Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| er iu uirlihin hat,/ frolichen ir uor im stat./ swer durch got irstirbit,/ ich sage iu waz er da mit erwirbít:/ | |
| alle gemeinlichen,/ si ne wolten in niemer geswichen;/ swaz si durch got wolten bestan,/ des ne wolten si nicht abe gan;/ | |
| lobelichen sigehaft./ Mit michelem magene/ chom daz her zesamene./ di durh got uz chůmen waren/ unt si im uernamen,/ diu zucht | |
| icht getů,/ des were uns nót./ ich bit uch alle durch got/ daz irz williclichen tůt:/ habet stetigen můt,/ habet zucht | |
| der hof:/ ‘wol ir heiligin pilgerime/ nu lat wol schinin/ durch waz ir uz sit komen/ unt daz heilige cruce habet | |
| cristin./ Do ne wolte der kaiser here/ nicht widir kere/ durch ne heiner slachte nót./ er ne uorchte nicheinin tót./ di heiden | |
| geuristin?/ wol ir helde gůte,/ ratet mir ze der note/ durch uwer selber ere./ uwers rates uolge ich gerne.’/ Vf spranc | |
| ueile/ al daz ich iemir gewinne./ handelt iz mit sinnin./ durch iwer selber gůte/ machet uch demůte./ nemet palmen in die | |
| haben můzen./ er liget uor Corderes der stete./ bitet in durch den got, den er ane bete,/ daz er sich erbarme/ | |
| die cristinheit welle wir entphahen./ nu bite wir dich herre/ durch des selben gotes ere:/ wir birn heiden,/ leider uon gote | |
| meinen.’/ er sprach: ‘owol du keiser here,/ nu tu iz durch des waren gotes ere:/ heiz in disen zitin/ dine uursten | |
| u tůn./ selbe der ware gotes sun,/ fůrste aller guote,/ durch sine demůte/ ein esel er zů Iherusalem reit,/ du er | |
| ein esel er zů Iherusalem reit,/ du er di martir durch uns leit./ einem palmen uůrte er in der hant./ nu | |
| di cristinheit wole geeret./ swaz Marsilie hat widir mir getan,/ durch got schůlt ir uride han./ uarit zvͦ vweren herbergen,/ habt | |
| gewinnen.’/ Vf spranc der helt Roͮlant;/ er sprach: ‘Marssilie hat durch liste here gesant./ er biutet grozzez gedinge./ ia mach man | |
| ich’, sprach er, ‘richten,/ wirdet is iuweht mere./ tůt iz durch gotes ere/ un(de) gesamnet iuch einer rede,/ die uns der | |
| wele dir uz in allen/ der dir beste geualle,/ der durch sine gůte/ daz riche behůte./ er bedarf grozzer wisheit./ min | |
| duz mir./ ich wirue dine boteschaph/ so ich allerbeste mac/ durch des richis ere./ ee ich widere chere,/ wil du mir | |
| ‘habe ne hein ungemach./ uone grozeme rechte bist du mir liep./ durch Roͮlanden ^+enuirste du nicht:/ diu botescapht ist min./ nu la | |
| unde mit gebe./ si daz er da widere icht rede,/ durch des richis ere/ tů also ich dich lere:/ sage Marssilie,/ | |
| en$/ urteile sazten si den lib,/ bediu kint unde wip/ durch ir truwe./ si heten groze ruwe./ Genelun neich deme kaisere | |
| gesculde:/ disu truwe ist uber gulde/ aller werlte ere,/ daz ir durch uweren herren/ birt gerecht unze an den tot./ nu habt | |
| ich gesehe si uile gerne;/ unde manet si uile uerre/ durch ire tugentliche site,/ daz si gute lůte umbe mich bite/ | |
| saz mittin under in,/ der tuvil gab ime den sin:/ durch nít unde durch gebe/ er geuestente sine rede./ si wonten | |
| in,/ der tuvil gab ime den sin:/ durch nít unde durch gebe/ er geuestente sine rede./ si wonten da allen einen | |
| wellen gerne dar under chomen,/ unde tůn daz mere,/ herre, durch din ere/ denne durch sinen willen:/ la dizze ungemůte stillen.’/ | |
| chomen,/ unde tůn daz mere,/ herre, durch din ere/ denne durch sinen willen:/ la dizze ungemůte stillen.’/ Do prach der chůni(n)c | |
| gůten mantel/ mit golde beslagen;/ er sprach: ‘den salt du durch minen willen tragen,/ ouch solt du min golt nemen/ ane | |
| tugent uon sinem libe:/ er ist der aller saelegiste herre,/ durch got sturbe er gerne;/ eren hat sin neheinen rat,/ wan | |
| dar under drungen,/ den were gereite der tot,/ wande si durch ne heine werltliche not/ deme keiser entwichent./ si weruent tagelichen,/ wa | |
| entwichent./ si weruent tagelichen,/ wa si daz erweruen/ daz si durch got ersterben.’/ Der chůnich redete listechliche:/ ‘wol du herzoge riche,/ | |
| ertailent ime die guten knechte/ daz er des landes hůte./ durch sin ůbermůte/ wil er eine haben/ da dine helde sint | |
| tůstu so,’ sprach er, ‘herre?/ ich setze dir mine sele/ durch dich in urtaile:/ da ist umbe ueile/ swaz ich uon | |
| helt, min golt,/ disen soumare./ la dirz nicht wesen sware,/ durch dine tugentliche site/ tů, helt, des ich dich bite:/ sprich | |
| du scolt Genelun sagen:/ ich ne han nieman so liben/ durch den ich welle liegen./ ich ne lazze in nicht unterwegen,/ | |
| chůmen./ wie scol iz umbe min houbit gestan?/ iz nist durch nehain gůt getan./ Genelun, het ir min gesconet,/ uweres dinistis | |
| geloͮben./ den wil ich dar zu wole getrůwen,/ ob ich durch di cristen icht garbaite,/ daz ich daz lon uinde geraite/ | |
| zesewin siner kinde./ owi ware ich da ingesinde!/ er wart durch mich gemarterot./ ich bin gerecht unze an den tot/ der | |
| niemen./ si furten uaile den lip./ si gerechten sich in alle zit/ durch den heiligen gelouben ersterben:/ durch got wolten si gemarteret werden./ | |
| lip./ si gerechten sich in alle zit/ durch den heiligen gelouben ersterben:/ durch got wolten si gemarteret werden./ fursten die da bestunden,/ di | |
| noh horn:/ iz was allez uerlorn,/ ioch di herten ulinstaine;/ durch not entsazen iz di haiden./ Zwo hosen er an leite,/ | |
| gerne/ uon uns hinnin./ nu wil ich an dich gedingen:/ durch dine tugentliche site/ tů des ich dich bite:/ lich mir | |
| scolt du mir lonen:/ ich slůc den chůninc Philonin,/ herre, durch dinen willen.’/ der chůnc antwirte im mit minnen:/ ‘du bist | |
| mich iemir der mit gewunnin.’/ Malprimes uon Ampregalt/ ‘herre’, sprach er, ’durch dinen chunclichen gewalt:/ Roͮlant hat mir uil ce$/ laide getan;/ | |
| din urloͮp wil ich haben,/ daz ich <daz> muze rechin,/ durch sin herce stechin/ minen golt garwin spíz.’/ der chůninc ime uil | |
| ce$/ helue chom,/ daz wir frolichen scaiden hinnen./ nu tuz durch miner swester Alden willen:/ gefriste dine herliche man!’/ ‘daz můz | |
| widir uf sazin;/ do heten si uerlazen/ allez ir chunne/ durch di gotes minne,/ aigen unt burge;/ si heten alle ir | |
| iz ne lebit nehain haidenischer mán,/ wil er da in zwischen durch uaren,/ er muz unsanfte erbaizen:/ daz wil ich in truwen | |
| im uirliez./ ich bewille hiute min spiz/ in dinem herce blůte/ durch dine groze ůbermůte./ dinen potich wirfe ich in den graben:/ | |
| site was so getan,/ swa erz hin slůc,/ daz iz durch den stal wůt,/ sam er ware lintin./ di toten lagen | |
Ergebnis-Seite: << 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 >> |