Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| die kuste Brandelidelîn:/ Orgelûse in ouch mit kusse enpfienc./ Gramoflanz durch suone gienc/ und ûf genâde gein ir dar./ ir süezer | |
| gein ir dar./ ir süezer munt rôt gevar/ den künec durch suone kuste,/ dar umb si weinens luste./ si dâhte an | |
| rede dûhte swære/ ir soldier, die manec sper/ ê brâchen durch ir minne ger./ ___Gâwân unt die gesellen sîn,/ Arnîve und | |
| "mir selben prüevet hôhiu dinc,/ ieslîchem fürsten sunderrinc."/ des wart durch hôhe kost erdâht./ die boten fuorn: dô was ez naht./ | |
| als si noch dem minne gernden tuot./ er truog ouch durch prîses lôn/ ûf dem helme ein ecidemôn:/ swelhe würm sint | |
| reit nâch âventiure dan/ von sîme her dirre eine man/ durch paneken in daz fôreht./ sît si selbe nâmen in daz | |
| tuot,/ daz ez diu wîp solden lobn,/ sine wolten dan durch lôsheit tobn./ ___hie wellnt ein_ander vâren/ die mit kiusche lember | |
| in freude neigen,/ die sint erkant für guotiu wîp./ ieweder durch friwendinne lîp/ sîn verch gein der herte bôt./ gelücke scheidez | |
| was sîn herze in strîte grôz./ gein prîse truoger willen/ durch die künegîn Secundillen,/ diu daz lant ze Tribalibôt/ im gap: | |
| crisoprassis,/ smârâde und rubbîne,/ vil stein mit sunderschîne/ wârn verwiert durch kostlîchen prîs/ alumbe ûf diu buckelrîs./ ûf dem buckelhûse stuont/ | |
| tuon ich iu kuont;/ antrax dort genennet,/ karfunkel hie bekennet./ durch der minne condwier/ ecidemôn daz reine tier/ het im ze | |
| streit der triwen lûterheit:/ grôz triwe aldâ mit triwen streit./ durch minne heten si gegebn/ mit kampfe ûf urteil bêde ir | |
| Parzivâl begunde ouch pflegn/ daz er Pelrapeire schrîte./ Condwîr_âmûrs bezîte/ durch vier künecrîche aldar/ sîn nam mit minnen kreften war./ dô | |
| als sîner tumpheit dô wol zam./ der ê nie geseic durch swertes swanc,/ der heiden snellîche ûf dô spranc./ ez ist | |
| her mîn vart."/ dô sprach Herzeloyden suon/ "sol ich daz durch vorhte tuon,/ sone darf es niemen an mich gern,/ sol | |
| von erbe mîn,/ bürge, lant unde stete./ hêrre, ir sult durch mîne bete/ einen andern namen kiesen./ solt ich mîn lant | |
| ê du begundest ringen,/ mîn swert lieze ich klingen/ beidiu durch îser unt durch vel."/ der heiden starc unde snel/ tet | |
| ringen,/ mîn swert lieze ich klingen/ beidiu durch îser unt durch vel."/ der heiden starc unde snel/ tet manlîche site schîn,/ | |
| muoz glîchiu schanze stên."/ ___dô sprach der rîche Feirefîz/ "helt, durch dîner zühte vlîz,/ sît du bruoder megest hân,/ sô sage | |
| mînhalp noch unverkorn./ sîn wîp, von der ich wart geborn,/ durh minne ein sterben nâch im kôs,/ dô si minne an | |
| diu tjost ergienc vor Baldac:/ dâ wart sîn werdeclîchez lebn/ durh minne an den rê gegebn./ wir hânn ze rehter tjost | |
| rît mit mir niht ze verre./ loschieren ûf die terre,/ durh dîn schouwen, von dem mer/ heiz ichz rîcheste her/ dem | |
| der habe:/ ors noch man niht dorften drabe,/ ezn wære durch fontâne/ unt durch luft gein dem plâne."/ ___Parzivâl zem bruoder | |
| noch man niht dorften drabe,/ ezn wære durch fontâne/ unt durch luft gein dem plâne."/ ___Parzivâl zem bruoder sîn/ sprach "sô | |
| im den rât/ mêr dan ichz gedienet hân:/ er hâtz durch höfscheit getân./ ich pin Artûs genennet,/ und hete gern erkennet/ | |
| friwendîn ûz gesant,/ diu muoz sîn vil gehiure,/ op du durh âventiure/ alsus verre bist gestrichen./ ist si ir lônes ungeswichen,/ | |
| gebn/ unt guote rîter an mich nemen:/ des solte mich durch si gezemen./ daz ist alsô ergangen:/ mit schilde bevangen/ ist | |
| Olimpîe und Clauditte./ Secundille ist nu diu dritte./ ich hân durch wîp vil getân:/ hiute alrêst ich künde hân/ daz mîn | |
| ich gar nennen dâ ich streit,/ daz wæren unkundiu zil:/ durch nôt ichs muoz verswîgen vil./ swaz ir mir kunt ist | |
| sô holt,/ si hete sîn dienst wol gedolt,/ ich wæn durch sîniu fremdiu mâl./ Gramoflanz, Artûs und Parzivâl/ unt der wirt | |
| vome sedel an tavelrunder:/ diu stuont dâ mitten sunder,/ niht durch den nutz, et durh den namn./ sich moht ein bœse | |
| diu stuont dâ mitten sunder,/ niht durch den nutz, et durh den namn./ sich moht ein bœse man wol schamn,/ ob | |
| nâch ir lantwîse zôch./ dâ was ein wît gesamentiu diet:/ durch daz ir site sich underschiet./ swelch frowe was sunder âmîs,/ | |
| frouwe hete prîs,/ diu dâ saz bî ir âmîs./ manger durch gerndes herzen rât/ gedient was mit hôher tât./ Feirefîz unt | |
| insigel des grâles./ si wart des selben mâles/ beschouwet vil durch wunders ger./ nu lât si heistieren her./ ir gebende was | |
| an den gewerp leiten vlîz./ Parzivâl truoc ûf si haz:/ durch friunde bet er des vergaz/ //Mit triwen âne vâre./ diu | |
| diu sunne het ir niht getân./ diune moht ir vel durch daz hâr/ niht verselwen mit ir blickes vâr./ ___si stuont | |
| Herzeloyde bar./ Feirefîz der vêch gevar/ muoz mir willekomen sîn/ durch Secundilln die frouwen mîn/ und durch manege hôhe werdekeit,/ die | |
| muoz mir willekomen sîn/ durch Secundilln die frouwen mîn/ und durch manege hôhe werdekeit,/ die von kindes jugent sîn prîs erstreit."/ | |
| lîbes freude in sorge erbiten."/ //___Parzivâln ir mæres niht verdrôz./ durch liebe ûz sînen ougen vlôz/ wazzer, sherzen ursprinc./ dô sprach | |
| sol dîn geselle sîn./ den wel: geleites wart an mich./ durch helf niht lange sûme dich."/ //___Über al den rinc wart | |
| la surziere ist komn,"/ und waz ir mære meinde./ Orgelûs durh liebe weinde,/ daz diu vrâg von Parzivâle/ die Anfortases quâle/ | |
| keiner sach./ sît ir vor untriwen bewart,/ sô lœst mich durch des helmes art/ unt durch des schildes orden./ ir sît | |
| untriwen bewart,/ sô lœst mich durch des helmes art/ unt durch des schildes orden./ ir sît dick innen worden,/ ob ez | |
| ûfem teppech lac/ pigment und zerbenzînen smac,/ müzzel unt arômatâ./ durch süezen luft lag ouch dâ/ drîakl und amber tiure:/ der | |
| teppech trat,/ cardemôm, jeroffel, muscât,/ lac gebrochen undr ir füezen/ durh den luft süezen:/ sô daz mit triten wart gebert,/ sô | |
| iu gesaget ê./ ___ame spanbette die stollen sîn/ wâren vipperhornîn./ durch ruowen fürz gelüppe/ von würzen manec gestüppe/ was ûf den | |
| ûf und sprach dô mêr/ "œheim, waz wirret dier?"/ der durch sant Silvestern einen stier/ //Von tôde lebendec dan hiez gên,/ | |
| sîn endelôsiu Trinitât/ iwers willen werhaft worden ist./ ich louc durch ableitens list/ vome grâl, wiez umb in stüende./ gebt mir | |
| walde,"/ sprach Parzivâl, "dâ sah ich stên/ eine klôsen, dâ durch balde gên/ einen snellen brunnen clâr:/ ob ir si wizt, | |
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