Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| mîner sinne ein rouberîn?/ Si sprach: ‘wie meinet irz, ald dur waz/ bin ich, diu iuch der sinne roubet?/ wê, warumbe | |
| rôter munt und inn mit triuwen minnet,/ Daz sol nieman durch haz unbillich machen:/ den werden wolgemuoten/ sun reine wîb in | |
| wa Minne gît ir stiure/ Dien ungemuoten laßen,/ die nicht durch wirde suochent aventiure./ Owê, daz iemer wîb ir êr engentzet/ | |
| wirde suochent aventiure./ Owê, daz iemer wîb ir êr engentzet/ dur valscher minne girde/ an selke stat, da wirt ûz kunter | |
| banden hât dîn wîblich bilde?/ ouch ist mîn dienstlich triuwe/ durch dich allein nu allen vrouwen wilde./ //Owê, waz red ich | |
| ich wol verderben,/ Doch wil mich nicht verdrießen,/ sol ich dur sî in sender nœte sterben./ Âne bîcht wil ich nicht | |
| prîse./ //Wol mich der wolgetânen,/ wie daz ich lîde kumber:/ Durch sî wil ich mich ânen/ vil missetât, diu mir doch | |
| noch genâde vinden!/ //Mîn muot dien valken tuot gelîch,/ die durch ir adellichen art/ sich geilent mit der sunne:/ So hôher | |
| komen./ //Frœt iuch der vil lieben zît,/ werden, wolgemuoten jungen,/ durch des liechten meien schîn!/ Schouwent, wie diu heide lît:/ liechte | |
| ist worden gantz,/ die der arge winter twang,/ daz sî dur trüebe wolken drang/ ân iren dang:/ diu hât ir swang/ | |
| //Ein rôter munt/ hât verwunt/ mir daz sende hertze mîn/ Durch gantzen lîb./ ach, sælig wîb,/ tuo mir dîner helfe schîn!/ | |
| sendez hertze geil./ //Ich dien ûf den gedingen,/ daz ich durch dich belîbe vrô./ Mag mir daran gelingen,/ sô stêt mîn | |
| kleit,/ diu machent mich vil senden alt./ //Ach, sælig wîb,/ dur dînen lîb/ muoz ich tragen sende nôt:/ In selche wât/ | |
| ze amîen erwerbe!/ Des sol Minne twingen dich/ und sol dur ir güete/ mir teilen den pîn,/ daz ich niht alleine | |
| daz ich niht alleine verderbe./ Schœnez lieb, mîn sunder trût, dur vuoge/ rihte mich in ebenholdem sinne,/ frowe, dîner minne:/ so | |
| bluote:/ also möht ouch gnâde mit liebe verjagen/ Ir ungenâde dur liebe noh baz./ wer gesaz bî gote an dem râte, | |
| meijen gâbe was so spæhe,/ daz ez lîhte sünde enphie dur sîne glanzen wæhe,/ daz wil nu twingen/ winter zen dingen,/ | |
| vrî$/ gemuote lerche dêmütig worden,/ das in den lüften/ hôhe dur güften/ weder sweibet ûf noch singet suozze./ Fröiden unmuozze,/ die | |
| gert,/ der ist nit minnesanges wert!/ die sol man stillen/ durh Minne willen,/ wan ir minnesang ist wîbes schande./ //Trutz, $s | |
| der hette unrecht./ Guot $s $s muot $s $s tuot/ durch sie vil, des man unsamfte enbære;/ manche vroude und êre | |
| unsamfte enbære;/ manche vroude und êre geschehen nie wære,/ wan durch wîbe willen: die rede ist slecht./ Ich hân also guotes | |
| einer sîn,/ so wære och daz ein missetât./ Vergezzet ir/ dur daz (_) der vuoge, obe ich an iuch unvuoge tæte,/ | |
| mich mêre/ künden den, die werdeclicher minne gern,/ Daz si durch ir selber êre/ spottes unde lugelicher mære enbern./ Swer mich | |
| spottes unde lugelicher mære enbern./ Swer mich des âne valsch dur sî gewert,/ der habe gemeine ir aller wunsch,/ daz er | |
| leit dem vroide gernden mit gewalte von dem herzen stôrte./ //Dur nôt diu liebe liebet (_) mir/ von tage ze tage | |
| von iuch niht ringer./ ‘ich sage iuch ez baz, $s dur selche nôt verlüre ich niht den cleinen vinger.’/ //Ir sult | |
| bescheiden:/ Mir hânt diu wîp vil gar verzigen,/ daz mir dur nôt daz singen muoz erleiden./ Sî ieman nû, der sanges | |
| bescheiden:/ Mir hânt diu wîb so vil verzigen,/ daz mir durh nôt daz singen muoste erleiden./ Sî ieman nû, der sanges | |
| Daz mac wol ir tugent geriuwen./ dô man alte sach dur zuht die jungen bliuwen,/ dô stuond ez an êren baz | |
| ûf gê,/ Ern twinge sîne sinne/ sîns herzecliches liebes abe,/ dur daz sîn künfteclichiu vreude werde als ê:/ So mac diu | |
| vreidenrîchen sihe./ Iedoch darunder twinget mich/ ein leit, des ich dur nôt vergihe:/ Ist si schœne und ist si guot,/ deste | |
| jâmer unde senede leit ân ende swirt./ //Der rihter wirt dur daz genant/ von gote ein rihter, daz er rehte rihten | |
| wâr,/ Und sol dem valschen (_) volgen niht,/ der in dur vriunt, dur guot, durch haz getriuwes râtes ubersiht/ $p/ $p/ | |
| sol dem valschen (_) volgen niht,/ der in dur vriunt, dur guot, durch haz getriuwes râtes ubersiht/ $p/ $p/ $p/ $p/ | |
| valschen (_) volgen niht,/ der in dur vriunt, dur guot, durch haz getriuwes râtes ubersiht/ $p/ $p/ $p/ $p/ $p/ //Nu | |
| suoze widerwene!/ Des muot werde als unvirsent,/ alse sêre sich dur nôt der mîne sene./ Vrœlich lachen unde güetlich sprechen muoz | |
| welte nieman kan/ sô gebâren, daz si alle dunke guot:/ Dur waz næme ich mich des an,/ daz nie man getæt | |
| ân ir trôst, sît sî so gar nach wunsche tuot?/ dur daz hân ich mich ir ergeben,/ wan si wol gelieben | |
| Sîn hôher sin ist worden cranc./ * nu wünschen ime dur sînen werden, hovelichen sanc,/ sît dem sîn vreide sî ze | |
| ân ir trôst, wan sî so gar nach wunsche tuot?/ dur daz hân ich mich ir ergeben,/ wan sî so wol | |
| daz,/ daz niht so guotes lebit alsam die guoten,/ Und dur die guoten sol man baz/ die andern êren, danne sî | |
| geleit./ //Ich bin der guoten undertân/ und allen guoten vrowen dur ir êre./ Sol mich daz anders niht virvân,/ wan daz | |
| Ir hânt wol gerâten mir:/ swer alse rehte râten kan,/ dur des rât ich gerne unvuoge enbir.’/ //Ir welt mir verkêren,/ | |
| daz sî mir heiles wünschen zir/ und ir ir dinc dur mich ze guote kêren./ //Sich huop ein ungevüeger zorn/ von | |
| si suonde ûf mînen schaden./ //Zehant do sî versuonden sich/ dur mînen willen, als ich si bat:/ Do tetens übel wider | |
| si suonde ûf mînen schaden./ //Zehant do sî versuonden sich/ durh mînen willen, als ich bat:/ Do tâtens übel wider mich,/ | |
| wan wære ez alse dô,/ so stüende mîn gemüete hô!/ dur vorhte lieze ich noch dur drô,/ ine wurde noch wol | |
| so stüende mîn gemüete hô!/ dur vorhte lieze ich noch dur drô,/ ine wurde noch wol also vrô:/ zuo mînen froiden, | |
| //Uns ist wol von mæren worden kunt,/ wie Alexander fuor dur wunder an des mêres grunt,/ und wie von Abacuc der | |
| ir ze vuore ir kinden was gedâht,/ Und wie si dur den berc her wider kâmen,/ da sî der crône weisen | |
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