Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| diu künegîn jâmers nôt./ si brâchen zuo zir dar_în./ Parzivâl durch die nifteln sîn/ bat ûf wegen den sarkes stein./ Schîanatulander | |
| dem grâle./ den truoc man zallem mâle/ der diet niht durch schouwen für,/ niht wan ze hôchgezîte kür./ durch daz si | |
| diet niht durch schouwen für,/ niht wan ze hôchgezîte kür./ durch daz si trôstes wânden,/ dô si sich freuden ânden/ des | |
| des âbents umb daz pluotec sper,/ dô wart der grâl durch helfe ger/ für getragen an der selben zît:/ Parzivâl si | |
| Thasmê./ Feirefîz Anschevîn/ si brâhte, diu gap liehten schîn,/ mitten durch den palas./ driu grôziu fiwer gemachet was,/ lign alôê des | |
| gebôt./ waz hilfet al mîn rîchheit,/ und swaz ich ie durch wîp gestreit,/ und op mîn hant iht hât vergeben,/ muoz | |
| leit ob iuch diu lêret pîn,/ den noch nie man durch si erleit./ nie rîter in ir dienst gereit:/ dô nam | |
| ich ie prîs erwarp mit sper,/ wan wær daz gar durch si geschehn,/ und wolt si danne ir lônes jehn!/ fünf | |
| er næme en touf/ und endelôsn gewinnes kouf./ //___"Ob ich durch iuch ze toufe kum,/ ist mir der touf ze minnen | |
| mich êrster schilt übervienc,/ sît ich nie grœzer nôt enpfienc./ durh zuht solt ich minne heln:/ nune mag irz herze niht | |
| sus touf enpfâhen,"/ sprach der wirt, "ich wil si nâhen/ durh rehten touf in dîn gebot./ Jupitern dînen got/ muostu durch | |
| durh rehten touf in dîn gebot./ Jupitern dînen got/ muostu durch si verliesen/ unt Secundilln verkiesen./ morgen fruo gib ich dir | |
| vor siechheit zît/ sînen prîs gemachet hête wît/ mit rîterschaft durch minne./ an sîns herzen sinne/ was güete unde mildekeit:/ sîn | |
| gevienc,/ daz man sîn wol mit betten pflac,/ der doch durch minne unsanfte lac,/ wie al der templeise diet/ mit senfte | |
| "wiltu die muomen mîn/ haben, al die gote dîn/ muostu durch si versprechen/ unt immer gerne rechen/ den widersatz des hôhsten | |
| hab och verlorn/ swaz si an mir ie gêrte sich./ durh dîner muomen got heiz toufen mich."/ ___man begund sîn kristenlîche | |
| wirt gein im getân,/ sô mugen sis niht langer hân./ durch daz der süeze Anfortas/ sô lange in sûren pînen was/ | |
| vermiten:/ ich wil vil tjoste rîten,/ ins grâles dienste strîten./ durch wîp gestrîte ich niemer mêr:/ ein wîp gab mir herzesêr./ | |
| swie klein dâ wære mîn gewin."/ ___Anfortasen bat dô sêre/ durch sîner swester êre/ Feirefîz der danverte:/ mit versagen er sich | |
| sîn wîp wolde füeren./ des begunde ein trûren rüeren/ Parzivâln durch triuwe:/ diu rede in lêrte riuwe./ mit den sîn er | |
| für den walt./ Anfortas der süeze degen balt/ mit im durch condwieren reit./ manc magt dâ weinen niht vermeit./ //___Si muosen | |
| im sînen swâger wîste,/ unt des wîp die swester sîn,/ durch daz fôreht Læprisîn/ in die wilden habe wît./ nu wasez | |
| manlîch bî kiuschem herzen was./ ordenlîche er manege tjoste reit,/ durch den grâl, niht durch diu wîp er streit./ Loherangrîn wuohs | |
| was./ ordenlîche er manege tjoste reit,/ durch den grâl, niht durch diu wîp er streit./ Loherangrîn wuohs manlîch starc:/ diu zageheit | |
| er weiz wol wes."/ si sazte wîbes sicherheit,/ diu sît durch liebe wenken leit,/ si wolt ze sîme gebote stên/ unde | |
| fuor wazzer unde wege,/ unz wider in des grâles pflege./ ___durch waz verlôs daz guote wîp/ werdes friunts minneclîchen lîp?/ er | |
| sich sô verendet,/ daz got niht wirt gepfendet/ der sêle durch des lîbes schulde,/ und der doch der werlde hulde/ behalten | |
| guotes gan,/ sît ich diz mær volsprochen hân./ ist daz durh ein wîp geschehn,/ diu muoz mir süezer worte jehn./ | |
| eynis hayndornis. //Von olboumen vnd ficboumen. Von olboumen vnd ficboumen durch des vrostis wegin in disin landin ist nicht czu redinde. | |
| von deme wynstocke also verre, als her lange moge reychin durch das lach des boumes also gebort, vnd loze yn wachsin. | |
| nicht enge si, vnd drucke si vs mit der hant durch das sib, vnd loz is vallin eczwor yn das do | |
| yn irquickin mak. Bis her hab ich geret von wyne durch vgir libe wille vnd habe di rede nicht geteylit als | |
| das loze ich varn, wen dis buch habe ich geschrebin durch andir sache wille. Ouch wisse, das di wyntreter nicht sullin | |
| do sengin si di vas vnd belosin si mit harcze durch des pechs wille, das si nicht blint werdin. //Hi seczt | |
| dem moste, vnde wollis das wassir scheydin von dem moste durch der krankheit des wynis, so los den most ruwen vnd | |
| lere. Nym eyne schuffil mit glvendir asche, vnd gus di durch das spvnt, vnde nym eynen steckin, vnde rure si wol | |
| den leuten./ Der meister namen hort ein teil,/ Die uns durch groz der leute heil/ Von dirre kunst hant geschriben,/ Die | |
| Diz sol man allez abedrumen,/ Mitten an der siͤten geschriben./ Durch gute la man dizz beliben!/ Die besten frawen bruͤst, ich | |
| die lvte vur ein maget habnt. Div fvmft toͤrin, div durch hochvart magt iſt. Alſ daʒ dem chæiſer ein groʒiv ere | |
| auch demvͤtich, vil gedultich, vil barmhertʒich ſin, daʒ div erbarmde durch daʒ herʒe ſnide alſ ein ſcharſach. Eʒ ſint etlich in | |
| ſchonen.’ Sich, ſo behalt noch nivr ein wort: Wiſ gedultich durch den, der den tot durch vnſ erliten hat. Got der | |
| nivr ein wort: Wiſ gedultich durch den, der den tot durch vnſ erliten hat. Got der waiʒ wol, daʒ etlich menſche | |
| hin fur gent vnd ieglicher ʒaiget waʒ er erliten habe durch got – der ſpricht: ‘Herre, ich bin geſchvnden durch dich, | |
| habe durch got – der ſpricht: ‘Herre, ich bin geſchvnden durch dich, ich bin gebraten vnd geroſtet durch dich’ etc. – | |
| ich bin geſchvnden durch dich, ich bin gebraten vnd geroſtet durch dich’ etc. – wie ſteſt dv denne alſ dv ein | |
| alſ dv ein wort noch ein ʒeichen niht wolteſt liden durch got. Gelaube mir, daʒ dv alſ vngedultich biſt, daʒ iſt | |
| di div guten werch volle bringent, ſi tvnt ſi aber nivr durch vpige ere. Alſ div mæiſterſchaft hinʒ der ſelben einem ſprichet: | |
| ir worten ſint, die deſ dingeſ ʒe vil machent eintweder durch liebe oder durch laide. Ich weſt ein frawen, der erʒeiget | |
| die deſ dingeſ ʒe vil machent eintweder durch liebe oder durch laide. Ich weſt ein frawen, der erʒeiget $t got etlich | |
| nach alſ daʒ glaſ iſt, alſo ſchinet die ſvnne da dvrch; iſt daʒ glaʒ rot, ſo ſchinet auch div ſvnne rot. | |
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