô ist, und unglîche mê und wærlîcher, | |
| dâ diu sêle bekennet und urteilet den gesmak. Alsô ist, und unglîche mê und wærlîcher, sô der mensche würket alliu sîniu | |
| bekennet und urteilet den gesmak. Alsô ist, und unglîche mê und wærlîcher, sô der mensche würket alliu sîniu werk durch got, | |
| sîniu werk durch got, sô ist dâ got daz mittel und daz næheste der sêle, und enmac niht die sêle und | |
| ist dâ got daz mittel und daz næheste der sêle, und enmac niht die sêle und daz herze des menschen rüeren, | |
| und daz næheste der sêle, und enmac niht die sêle und daz herze des menschen rüeren, daz niht enverliese durch got | |
| daz herze des menschen rüeren, daz niht enverliese durch got und durch gotes süezicheit und enmüeze von nôt verliesen sîn bitterkeit | |
| rüeren, daz niht enverliese durch got und durch gotes süezicheit und enmüeze von nôt verliesen sîn bitterkeit und lûter süeze werden, | |
| durch gotes süezicheit und enmüeze von nôt verliesen sîn bitterkeit und lûter süeze werden, ê dan ez des menschen herze iemer | |
| herze iemer müge rüeren. Ouch ist daz ein ander zeichen und glîchnisse: die meister sprechent, daz under dem himel ist viures | |
| sprechent, daz under dem himel ist viures vil al umbe und umbe, und dar umbe enmac kein regen noch wint noch | |
| under dem himel ist viures vil al umbe und umbe, und dar umbe enmac kein regen noch wint noch allerleie stürme | |
| daz in joch iht rüeren müge; ez wirt allez verbrant und verderbet von des viures hitze, ê dan ez an den | |
| den himel kome. Alsô spriche ich: allez, daz man lîdet und würket durch got, daz wirt allez süeze in gotes süezicheit, | |
| ez ze des menschen herzen kome, der durch got würket und lîdet. Wan daz meinet daz wort, daz man sprichet ’durch | |
| ir beslozzen hât. Nû mac man offenbârlîche bekennen, wie billîche und in vil wîse ein guot mensche allenthalben getrœstet wirt in | |
| ein guot mensche allenthalben getrœstet wirt in lîdenne, an leide und würkenne. Ein wîse ist, ob er lîdet und würket durch | |
| an leide und würkenne. Ein wîse ist, ob er lîdet und würket durch got; ein ander wîse, ob er ist in | |
| er ist in götlîcher minne. Ouch mac der mensche bekennen und wizzen, ob er alliu sîniu werk durch got würket und | |
| und wizzen, ob er alliu sîniu werk durch got würket und ob er sî in gotes minne; wan sicherlîche, swâ sich | |
| in gotes minne; wan sicherlîche, swâ sich der mensche leidic und sunder trôst vindet, alsô verre enwas sîn werk niht durch | |
| alsô verre enwas sîn werk niht durch got aleine, sich! und alsô verre enist er niht alles in götlîcher minne. Ein | |
| götlîcher minne. Ein viur, sprichet künic Dâvît, kumet mit gote und vor gote, daz brennet al umbe und umbe allez, daz | |
| kumet mit gote und vor gote, daz brennet al umbe und umbe allez, daz got wider im vindet und im unglîch | |
| al umbe und umbe allez, daz got wider im vindet und im unglîch ist, daz ist leit, untrôst, unvride und bitterkeit. | |
| vindet und im unglîch ist, daz ist leit, untrôst, unvride und bitterkeit. Noch ist daz sibende in dem worte, daz got | |
| in dem worte, daz got mit uns ist in lîdenne und mitlîdet mit uns: daz uns krefticlîche sol trœsten gotes eigenschaft | |
| gedanken; daz allez, daz in im ist, got selbe ist. Und, wan daz wâr ist, sô spriche ich: allez, daz der | |
| guote mensche lîdet durch got, daz lîdet er in gote, und got ist mit im lîdende in sînem lîdenne. Ist mîn | |
| im lîdende in sînem lîdenne. Ist mîn lîden in gote und mitlîdet got, wie mac mir danne lîden leit gesîn, sô | |
| mac mir danne lîden leit gesîn, sô lîden leit verliuset und mîn leit in gote ist und mîn leit got ist? | |
| sô lîden leit verliuset und mîn leit in gote ist und mîn leit got ist? Wærlîche, als got wârheit ist und | |
| und mîn leit got ist? Wærlîche, als got wârheit ist und swâ ich wârheit vinde, dâ vinde ich mînen got, die | |
| minner noch mê, sô ich vinde lûter lîden durch got und in gote, dâ vinde ich got mîn lîden. Swer daz | |
| der klage sîne blintheit, niht mich noch die götlîche wârheit und minniclîche milticheit. Nâch dirre wîse sô lîdet durch got, sît | |
| sô lîdet durch got, sît ez sô grœzlîche nütze ist und sælicheit. ’Sælic sint’, sprach unser herre, ’die dâ lîdent durch | |
| tage lîden möhte, daz er dâ von grôzen nutze, êre und gemach verdienen und lange besitzen solde, wölte er daz hindern | |
| daz er dâ von grôzen nutze, êre und gemach verdienen und lange besitzen solde, wölte er daz hindern oder wære sîn | |
| niht enmöhten unlîdende lîden. Alle güete des ûzerlîchen lîdennes kumet und vliuzet von güete des willen, als ich vor geschriben hân. | |
| vliuzet von güete des willen, als ich vor geschriben hân. Und dar umbe: allez, daz der guote mensche lîden wölte und | |
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