Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ende stnm (1016 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| der dir îe waſ an angenge vnde iemer iſt ân ende, vnde gloͮbe, daz der ſelbe gotiſ ſûn enphangin $t wart | |
| daz ahtôde altir iſt div heilige urſtente, daz engwinnet nimmer ende. Danach enbeſwâret der lîb nimmer mêr die ſêle. Von div | |
| wære. Der ewich iſt an anegenge vnde iemer iſt an ende, der iſt geborn dvrh vnſ, alſo der wiſſage ſprichet: Omniſ | |
| %<vͦre iſt niwet uvîlgelich, niwet zerganclich, ſi iſt lêidir an ende. Uon div bîrn wir arme ſuntare $t blint, daz wir | |
| allir tâge. Hivte iſt der tac, an dem div iudiſchâit ende nam unde div kriſtenheit angenge gwan. Elliv div ê der | |
| vinſter beſchâtwin. Dirri tac iſt tac an naht, tac an endi. Dirre tac iſt Criſt, gotiſ ſun ſelbe, der wirt nimmir | |
| urſtende alle vierzic tâge erſchein in unde bewarti ſi mangin endi unde lerte ſi, wie ſi in daz gotiſ riche chomin | |
| minnin tageſ unde nahtiſ. Da vroͮwin wir unſich iemir ane endi. Da iſt div heilige geſelliſchaft der himeliſchin burgâre. Da iſt | |
| wir hie tultin, die habint anegenge, $t habint oͮch ſchier endi. Dort iſt ſicheriv rawe, nimir dehein unwnne, da iſt der | |
| unde unſ erwerue, daz wir mit warer riwe an unſer ende chomen nach der urſtende, ſo ſele unde lîb widere ze ſamene choment, | |
| etwaz hin uure ſendet, dannen ir getroſtet werdet an iwerm ende, ſo ir allez daz lazzen moͮzzet, daz ir in dirre | |
| die ſtat, dar ſi got chomen hiez. An deme dritten ende dirre werlde chumet Chriſt ſelbe in diſe werlt. Driv leben, | |
| uurſte.’ Danach chunt er ime, waz chunftech wære an dem ende der werlde: In tempore illo conſurget Michahel. Der heilige $t | |
| gôt, der îe waſ ane angenge unde immer iſt ane ende unde chunftec iſt zerteilenne eimme iegelichem menneſſcen nach ſinen werchen. | |
| luten durch minen namen. Der aber uolhertet unze an daz ende, der wirt eweclichen behalten.’ Mine uil lieben, allertagelichen liden wir | |
| den armen menneſſcen betriuget, ſo ſlehet er in an deme ende deſ ewigen todeſ. Diu ſtat iſt niht anderſ wan ein | |
| quoſ fineſ ſeculorum deuenerunt. ‘Wir birn die, an die daz ende der werlde iſt chomen.’ Div nôt ubertriffet alle die angeſte, | |
| wîſe ſich der Antichriſtus $t wider die lute erheue. Drin ende gewinnet er die armen menneſſcen, ſumeliche mit uorhte, ſumeliche mit | |
| uroͮden moͮzze leben in der himeliſſcen wnne immer mere an ende. Preſtante. // Ait glorioſiſſimuſ prophetarum Dauit: Putruerunt Et corrupte ſunt | |
| ſî unde wie ungewiſ er ſî, wie amerlich deſ menneſſcen ende ſî, deſ rîchen alſ wole ſo deſ armen. Daz iſt | |
| wider got in diſme churzen zite, daz er an ſimme ende ze den genaden geuoͮret wirt, da er minen trohtinen in | |
| sich daz begên, daz noch dâ lebet, biz an sîn ende, unde nâch des tôde vellet daz gût gar zu des | |
| den vrumen unde nutz bedenke. /Hie nimet die regele ein ende. Hie hebent sich ane die gesetzede der brûdere des Dûschen | |
| begerunge der gâbe des heiligen geistes, unde sô daz capitel ende hat, ein pater noster unde ein ave Maria; sô daz | |
| #.,ich bin zeware/ aller diner mære/ vil gar an ein ende chomen/ unde han vil rehte vernomen,/ wes mich din vrowe | |
| abe./ het ich mere, denne ich habe,/ ichn mochtes nimmer zende chomen.#.’/ hete daz der gast vernomen,/ daz duhte in swære | |
| zehenden ungegeben./ unreht was ie min leben/ leider in allen enden./ di da in kerchere oder in benden/ oder in andren | |
| an arbeit,/ da ich mich iemer mere mende/ ewiclichen an ende/ mit allen den, die der gotes chint/ mit dinen werchen | |
| min,/ so sol ich ein riwesære sin/ unze an minen ende./ nu solt du mir senden/ dinen heiligen geist,/ wande du, | |
| ich ungerne,/ daz wurde lihte ze lenge;/ dize genimet sciere ende./ daz du mich sin hie ingaltest/ unde du den geist | |
| hilf mir, daz ich dir noch rehter werde/ vor minem ende./ des bit ich dich durch dei gebende,/ die du doltest | |
| unde swebel,/ diu zwei wallen unde brinnen,/ der werde niemer ende/ von ewen unze in ewen./ so getane wewen/ gibet er | |
| alli gihaltin./ do wart er unschuldig irhangin./ er habiti vir enti dirri werilti bivangin,/ daz er sini irwelitin alli zi imo | |
| /Dem tanze suln wir urlop geben,/ wan er schiere ein ende hat,/ und suln in hohem muote leben./ megede, ir habet | |
| sumerwunne,/ swer uns din erbunne!/ hie nimt der tanz ein ende./ swer uns die fröude wende,/ /Den vermiden rosen/ und alle | |
| guote,/ diu gar wolgemuote/ troesten mich,/ so vind ich ein ende/ der langen swaere min./ Wil si diu reine/ troesten mich | |
| vur diene so,/ daz myr got danken muoze,/ daz myr daz ende werde guot/ vnd ouch die sele werde vro,/ myn scheiden | |
| der vater vnd der svn,/ er wirt vns an dem ende/ eyn lewe, eyn scaf, eyn vivr, eyn heil,/ als ez | |
| uns den tranc!/ der nie gewan anevanc/ und nimmer mac ende nemen,/ der laze uns den tranc wol zemen!/ Hie vor | |
| visch biz an den grat./ Dise guot ler hat ein end;/ got an uns alle unzuht wend! amen./ | |
| vil süeze meie în gât/ unz an daz, dâ er ende hât,/ bî Tintajêl sô nâhen,/ daz si sich undersâhen,/ in | |
| swære./ dô er dô sîn âventiure/ von sîner Blanschefliure/ von ende her betrahtete/ und allez sunder ahtete:/ ir hâr, ir stirne, | |
| sô schiere solte an ime zergân/ und ein sô vrüejez ende hân./ sîn vriunt der künic Marke/ der clagete in alsô | |
| wol, dû lônest ir,/ als der vil valschafte tuot:/ dîn ende daz ist niht sô guot,/ als dû der werlde geheizest,/ | |
| die wol behielten/ âne alle missewende/ unz an ir beider ende./ solt ieman ûf der erden/ von triuwen halben werden/ künic | |
| sache./ //Reht in den nœten sol der vrome,/ ze swelhem ende ez danne kome,/ bedenken, wie sîn werde rât:/ die wîle | |
| wære./ hier under sô betrahte er/ des kindes dinc von ende her,/ reht alse er hæte vernomen,/ wie sîn dinc allez | |
| an den trûreclîchen tôt,/ der alle sîne herzenôt/ mit einem ende beslôz,/ daz alles tôdes übergenôz/ und aller triure ein galle | |
| ich mîn ougen wende,/ dâ ist mir der werlde ein ende;/ swâ ich mich hin gekêre,/ dân sihe ich ie nimêre/ | |
| sô vürht ich,/ wolve unde tier diu vrezzen mich,/ swelhen enden ich gekêre./ ouch sîget der tac sêre/ gegen der âbentzîte./ | |
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