Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unde k (25386 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Und dar umbe: allez, daz der guote mensche lîden wölte und bereit ist und begert ze lîdenne durch got, daz lîdet | |
| allez, daz der guote mensche lîden wölte und bereit ist und begert ze lîdenne durch got, daz lîdet er vor gotes | |
| ze lîdenne durch got, daz lîdet er vor gotes angesiht und durch got in gote. Künic Dâvît sprichet in dem salter: | |
| sprichet in dem salter: ich bin bereit in allem ungemache, und mîn smerze ist mir alle zît gegenwertic in mînem herzen, | |
| Jeronimus sprichet, daz ein reine wahs, daz wol weich ist und guot, dar ûz und dâ von ze würkenne, waz man | |
| reine wahs, daz wol weich ist und guot, dar ûz und dâ von ze würkenne, waz man sol und wil, hât | |
| dar ûz und dâ von ze würkenne, waz man sol und wil, hât in im beslozzen allez, daz man dâ von | |
| sîniu swære ist volkomen in dem, daz er nider neiget und bereit ist in im selben nider ze vallenne. Alsô hân | |
| geschriben, daz der guote mensche hât iezent getân in himelrîche und in ertrîche allez, daz er tuon wolte, ouch glîch dar | |
| wolte, ouch glîch dar ane gote. Nû mac man bekennen und wizzen gropheit der liute, die gemeinlîche wunder hânt, sô sie | |
| gemeinlîche wunder hânt, sô sie sehent guote liute smerzen lîden und ungemach, und vellet in dicke ein gedank în und ein | |
| hânt, sô sie sehent guote liute smerzen lîden und ungemach, und vellet in dicke ein gedank în und ein wân, daz | |
| lîden und ungemach, und vellet in dicke ein gedank în und ein wân, daz ez sî durch ir heimlîchen sünde, und | |
| und ein wân, daz ez sî durch ir heimlîchen sünde, und sprechent ouch underwîlen: ach, ich wânde, daz der mensche gar | |
| gar guot wære. Wie ist, daz er sô grôz leit und ungemach lîdet, und ich wânde, im engebreste niht? Und ich | |
| Wie ist, daz er sô grôz leit und ungemach lîdet, und ich wânde, im engebreste niht? Und ich spriche mit in: | |
| leit und ungemach lîdet, und ich wânde, im engebreste niht? Und ich spriche mit in: sicherlîche, wære ez leit und wære | |
| niht? Und ich spriche mit in: sicherlîche, wære ez leit und wære ez in leit und ungelücke, daz sie lîdent, sô | |
| in: sicherlîche, wære ez leit und wære ez in leit und ungelücke, daz sie lîdent, sô enwæren sie niht guot noch | |
| leit noch ungelücke, sunder ez ist in ein grôz gelücke und sælicheit. ’Sælic’, sprach got, diu wârheit, ’sint alle, die dâ | |
| gerehten sêlen sint gote in sîner hant’. ’Tumbe liute dunket und wænent, daz sie sterben und verderben’, ’doch sie sint in | |
| sîner hant’. ’Tumbe liute dunket und wænent, daz sie sterben und verderben’, ’doch sie sint in vride’, in wunne und in | |
| sterben und verderben’, ’doch sie sint in vride’, in wunne und in sælicheit. Sant Paulus, dâ er schrîbet, wie vil der | |
| pîn, dâ sprichet er, daz diu werlt des unwirdic was, und daz wort hât in im, der im rehte tuot, drîer$/ | |
| unwirdic vil guoter liute gegenwerticheit. Ein ander sin ist bezzer und sprichet, daz güete dirre werlt ist unmære und unwert; got | |
| ist bezzer und sprichet, daz güete dirre werlt ist unmære und unwert; got ist aleine wert, dar umbe sint sie gote | |
| got ist aleine wert, dar umbe sint sie gote wert und gotes wert. Der dritte sin ist, den ich nû meine, | |
| gotes wert. Der dritte sin ist, den ich nû meine, und wil sprechen, daz disiu werlt, daz sint die liute, die | |
| die dise werlt minnent, sint des unwert, daz sie leit und ungemach lîdent durch got. Dâ von ist geschriben, daz die | |
| schrîben $t wil manigerleie trôst, wie sich ouch trœsten sol und mac ein guot mensche an sînem leide, wie man daz | |
| vindet an den werken, niht aleine an den worten guoter und wîser liute. // man liset in der künige buoche, daz | |
| in der künige buoche, daz einer dem künige Dâvît vluohte und im grôze smâcheit bôt. Dô sprach einer Dâvîdes vriunde, daz | |
| Dô sprach der künic: nein! wan vil lîhte got wil und sol mir durch dise smâcheit mîn bestez tuon. man liset | |
| der mensche guot, sô wil er allez, daz got wil, und niht, daz got welle, daz der mensche welle; dem wære | |
| got welle, daz der mensche welle; dem wære gar unreht. Und dar umbe: wil er, daz ich siech sî - wan | |
| mich got gesunt machete âne sînen willen, mir wære unwert und unmære, daz er mich gesunt machete. Wellen kumet von minne, | |
| kumet von minne, niht-wellen kumet von unminne. Vil lieber, bezzer und nützer ist mir, daz mich got minne und ich ouch | |
| lieber, bezzer und nützer ist mir, daz mich got minne und ich ouch siech sî, dan ob ich gesunt an dem | |
| siech sî, dan ob ich gesunt an dem lîbe wære und mich got niht enminnete. Daz got minnet, daz ist iht; | |
| die wârheit, daz allez, daz got wil, in dem selben und von dem selben, daz ez got wil, sô ist ez | |
| lieber, daz mich ein rîcher, gewaltiger mensche, ein künic, minnete und mich doch ein wîle lieze âne gâbe, dan ob er | |
| âne gâbe, dan ob er mir alzehant hieze etwaz geben und mich niht enminnete ze wâre; sô er von minne mir | |
| wâre; sô er von minne mir nû zemâle niht engæbe und mir aber dar umbe nû niht engæbe, daz er mich | |
| umbe nû niht engæbe, daz er mich dar nâch grœzlîcher und rîchlîcher begâben wölte. Nochdanne setze ich, daz der mensche, der | |
| wölte. Nochdanne setze ich, daz der mensche, der mich minnet und mir nû niht engibet, niht gedenket mir noch ze gebenne; | |
| ze gebenne; vil lîhte bedenket er sich her nâch baz und gibet mir. Ich sol gedulticlîche bîten, sunderlîche, als sîn gâbe | |
| sol gedulticlîche bîten, sunderlîche, als sîn gâbe von gnâden ist und unverdienet. Ouch sicherlîche: wes minne ich niht enahte und mîn | |
| ist und unverdienet. Ouch sicherlîche: wes minne ich niht enahte und mîn wille sînem willen wider ist, aleine daz ich sîn | |
| sô ist daz gar billich, daz mir der niht engebe und mich ouch hazze und lâze mich in unsælden. Diu dritte | |
| billich, daz mir der niht engebe und mich ouch hazze und lâze mich in unsælden. Diu dritte sache, war umbe mir | |
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