Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| hæiʒʒent tvͦn daʒ ſvnde iſt. Vnd davon ſprichet vnſer herre durch den wiſſagen ʒe dem meiſter: ‘Ob dv ſvnderſt daʒ edel | |
| erchulen mit herten worten, ſo gedenche: Herre, daʒ wil ich durch dich liden; ſwenne dv an dem ivngeſten tage din marter | |
| iglich menſch ſiner marter danchen, alſ ob er ſi nivr durch in einen hab erliten. | |
| tôde der armin sêle, alse er die tôtin irquickin wolde durh des gûtin s$. Mertînis willen, daz wir intflîhin mûzen deme | |
| nû geloube wir des, daz unsir herre Jêsus_Cristus gecrûcigit wart durh alle dise werlt, unt mit deme ceichine sô hân ich | |
| dô wânde hienir, der den wagen dâ vûrte, daz er durh sîne schalcheit nicht ûf wolde stân, unt fûr ubir in | |
| dô nam er die tabelin unt begonde sie ce êrine durh daz bilde, daz dar ane stûnt. ce einim mâle gienc | |
| daz sie gote wêrin. der was vil, die des geloubitin durh michil wundir, daz sie tâtin. dô s$. Mathêus dar quam, | |
| wolt. daz tet er dar umb alz er sich lie durich uns chrutzen, daz auch wir uns durich in chruͤtzen. alle | |
| er sich lie durich uns chrutzen, daz auch wir uns durich in chruͤtzen. alle die nu genesen wellen, die den ewigen | |
| belaiten zů den ewigen genaden amen. Dominica II. in Quadragesima. Durich heil der ungelæubigen chom unser herre in diz werlt, aver | |
| ze den ostern daz daz war lamp, unser herre Jesus_Christ, durich unser hail an dem heren chruͤtze erslagen wart. oster daz | |
| er her chomen waz. do diu zit nahent daz er durich der menschen unrecht sich selben sinem vater an dem hiligen | |
| den almæchtigen got vil innenchlichen $t bitet, daz er eu durich siner hiligen marter ere geruch ze geben antloz aller eur | |
| auffert sinem vater zaigt wie getan marter er hab erliten durich die menschen und in wege datz im; er tet iz | |
| ‘greiff mit dinem vinger an die stat da die nagel durch giengen und greiff in mein sitten und wiz nicht ungelæubikch.’ | |
| wir werffen unser bruͤder in den charchær, so wir in durich unsern zorn wuͤnschen daz si mit sel und mit leib | |
| und daz du diu gotes e in der warheit lerest, durich niemantz gewalt verswigest du diu warheit. nu sag uns, wez | |
| stain hat an dem vingir, daz er die hut da durch ruret, si wirt niet swanger./ Er ist och gut dem | |
| nieman sach, des was er vro./ Nv want er sich dvrch den hag,/ vil nahen er Schantekleren lag,/ Sin verchvint Reinhart./ | |
| in Reinhart betrovc./ Er wolde im helfen von der not/ dvrch triwe, daz was nach sin tot./ Reinhart heschen began./ der | |
| vrowen min,/ des svlt ir beide gewis sin./ Ich bin dvrch warnen zv vch kvmen/ her, wan ich han vernvmen/ Wol, | |
| qvam,/ Ysengrin sine svne zv im nam/ Vnd hvb sich dvrch gewin in daz lant./ sin wip nam er bi der | |
| ditz leben,/ machtu mir des genvc geben.»/ Reinhart hvb sich dvrch liste,/ do er einen mvnchhof weste./ Mit im fvr her | |
| Reinhart bat in stille stan./ Er sprach: «sag mir, Baldewin,/ dvrch was wilt dv ein mvdinc sin?/ Wie macht dv vor | |
| vil senfticliche./ wir werden vische riche,/ Wen ich sehe sie dvrch daz is.»/ her Ysengrin was niht wis./ Er sprach: «sag, | |
| im kleinen danc,/ vor liebe er in den brvnnen spranc./ Dvrch starke minne tet er daz,/ do wurden im die oren | |
| sprach er, «ich habe minen lip/ Von Reinhartes rate verlorn./ dvrch got daz lazet vch wesen zorn./ Daz ich ane zagel | |
| was vil vbele getan./ irn trvt wolde sie erbizzen han/ Dvrch ir vnschvlde/ vnd dvrch Isengrines hvlde./ Reinhart was leckerheit wol | |
| irn trvt wolde sie erbizzen han/ Dvrch ir vnschvlde/ vnd dvrch Isengrines hvlde./ Reinhart was leckerheit wol kvnt,/ siner amien warf | |
| hvlde./ Reinhart was leckerheit wol kvnt,/ siner amien warf er dvrch den mvnt/ Sinen zagel dvrch kvndikeit./ zv siner bvrc er | |
| kvnt,/ siner amien warf er dvrch den mvnt/ Sinen zagel dvrch kvndikeit./ zv siner bvrc er do reit,/ Daz was ein | |
| talanc mit mir sin./ Izn weiz nieman, ob got wil,/ dvrch iwer ere ich iz gerne verhil.»/ Fvrn Hersante schande was | |
| mag gesin niht svner me./ Ich mvz din vint sin dvrch die not,/ in miner hant liget der din tot.»/ «Neina, | |
| er was ir herre ane got./ Den vride gebot er dvrch not,/ er wande den grimmigen tot/ Vil gewisliche an im | |
| Brvn, der bere, sin./ er sprach: «herre, nv gert Ysengrin/ Dvrch recht vnd dvrch iwer gvte,/ ob ich in missehvte,/ Als | |
| sin./ er sprach: «herre, nv gert Ysengrin/ Dvrch recht vnd dvrch iwer gvte,/ ob ich in missehvte,/ Als er min mvze | |
| grozer, dan er si./ hat aber er ir gelegen bi/ Dvrch minne, daz ist wunders niht,/ wan svlcher dinge vil geschiht./ | |
| schaden kisen, den er hat./ Vnd hat hern Ysengrines wip/ dvrch Reinharten verwert irn lip/ So groz als vmb ein linsin,/ | |
| danne der lip?/ Ich verteil im bi minem eide/ vnde dvrch deheine leide/ Wen von minen witzen./ ir schvllet in besitzen,/ | |
| kapelan,/ hern Brvn, nach Reinharten gan./ Des wold er weigern dvrch not,/ doch tet er, daz der kvnic gebot./ Nach im | |
| mir niht kvnt./ Herre, er ist min kvllinc.»/ «dvnen macht dvrch keine dinc/ Disez vber werden», sprach Randolt,/ «ir sit ein | |
| Vnd iwern hof geswachen,/ des man anderswa mag lachen,/ Noch dvrch keine miete,/ wen man sol im noch eines gebieten/ Her | |
| immer wider dich.»/ «herre, des erlazet mich»,/ Sprach der hirz, «dvrch got./ iz mac wol sin der werlde spot,/ Daz ir | |
| hat im niht getan./ minen edelen kaplan/ Hiez ich schinden dvrch sinen rat./ swer sich an den vngetruwen lat,/ Dem wirt | |
| spielt,/ in nevne sich sin zvnge vielt./ Sie weinten alle dvrch not/ vmbe des edelen kvniges tot,/ Sie dreuweten alle harte/ | |
| clagete der #4+che#4-iser here;/ er mante got uerre,/ daz er durch mennisken geborn wurde,/ an deme cruce irsturbe,/ daz er di | |
| si waren kuske unde reine./ den lip furten si ueile/ durch willin der sele./ sine gerten nichtis mere/ wan durh got | |
| ueile/ durch willin der sele./ sine gerten nichtis mere/ wan durh got irsterbin,/ daz himelriche mit der martire irwerben./ Der keiser | |
| daz getan,/ sin dinist wil er da uon han./ swer durch got arbeitet,/ sin lon wirt ime gereitet,/ da der keiser | |
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