Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gebâren swV. (264 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| quamen in mitternacht/ Zu im in einen garten./ Vientlichen sie gebarten/ Kegen im in den stunden./ Herteclich sie en bunden,/ Also | |
| si diu oͮgen niht dar ne carde/ und reht also gebarde,/ als si ir niene wiste/ und sprah mit grozem liste:/ | |
| siu ir oͮge dar niht ne karte/ und rehte also gebarte,/ alse si ir da niht ne wiste/ und sprach mit | |
| gotes willen und sîn wort,/ vor freuden kund er niht gebârn./ er wart nie bî sînen jârn/ alsô herzenlîchen vrô./ er | |
| rîten,/ daz er im kiese einen man,/ der mit kampf gebâren kan/ und der wol sî ûz erwelt/ und für einen | |
| jehen/ und alle, die dâ wâren./ ir sprechen und ir gebâren/ muose man sêre prîsen,/ die tumben und die wîsen,/ die | |
| in,/ sô sêre betruobet was sîn sin./ ern weste wie gebâren./ die liute, die dâ wâren/ nâmen des deheinen war,/ er | |
| grôzer nôt/ die bî der frouwen wâren;/ sin westen wie gebâren/ vor leide und vor riuwen,/ der sult ir mir getriuwen./ | |
| muoter ie getruoc!’/ gein dem herzen sie sich sluoc/ und gebârte jæmerlîche./ sie sprach ‘herre got der rîche,/ dise nôt lâ | |
| durch tou und durch regen/ naz unde rostic wâren./ mänlîchen gebâren/ sach man etelîchen dâ,/ der dâ heime ode anderswâ/ gerner | |
| iz ne sî ime untertân $s swî er dermite welle gebâren./ /Der fogel nevliege nie sô hôhe, $s swener ime ruoffe,/ | |
| scolte im sîn untertân $s swî er wolte mit ir gebâren./ /Hine zuo Adame chêrt er sich duo, $s er sprach | |
| $s wannen er wâre sô wolgetân./ /Under dere menige $s gebârôte er gelîch einemo helede./ sô er was geswâse $s sô | |
| hant./ sô dû dei gewinnist, $s deme lewen gilîch dû gebârist,/ der unter tieren nimit $s al des in gizimit,/ den | |
| Entwürkett sunder melde/ Alle uff dissem velde,/ Wie welten ir gebarett han?’ –/ ‘Gott wes wol, fürste lobe san,/ Das sag | |
| man dik jemerlich/ Heylennen die vil clauren/ Umb den held gebaren./ Daz tett ir innenklichen nott:/ Ir l%:ichter mund so rossen | |
| den sun vor den knecht,/ Daz her die vede machte slecht/ Zwischen uns und sinem vater?/ Da si wir siner gnaden | |
| arke/ Beide geleit uffe Crist,/ Wen her der cristenheit ist/ Ein priester und ein alter,/ Als uns saget der salter,/ Der | |
| alle;/ Die glichent an irem valle/ Die minnern an den eren,/ Die beginnen vorkeren/ Sich, daz sie nicht schinen/ Manlich an | |
| man/ [237#’v] Sach man den vil clauren/ Nachtt und tag gebarren./ Des nomen gar die sinen war,/ Der hoffe ward aller | |
| Vn2de bose1n kvchenknechte./ Die frauwe1n geflohe1n ware./ Wie solde1n sie gebaren?/ Sie en=wiste1n, wie gelazze1n./ In dem bethuse sie sazze1n/ Da | |
| erslage1n./ Do begonde er sufzen vn2de klage1n./ Er en=wiste, wie gebaren./ Er fluchte sine1n iaren,/ Er weinte sere vn2de sprach:/ "Owe | |
| du dise wort/ Vo1n im gesproche1n ware1n,/ Sie en=wiste1n, wie gebare1n./ Iegelicher den andern ane sach./ Troylus alleine sprach,/ der funfte | |
| vil;/ Beide zv ernste vn2de zv spil/ Kvnde er wol gebaren./ Da tusent ritter ware1n,/ Da hette er alleine den hob./ | |
| zv strite queme1n./ Ritter sie alle waren/ Vn2de kvnden wol gebaren./ Der eine hiez odinias/ Vn2de der ander esdras,/ Der dritte | |
| mir gesaget hete/ Vor eime ganzen iare./ Swie ich nv gebare,/ Nv mvz ez also wesen,/ Allein solte ich ni1mmer genesen./ | |
| hette vurnvme1n,/ Wie gesippe sie ware1n./ Do en=wiste er, wie gebare1n/ Vo1n grozzer liebe./ An buche vnd an briebe/ Gescribe1n ich | |
| des strites gnuc./ Die mit im da waren,/ En=wisten, wie gebaren,/ Vor zorne vnd vor nide./ Sie wolde1n sin gesmide/ Vn2de | |
| sie tate1n./ Sie en=woste1n, wa sie ware1n./ Sie woste1n, wie gebare1n./ Sie en=woste1n, waz sie kvnde1n./ Beide samt sie stunde1n/ In | |
| Vf dem felde/ In sime gezelde/ Achille1n sie vo1nden./ Er gebarte in de1n stunde1n,/ Als er hette den zan|swern./ Er en=wiste, | |
| Demopho1n vn2de achamas,/ Der herre agome1nnon was,/ Die en=wiste1n, wi gebare1n,/ Do sie an im gehonet ware1n./ Sie duchte daz schande,/ | |
| Menschen lib unde sele/ Zu grozer note quele./ Vor Jerusalem er lit:/ Unkuschen rat unde nit/ Gibt er, den vridesamen/ Setzt | |
| mins hertzen grund/ Für üch ze herren han erkorn./ Fürste rich und wol geborn,/ Also söltt ir es nit verston:/ Ainen | |
| tegen raine,/ Zü dem andren ritter sprach/ In were da ungemach/ Beschertt umb daz wapen sin./ Mitt wortten er do straufen | |
| von Gote geswichen,/ Daz sie nicht rechte larten,/ Oder also gebarten/ Durch dises vleisches genasch/ Daz Gotes liecht an in irlasch./ | |
| willen eben/ Die sin mit nide warten;/ Wie grimme sie gebarten,/ Daz duldete der riche/ Dem tummen lamme gliche,/ Daz her | |
| her #.:trache#.;,/ //Wen her des menschen varet/ Und schone zu gebaret/ Und also lange slichet/ Wen biz her in beswichet./ #.:Groz#.; | |
| Daz im uss siner schwartt/ Manig lock wunne san/ Vor nötten schaiden sich began./ Daz im daz hertze nit zerbrach,/ Daz | |
| nimmer vol buessen;/ Liebew gespil, wuer muessen/ Listichleichen mit ir gebaren:/ Mugen wier nicht schaffen das sy varen/ Fur sich muge | |
| zergangen/ Und ist mir nu unverfangen./ Wie sol ich nu geparn?/ Sol ich in kurczen jaren/ Alles das puessen das ich | |
| so grosse tugent lag:/ Do sy in laide waren,/ Tugentleichen geparen/ Chunden sy in grosser sw#;aer,/ Die heiligen peichtiger./ Vil liebew, | |
| smucte her sich/ und begonde gar vriuntlich/ gein der megde gebâren;/ irs magettuomes vâren/ gar minnenclîch er wolde,/ als er zu | |
| erschein/ weder daz megetlîche nein/ noch daz wîplîche jâ./ sie gebârte tugentlîche dâ,/ sie konde mit züchten übersên,/ ob ir was | |
| lebetagen/ maget oder vrouwe mochte tragen,/ Tristandes vröuden houbetschatz./ sie gebârte, als ob sie sprêche tratz/ allem dem, daz schônheit/ in | |
| truoc hie narrencleider an./ gar tœrisch wâren sîne site,/ tœrisch gebârte er mit dem trite,/ her hête tœrischen ganc,/ tœrisch sîn | |
| hat erlost.’/ Die Marien swestern waren,/ Die sach man auch gebaren/ Mit clegelichem růwe./ Manige clage nuͤwe/ Waz da nider und | |
| wolde ane gesehen./ dô im diu êre was geschehen,/ do gebârter rehte diu gelîch/ als im aller tägelîch/ zehenstunt geschæhe alsame./ | |
| dô diu maget nâch im gie,/ durch ir gemelîche/ do gebârte sî gelîche/ als sî mit bœsem mære/ zuo im gesendet | |
| stille sweic,/ daz begund im starke swâren,/ unde enweste wie gebâren,/ wan er saz verre hin dan/ und sach sî bliuclichen | |
| gewâfent unde geriten,/ ich kunde nâch rîterlîchen siten/ alsô wol gebâren/ als die ie rîter wâren.’/ //Alsus was er sîn selbes | |
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