Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| in fröiden werben/ und arbeiten guot und ouch den lîb/ dur diu werden wîb./ //Wer kan frœlîch frô belîben,/ wan bî | |
| lobelîchen süezze dœne/ in der sumerlichen schœne,/ dâ der vîol dur daz gras ûf drang./ //Mîn muot swebt zer sunnen hô,/ | |
| hât/ singen unde frô belîben/ und ouch dienen reinen wîben/ dur si, diu mir gît den selben rât./ //Ich sach einen | |
| fröiden tôt./ //Diu zît ist so wol gestalt,/ wan siht dur daz gras ûf dringen/ vîol unde rôsen rôt./ Dâbî loubet | |
| fröiden kunst./ hân ich mîner frowen gunst,/ daz ir sinne/ durh die minne/ minneklîchen minnent mich,/ Sô wurd ich nach liebe | |
| gar gewaltig mîn./ Sich hânt alle mîne sinne/ gar vereinet dur si eine –,/ doch muoz ich ir frömde sîn./ Wâfen | |
| tôt./ //Ich hân jâmer nâch der guoten,/ stæteklîchen alle stunde,/ dur daz sî ist alse guot./ Ich wolde ir genâden muoten,/ | |
| Swie selten ez mir liebe tuot,/ doch minne ich ez durh sînen namen:/ guot ist unwandelbære./ Nu merkent, waz ich heizze | |
| ein keiser wol mit gir/ nâch ir âne zil/ und durch si lîden pîn./ Frouwe, mîner fröiden spil,/ ruoche verdringen/ mîn | |
| wil in dem sûse varn/ (wer wil mich des wenden?)/ durch die lieben reinen./ Wie möcht ich nu wesen arn,/ sît | |
| mir belîbe/ stæt der fröiden brunne./ //Wan hœrt aber klingen/ durch den walt/ süezzez vogelsingen:/ ‘wol im, der nu lebt!’/ Und | |
| blike/ sinne, herz und dâbî muot beslützet./ Secht, alsust al durch daz jâr stêt mîn bejag!/ wil ir mundes rœte/ helfen | |
| wan ich wil dîn helfer sîn/ gegen dem glanzen meien:/ Durh dich mîde ich sende nôt./ sît dir Gebewîn ist tôt,/ | |
| von des wînes kraft,/ wâfen!/ so giuz in mich, wirt, durh geselleschaft!/ //Wirt, durh mich ein strâze gât:/ darûf schaffe uns | |
| kraft,/ wâfen!/ so giuz in mich, wirt, durh geselleschaft!/ //Wirt, durh mich ein strâze gât:/ darûf schaffe uns allen rât/ manger | |
| sêle von der wîzze,/ diu ze himelrîche sol./ //Schône dringent dur daz gras/ bluomen manger leijen./ Swer den winter trûrig was,/ | |
| Ach, do was so schœn ir schîn,/ daz er kam dur ganziu ougen/ in daz sende herze mîn./ daz muoz iemer | |
| viht ez von mir zuo zir gar./ Ez wil ûz durh ganze brust/ von mir zuo der sældenrîchen:/ also stark ist | |
| liute,/ daz ich wol gegen ir gevar!/ ez gât mir dur ganzen kern,/ Refr.: Daz mîn lôn ist gên der süezzen/ | |
| tougen ûf den lîp,/ So wolt ich wênig slâfes pflegen,/ dur mich und durh daz reine wîb./ Mir selbem sô wolt | |
| lîp,/ So wolt ich wênig slâfes pflegen,/ dur mich und durh daz reine wîb./ Mir selbem sô wolt ich getrûwen baz,/ | |
| dienen ûf genâde dir:/ des lône $s schône, $s frowe, dur dîn tugende mir./ ein lachen $s machen $s kan dîn | |
| wil $s vil $s gerne singen, swaz ich guotes kan,/ //Durch dich. $s sich $s har an mîniu leit/ sint michel | |
| grôzze herte an mir daher begangen,/ daz ich ie was dur sî mit sender nôt so gar bevangen/ und sî darunder | |
| Die sich von wîben rüement anders, danne in wol anstê./ durch dich sprach ich lob allen wîben ie,/ dur dich gedâchte | |
| wol anstê./ durch dich sprach ich lob allen wîben ie,/ dur dich gedâchte ich ir ze guote,/ durch dich tet mir | |
| allen wîben ie,/ dur dich gedâchte ich ir ze guote,/ durch dich tet mir ir êre wol, ir laster wê./ //Got | |
| mîner ougen spiegelglas,/ sît ich den unverschulte dulde,/ so tuoz dur wîbes güete und swende mîne leit./ Gib mir her wider, | |
| daz in nit muote solich ungemach,/ Als mir, in weiz durch waz, von ir beschicht?/ nu wie diu swære sî getân,/ | |
| sî nit wizze, wer ich sî!/ Ist danne mîn sang dur nôt nit klagerîch,/ sît ich gegen ir bin schulden frî?/ | |
| von dir beschach./ //Nu trachte, Minne, ob ich von dir dur nôt nit klage:/ wa ist mîn fröide hin und mîne | |
| verkür!/ //Frouwe Minne, ich wil dir noch getriuwen baz:/ hilf dur dîne güete mir erwerben daz,/ daz mich diu liebe ir | |
| ir anders ger!/ lieb vor allem liebe, sælig vrouwe mîn,/ dur dîne tugent so tuo mir sölhe minne schîn:/ der bin | |
| in die gedanke kumet,/ waz ich ir liebe schaden habe,/ dur die mîn herze senelichen kumber treit,/ Und mich daz nie | |
| minne,/ daz unmâzze nit gesige,/ sô daz er nach ungewinne/ dur sîn lieb ze lange icht lige./ dur got, wol ûf, | |
| er nach ungewinne/ dur sîn lieb ze lange icht lige./ dur got, wol ûf, êst scheidens zît!/ bescheidenheit $s diu hœret | |
| gewinne/ dîne helfe, die ich leider nie gewan./ tuo mich, dur dîne güete, bezzer heil bejagen,/ Danne dû in mîner alten | |
| sô vergebene lîde,/ sam ich her vil ofte habe gelitten/ Durch die lieben vrouwen mîn,/ sô daz ich vermîde,/ sam ich | |
| alles endes âne:/ wâffen denne, daz ichs ie gesach!/ Nein, dur got, lât stân! ich wilz doch ê/ mit gefuogen dingen/ | |
| mîn lîb./ Dâbî ringet mit beswærde/ tougen innerthalb daz herze durch ein sælig wîb,/ Von der ungenâde ich vinde/ nit wan | |
| leit, der fröiden widerkîb./ //Sus muoz ich mich fröiden twingen/ dur der welte liebe. doch ist solchiu fröide ein nicht,/ Diu | |
| vergaz,/ Daz si mir von sendem leide/ mînen ungetrôsten muot/ durch ir süezzen güete scheide:/ Welt, ob sî daz durch dich | |
| muot/ durch ir süezzen güete scheide:/ Welt, ob sî daz durch dich tuot,/ sô wil ich dir êrst ûf sliezzen/ fröiden | |
| gar selten zuo zir kêre,/ daz lâzze ich, gotweiz wol, durch ir êre,/ daz ich die behalde und nit versêre./ si | |
| süezzen sî,/ mîn herze ist ir doch stæte bî. / //Durch guot und für arger huote melden/ sicht man bî der | |
| sol sî mich lâzzen nit engelten!/ bedenket sî sich wol,/ durch recht ich des geniezzen sol./ Refr.: Swie frömde mîn | |
| liebe ich hân ze dir gegert,/ des hâst du dich dur mich verwegen./ Des sî mîn lîb und al mîn leben/ | |
| //Sô si ir ougen nâch ir grüezzen/ gegen mir wendet dur ir zuht,/ Sô siufte ich nach der vil süezzen,/ reinen, | |
| Er ist vil gar geswachet:/ der liebe sumer machet,/ daz dur den klê nu lachet/ manig bluome wolgetân./ Nu stât $s | |
| unschulde,’/ sprach daz minnekliche wîb./ //Nu sprich an, minnekliche, guote,/ dur dîn rôtez mündelîn,/ Wes ist dir gegen mir ze muote,/ | |
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