Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

viuhte stF. (431 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 260, 21 sei denn der slangen fäuht in der gallen und diu fäuht gêt von der gallen under dem ruck in den âdern
BdN 261, 32 die vergift, wan daz leben stêt an wirm und an fäuhten. Aristotiles spricht, daz der slangen aigenchait sei, daz si daz
BdN 287, 20 verniht in ir pluot. iedoch hât ain iegleich wurm ain fäuhten in seim leib an des pluotes stat. /Nu well wir
BdN 293, 24 lenger guot und frisch beleibent. wem der mag vol kalter fäuhten ist, dem schol man geben honig mit warm wazzer, wan
BdN 295, 10 faulet auch niht. die spinnen lebent des saffes und der fäuhten, und dar umb stirbt ir kaineu hungers. wenn die spinnen
BdN 299, 30 esten wahsent an slintpäumeinen paumen oder an andern paumen auz fäuhten. auf den pletern wahsent die würm reht sam die krautwürm
BdN 300, 9 nadel oder mit aim hamel, sô gêt all diu pœs fäuhten her für, diu in dem glit ist, reht als von
BdN 305, 8 ain flôch. der wirt auz gewermtem staub und auz fauler fäuhten. diu pest erznei für die flœch ist, der seinen leip
BdN 308, 22 weizen snecken. der kümt von faulem gras mit übermâz der fäuhten und der hitz. der wurm ist gar træg und vaizt
BdN 309, 16 Isidorus spricht, und wechset von faulem luft und von saiger fäuhten in der gewantwollen, dar inn sitzet ez und durchnegt si.
BdN 311, 20 den unkäuschen glust, dar umb, daz er des menschen unkäusch fäuhten mit seiner hitz verzert. und daz würkt der paum niht
BdN 313, 4 paum tregt lenklocht öpfel und die sint süez und vaiztelochter fäuhten, und sprechent die maister, daz er der öpfel mêr den
BdN 314, 4 eben und hât niht vil knorren, die von erdischer grober fäuhten koment. daz holz hât die art, ist, daz man ez
BdN 315, 5 des êrsten her für gênt, sô habent si ain vaizt zæh fäuhten, reht als des popelpaums pleter. iedoch ist der erlpleter saf
BdN 315, 25 lank von der würzeln mit ainr gruob, dâ diu schedleich fäuhten auz gêt, sô werdent die mandelnüz süez, oder pei der
BdN 316, 18 und ist guot für diu fieber, diu von pœser wäzriger fäuhten koment. //VON DEM PUCHSPAUM. /Buxus haizt ain puchspaum. der paum
BdN 321, 32 paum, den er sich zuo gesellt, wan er seuget all fäuhten dar auz und derret si. er stinkt vast und ist
BdN 322, 16 vergênt in ir runzeln, wan die veigen ziehent die überflüzzigen fäuhten zwischen vel und flaisch und die füllt dann die runzeln.
BdN 322, 35 sint guot den geswern und den flecken, die von grober fäuhten koment, und sein saf und sein asch nagent und durchpeizent,
BdN 323, 34 pawen. des paumes pleter sint gar lind und habent süez fäuhten, und dar umb, wenn si dannoch junk sint, sô machent
BdN 325, 27 dem lenzen. die früht habent die kraft, daz si zæh fäuhten in dem menschen zesträwent und verzernt. wer des leibs ruor
BdN 326, 33 wem diu glider krank sint von übriger füll und von fäuhten, der schol kranwitpaum mit wurzeln und mit al hacken klain
BdN 327, 26 ze latein und habent ain kraft ze sträuwen die zæhen fäuht und ze verzern. die lorper gebent öl, daz man dar
BdN 331, 5 daz haizt moretum. die pittern naigent sich zuo ainr kalten fäuhten nâtûr und die süezen sint von kraft warm und fäuht,
BdN 331, 15 rind ist weiz, wan si kümt von ainr clâren zæhen fäuhten. diu rind haizt ze latein liber in ainr bedäutung. der
BdN 333, 1 pad, daz kreftigt und sterkt den leib und zeuht die fäuhten auz, diu zwischen vel und flaisch ist. daz selb geschicht
BdN 335, 32 dings in öl gekocht wirt, daz læzt im sein aigen fäuhten und verleust die. wizz, öl wol geläutert scherpft minner und
BdN 336, 8 glider dâ mit reibet, sô entlœzt ez und zeuht die fäuhten auz, die von der arbait zwischen daz vel komen sint.
BdN 339, 17 die prust, und den, die inwendig geswer habent von kalter fäuhten, und den, die trucken huostent und pluot rächsent. man schol
BdN 340, 28 von colera in dem leib, daz ist ain pitter peizent fäuhten in dem leib und ist gel und grüen. Diascorides ain
BdN 341, 15 frisch von dem paum koment, dar umb, daz ir schedleicheu fäuhten mêr ist auzgedünst. man schol die pirpaum in dem næhsten
BdN 344, 34 wol. daz honig alsô gemacht rainigt den magen von pœser fäuhten. zukkerrôsât macht man alsô. rœst rôsenpleter wol mit zukker pei
BdN 346, 4 und iesleichz ästel unz an daz end, sô beleibt diu fäuht und diu wirm inwendig, und dann drei wochen oder ain
BdN 348, 9 sein sâm und seineu pleter saubernt den leib von der fäuht, diu flegma haizt. wer der pleter saf mit honig nimt,
BdN 352, 10 kochen in dem magen und machent pœs dünst und pœs fäuhten in dem leib; si verschoppent die leber und daz milz
BdN 355, 4 ez inwendig nimt, sô fürbt ez den leib von der fäuhten, die man flegma haizt. ez hât auch die kraft ze
BdN 355, 5 hât auch die kraft ze rainigen und ze auztreiben die fäuht, diu melancolia haizt, und ze sterken diu glider, und dar
BdN 355, 7 glider, und dar umb ist ez guot wider überflüzzichait der fäuhten, die in dem magen beslozzen sint. ez macht daz haupt
BdN 360, 20 niht verdoln, er dringt zehant durch die hant, wan kainerlai fäuht dringt sô vaste durch. Michahel der Schott spricht, der balsem
BdN 360, 25 wenn man in dar inn welzet. er nimt kainer andern fäuht zuomischen. des gelaub ich Megenbergær niht, wan sô möht man
BdN 362, 11 daz entsleuzt mit seiner hitz, doch verzert ez die faulen fäuhten von der art seins zuoleimens, daz ze latein conglutinacio haizt,
BdN 364, 27 dick und vaizt ist, wan daz bedäutt, daz si vil fäuhten hât; aber diu swarz ist diu ist wolzeitig und diu
BdN 366, 7 daz si den lust erweckent ze ezzen und kochent die fäuht in dem magen und hitzent den kalten magen. //VON DEN
BdN 367, 30 haizent ze latein caryophyli. die sint die pesten, die ain fäuht gebent, wenn man si under den vingern zereibt. man schol
BdN 368, 7 gemächt über naht, sô ziehent si auz dem ezzeich ain fäuht in sich und mag man dann niht wol erkennen die
BdN 371, 18 zesamen und sterkt. der zaher ist auch guot wider die fäuhten, diu von dem haupt fleuzt zuo den augen oder zuo
BdN 371, 26 ez daz hirn sterkt und entsleuzt und verzert die pœsen fäuht in dem leib. man schol ez kewen und lang in
BdN 374, 6 lang pfeffer und der weiz mêrent die unkäusch von irer fäuht. man spricht auch, wer die öpfel inwendig auzsneid und den
BdN 375, 16 und wenn man in fäuht, sô gibt er ain honigsüez fäuht. der lai zaher ist guot, der fäuht wirt wenn man
BdN 375, 19 kelten und wider die krankhait des magen und treibt die fäuht auz dem hirn und rainigt ez; iedoch macht er daz

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