Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| muot./ Waz wære diu welt, wæren wîb nicht so schœne?/ dur sî wirt sô vil süezzekeit,/ dur sî man wol singet | |
| wîb nicht so schœne?/ dur sî wirt sô vil süezzekeit,/ dur sî man wol singet unde seit/ so guot geticht und | |
| uber mich, daz sîz verstê!’/ //Swer nimt schœner frowen $s durch ihr wunne war,/ der gêt dar $s gerne, swa er | |
| ir wachtære!/ noch wendent unsir swære:/ den tag man kündet dur diu horn.’/ //Ich was, dâ ich sach/ in ir swert | |
| wint,/ daz karren gênt under,/ Sô hebent si. daz gât dur ir herze,/ als uns sender smerze:/ der rüeret ouch ze | |
| hât gesendet ûz sîn wunne:/ secht, die bluomen gênt ûf dur daz gras!/ Lûter, clâr stêt nû der liechte sunne,/ der | |
| hende ouch dike./ winter wendet uns süezzer ougenblike./ man sach dur klein ermel blanker arme schîn./ Sô sach man in wîblîch | |
| enfröite sô./ Man hœrt dike an tenzen hôhe singen/ und dur boume erklingen/ süezzeklîch der vogel schal,/ des tuot ir teil | |
| mîn frowe $s wunnen hât,/ ach, wie gât $s daz dur daz herze mîn!/ Sô zartlîche, $s minnenklîche $s gebâret sî./ | |
| Ich hab iuch in ungemüete brâcht,/ doch hab ichs iu dur guot geseit,/ daz ir iuch scheident, sît ez tagen sol./ | |
| nôt ich stân:/ ubrig liebi vürchte ich,/ daz si sich dur liebi wâgen unde mich./ wir müezzen lân/ unser leben und | |
| zartlîch stêt ir bilde:/ so wirde ich wunt/ von minnen dur des herzen grunt/ und ouch von sendem jâmer/ lieblîch enzunt./ | |
| und in owen,/ manig zarter lîb/ In lîchtem kleide!/ lôslîch dur daz gras/ ir schœne und der heide/ liuchtent zemene beide:/ | |
| lît./ Ir frömde mir vil leides gît./ ach, reiniu frucht,/ dur dîn vil wîblîch stênden zucht/ erbarme dich/ noch uber mich:/ | |
| sin lîn so klein,/ da wîzziu bein $s so lûchten dür/ (ich hânz dervür), $s wîz als der snê,/ Und dur | |
| dür/ (ich hânz dervür), $s wîz als der snê,/ Und dur klein ermel arme wîz./ uns nement ir winterkleit/ die süezzekeit. | |
| schîn $s so fîn $s gêt im ze herzen/ und durch die sêle gar./ Ein wîblîch zartez bilde/ gît manne muot | |
| tuot $s sîn herze wilde./ wîb sint ein lieblich guot./ //Dur schœniu wîb $s mans lîb $s sol pflegen züchte/ und | |
| $s so suozze dar riet./ //Hilf mir, frowe guot, $s dur dîne sælikeit,/ daz ich nicht verderbe sô./ Sich, dîn frömden | |
| möcht erbarmen, $s daz ichz von ir hân/ Und ich durch triuwe dulde daz./ so müezze mir niemer werden baz,/ liezze | |
| vüert in mit ir so wîzzen hende/ vür ir bette, dur der huote bant,/ also stille, daz echt nieman wende./ wie | |
| //Ich wæne, daz $s keiner slachte guot/ so suozze gê durch mannes muot/ so dik sam frowen klâr./ so gar $s | |
| kan $s nieman verkêren,/ wan sî hânt êren $s hort/ dur die welt, hie und dort./ //Ez wart nie $s süezzer | |
| $s nit sîn unvuoge./ ja suln wir kluoge $s sîn/ dur schœne frowen fîn./ //Swanne diu zartlichen wîb/ hânt so lôslîch | |
| noch nie/ (beide wengel, ir munt/ sin von rœti angezunt)/ dur elliu lant./ //Uns mag der $s liechten bluomen schîn/ noch | |
| wolgitân./ Hin und her $s nemen wunnen war/ und suochen durch diu lant so gar/ nach der welte wunne hort:/ nu | |
| von $s nichte mannes muot/ so rechte minnenklîche guot/ sam dur die frowen clâr:/ so gar $s vil hânt si güete./ | |
| den oriôn./ Dâ verborgen/ wîbes bilde zuo zim drank,/ $p durh minnen lôn:/ ‘Frouwe hêre,/ ja sult ir wachen:/ ich sihe | |
| Dâ bewante, dâ man mich verderben wil./ hey, minnen spil!/ durh dich lîde ich sendes kumbers al ze vil./ //Wengel rôsenvar,/ | |
| si, diu mir krenket leben unde lîp./ hei, sælig wîb!/ dur dîn besten tugende mir mîn leit vertrîp./ //Süezze trœsterîn,/ trœste | |
| tugende mir mîn leit vertrîp./ //Süezze trœsterîn,/ trœste mîne sinne/ Dur die minne dîn./ in der minne ich brinne,/ Von der | |
| Und ouch iuch, guoten frouwen,/ daz ir geruochent mîne nôt/ dur iuwer güete schouwen,/ wie gar ich bin an fröiden tôt./ | |
| ich doch dien jungen singen,/ waz der sumer wunne hât,/ Dur daz si tanzen unde springen:/ walt mit grüener varwe stât,/ | |
| ich muoz verderben:/ seht, wie gerne ich bî ir sî!/ Dur sî so lîde ich grôzze nôt./ in vermeit noch nie, | |
| minnen mînen lîp./ Sît iuch meinet mîn gemüete,/ minnent mich dur iuwer güete,/ alder ich bin an fröiden tôt!/ sol mir | |
| alder ich muoz verdorben sîn! / //Mîner fröiden hort,/ tuoz dur dîne sælikeit/ und enbinde mînen senden lîp!/ Sprich daz süezze | |
| fröit sich sêre/ mîn gemüete, daz si sint fröiderîch./ al dur ir êre/ singe ich mêre,/ sît si ist minneklich./ | |
| helfent mir, die lieben bitten,/ die minnenklichen frouwen,/ Daz si dur ir reinen sitten/ mîn arbeit welle beschowen,/ Den schaden, den | |
| fiur, erde und himelrîche,/ des wære dû ein klôse hie./ durch daz alz unde swaz dir ie/ von im sælden widerfuor, | |
| an,/ dâz er ûf die erde kan/ und mensche wart, dur daz er uns $s von grimmeklicher nôt zuo im erlôste./ | |
| scheiden!/ Ez kan uns dort niht gevromen,/ wan daz wir dur got geben hân: daz mag wol komen/ ze trôste der | |
| lîben!/ //Wê im, swer swechet frouwen namen/ mit arger rede dur bœse tât! der mag sich schamen/ vor in unz an | |
| êren obdach./ von milte uns diu gnâde beschach,/ daz got dur uns leit den tôt $s und er uns geruochte ûz | |
| in dien ouwen uberal./ Wunneklichez ist ir singen,/ man siht durh daz gras ûf dringen/ vil der bluomen âne zal./ Fröit | |
| sældenbære,/ * sô mag ich in fröiden sîn./ //Frowe mîn, dur dîne güete/ twing mîn herze ûz ungemüete,/ daz ze fröiden | |
| herze ir liebe mit liebe gît,/ si hât ir liebes dur liebe alle zît./ wan sol nach liebe ersterben/ ald lieb | |
| daz vil manig reie/ wirt gesungen, dâ die bluomen dringent dur daz gras./ Dâbî singent vil der vogellîn/ süezze dœne $s | |
| Minne, ich wil dir danken/ iemer mêre, ân allez wanken,/ durh so fröiderîchen vunt,/ Daz du mir ze frowen funde,/ der | |
| ich alse kûme enbir,/ daz ich scheide mich von ir,/ dur daz sî mich frömdet sô?/ Daz ich stên ir trôstes | |
| ir $s wîblich êre/ minne ich in dem herzen mir./ //Dur daz sî ist also guot/ und so rehte wol gebâret/ | |
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