Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| vnpere,/ daz soltu lutterliche/ vur kiesen durch die namen dry/ vnd durch die war ir stende,/ so lieb so dir dyn muoter sy,/ | |
| sy,/ die vur dem krutze sere want ir hende,/ vnd durch die bete, ders dich bat,/ helf mir von mynen svnden/ | |
| in allen, die des gernt,/ daz sie dich, herre, vnd durch dich dyn hymelriche vunden!/ /Got leit durch vns vil groze | |
| dich, herre, vnd durch dich dyn hymelriche vunden!/ /Got leit durch vns vil groze not,/ er liez sich durch vns an | |
| /Got leit durch vns vil groze not,/ er liez sich durch vns an eyn krutze henken;/ sin marter die was manichvalt,/ | |
| nympt die besten alle dar,/ der synen namen e vntfienc/ durch toufe sicherliche./ got weiz wol, waz der lib getuot,/ ob | |
| die grozen not/ der weisen, swa die sin da bi;/ durch got so gebt in iuwer brot,/ so wert ir vor | |
| schaden./ bî senedem leide müezekeit,/ dâ wahset iemer senede leit./ durch daz ist guot, swer herzeclage/ und senede nôt ze herzen | |
| strebet,/ daz ich sô lützel vinde der,/ die lûterlîche herzeger/ durch vriunt ze herzen wellen tragen/ niwan durch daz vil arme | |
| die lûterlîche herzeger/ durch vriunt ze herzen wellen tragen/ niwan durch daz vil arme clagen,/ daz hie bî zetelîcher zît/ verborgen | |
| //War umbe enlite ein edeler muot/ niht gerne ein übel durch tûsent guot,/ durch manege vröude ein ungemach?/ swem nie von | |
| ein edeler muot/ niht gerne ein übel durch tûsent guot,/ durch manege vröude ein ungemach?/ swem nie von liebe leit geschach,/ | |
| si verderben./ von den diz senemære seit,/ und hæten die durch liebe leit,/ durch herzewunne senedez clagen/ in einem herzen niht | |
| den diz senemære seit,/ und hæten die durch liebe leit,/ durch herzewunne senedez clagen/ in einem herzen niht getragen,/ sôn wære | |
| nâch vil harte unlanc,/ unz daz er aber einer vart/ durch banekîe in eine wart/ und er sich aber ûz reite/ | |
| mich:/ swaz ir gebietet, daz tuon ich.’/ diu süeze sprach: ‘durch dise geschiht/ enhazze ich iuch ze sêre niht;/ ine minne | |
| kam binamen an den wân,/ diu zwei diu wæren getân/ durch niht niwan durch minne./ daz enzunte ouch sîne sinne,/ daz | |
| den wân,/ diu zwei diu wæren getân/ durch niht niwan durch minne./ daz enzunte ouch sîne sinne,/ daz si sâ wider | |
| gewisheit/ ir willen niene hæte,/ in welher wîs siz tæte,/ durch haz oder aber durch minne,/ daz machete sîne sinne/ in | |
| hæte,/ in welher wîs siz tæte,/ durch haz oder aber durch minne,/ daz machete sîne sinne/ in zwîvele wanken:/ er wancte | |
| der minnende muot/ reht alse der vrîe vogel tuot,/ der durch die vrîheit, die er hât,/ ûf daz gelîmde zwî gestât:/ | |
| in/ unendeclîchen under in:/ trôst seite im minne, zwîvel haz./ durch disen criec und umbe daz/ sôn mohte er sînen vesten | |
| seneden Blanschefliure niht:/ diu was ouch mit dem selben schaden/ durch in als er durch si beladen./ diu gewaltærinne Minne/ diu | |
| was ouch mit dem selben schaden/ durch in als er durch si beladen./ diu gewaltærinne Minne/ diu was ouch in ir | |
| wære er maneges bezzer tôt/ und ensoltin niemer wîp gesehen./ durch got, wiest mir von ime geschehen/ sô leide und alsô | |
| unschuldic an./ swaz herzesorge ich mir von im/ und ouch durch sînen willen nim,/ daz wizze got, deist allermeist/ mîn selbes | |
| wænen sol/ und sol ich mich der rede niht schamen/ durch mînen magetlîchen namen,/ sô dunket mich, diu herzeclage,/ die ich | |
| mînen magetlîchen namen,/ sô dunket mich, diu herzeclage,/ die ich durch in ze herzen trage,/ diun sî niwan von minnen:/ des | |
| der künic Marke/ der clagete in alsô starke,/ daz er durch nie dekeinen man/ sô nâhe gênde clage gewan./ in weinde | |
| ich mac,/ und ouch bewarn vür disen tac,/ daz iu durch mîne schulde iht mê/ leit oder laster ûf erstê./ ich | |
| ervarn!/ ichn hân dâ keinen zwîvel an,/ gewan ie wîp durch lieben man/ tôtlîchen herzesmerzen,/ dern wære ouch in ir herzen./ | |
| veterlîche swære/ und wie vil manege arbeit/ der getriuwe marschalc durch in leit./ //Nu daz diu guote marschalkîn/ der nœte genesen | |
| ingesinde,/ dô was dem cleinen kinde/ der heilege touf bereit,/ durch daz ez sîne cristenheit/ in gotes namen enpfienge,/ swiez ime | |
| alse er was: Tristan./ und swer nu gerne hæte erkant,/ durch welhe liste Foitenant/ daz hieze sagen ze mære,/ daz Tristan | |
| muoter tôt,/ den suln wir ez wizzen lân:/ ez wart durch triuwe getân./ der getriuwe tet ez umbe daz:/ er vorhte | |
| liste/ sô mit gewalt verdarpte,/ daz lant an ime entarpte./ durch daz nam der getriuwe man/ ze kinde sich den weisen | |
| in einem wîsen man:/ mit dem sander in iesâ dan/ durch vremede sprâche in vremediu lant;/ und daz er aber al | |
| in zallen zîten/ varn unde rîten,/ erkunnen liute unde lant,/ durch daz im rehte würde erkant,/ wie des landes site wære./ | |
| ir vater kâmen/ und bâten den bihanden,/ daz er in durch Tristanden/ der valken koufen hieze./ der edele Rûal lieze/ und | |
| süne giengen mite/ und dar zuo hovegesindes vil,/ die sô durch ernest sô durch spil/ in volgeten unz an den kiel,/ | |
| und dar zuo hovegesindes vil,/ die sô durch ernest sô durch spil/ in volgeten unz an den kiel,/ und swaz ieman | |
| die sîne bruoder solten sîn,/ den wart ouch dâ gekouft durch in:/ man gewan in allen drin,/ swes iegelîcher gerte./ //Nu | |
| spranger und stuont under in;/ ‘ach’ sprach er ‘edelen koufman,/ durch got waz gât ir mit mir an?/ saget, wâ welt | |
| daz er an Tristande sach;/ wê umbe sîn selbes nôt,/ durch daz er vorhte den tôt,/ wan er niht varn kunde/ | |
| leitin ûf sîn ahselbein/ und streich ûf gein der wilde/ durch walt und durch gevilde./ ern hæte weder wec noch pfat,/ | |
| ahselbein/ und streich ûf gein der wilde/ durch walt und durch gevilde./ ern hæte weder wec noch pfat,/ wan alse er | |
| geriten hin unde her./ //An dem selben wege saz er/ durch ruowe weinende nider./ nu truogin ie sîn herze wider/ zen | |
| sîniu cleider, diu er an truoc,/ diu gemarcten si genuoc,/ durch daz si wâren sêre rîch/ und an gewürhte wunderlîch,/ und | |
| sol diz sîn?’/ sprach aber der höfsche Tristan:/ ‘lât stân! durch got, waz gât ir an?/ wer gesach ie hirz zewürken | |
| in unser jegerîe;/ und wan ez an der furken ist,/ durch daz sô heizet dirre list/ furkîe und vüeget ouch daz | |
Ergebnis-Seite: << 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 >> |