Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gebâren swV. (264 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wol das ir mich als sere nicht enminnent als ir gebarent; darumb bitt ich uch das ir mir sagent uff uwer | |
| Wir sollen alle dru unser heubte by einander halten und gebarn als wir yrgent umb r#;vunen; also mögent ir yn kußen.’ | |
| und bat sie so lang biß das sie bleib, und gebart als ob sies nöt dete. Des morgens frú schied der | |
| wiedder zu dem konig und sagt es im. Der konig gebarte noch zorneclicher dann zu dem ersten: ‘Nu geent hinweg’, sprach | |
| schelten in sym herczen, umb das das er so jemerlich gebart hett; er begund wiedder lachen und macht als groß freud | |
| schampt sich so sere das er nit wust wie er gebaren solt, und sin gesellen waren sere zornig durch sinen willen. | |
| von dem halßberg, er hett synen wapenrock noch ane und gebart fast bluͤticlich. ‘Siehestu dißen ritter?’ sprach der geczwerg zu mym | |
| mocht yn nit die volle besehen, wann er so unforchtsameclich gebarte und so sicherlich. Er kam zu syner frauwen und sprach, | |
| wunderten sich sere were der ritter were der so sicherlich gebaret und so unerforchteclichen. //Myn herre Gawan und Segurates kamen zusamen | |
| man werden, ir sint selb so frůmm und so wol gebarende.’ ‘Sitt irs so guten willen hant’, sprach myn herre Gawan, | |
| die stunt das sie yrn eydt gelöset hab!’ Die frau gebaret als es ir leit were und was syn in yrm | |
| geen, er saß off syn roß und begunde freischlich zu gebaren und sere zu trauwen. Hestor bat yn das er noch | |
| biederbe, und ermante sere da er Hestorn als biederbeclich sah gebaren, $t und volget yn biß er zwen ritter tot slug | |
| Die ritter baten die jungfrauwen das sie mich neme; da gebart sie als ir darumb nicht enwere, und hett doch lieb | |
| synen herren Margenor horte; er warff den schilt fur und gebart als ob er vechten wolt. ‘Was wolt ir thun, herre | |
| sie so sere weinden. Der gezwerg antwurt im nit und gebart fast unfrölich. Er fragt es anderwert und das dritt mal, | |
| uch lieb oder leit!’ Da reit er zu im und gebaret als er yn mit der glene durch den lip wolt | |
| sie beide so fro das sie nit wusten wie sie gebarn solten. Da sagt er yn mere von mym herren Gawan, | |
| reit er und gedacht sere unfro in sim herczen; ydoch gebart er frolicher dann im das hercz stůnde, umb synes gesellen | |
| was, ir begundet hut am morgen fru vil unfrölicher zu gebarn dann ich gewon an uch was, und me zu gedencken. | |
| so cleiner gesellschafft kemen, wann ers ungewon was. Die nacht gebart Galahot frölicher dann im zu můt were. Des morgens frú | |
| lip alleyn. Er was hie und da und uberal und gebart off dem roß als ein man der tobet; er falt | |
| konigin, diß vil fröer was in irm herczen dann sie gebaret. Sie enbot es furbas Galahot und Lancelot, die in den | |
| wunder han, herre’, sprach sie, ‘das ich von fremden also gebare, ir solt das furware wol wißen das mir nie me | |
| myn herre Ywan so frech, da er Lancelot so frehelich gebaren sah, das er sie alle fliehen hieß, sie weren anders | |
| lewen an einer ketten geleitet sere brůmmende und sere eistlich gebarende. Das erforcht er sich aber nit, er raufft zuhant das | |
| die es sahen, wie im geschehen were das er also gebaret. Da Meleagant des gewar wart das er sich nit enwerte, | |
| er was so fro das er nit west wie er gebaren solt. Da was das mere der konigin zu komen das | |
| das er das vegfúr zemale in sin arme begreif. Do gebarte er kumberlich und begerte minneklich. Do sprach got von himmelrich: | |
| Daz ích ze der wélte niht getar/ ze rehte alsô gebâren./ nie genam ich vrouwen war,/ ich was in holt, die | |
| hôchgemuoten zîhent mich,/ ich minne niht sô sêre, als ich gebâre, ein wîp./ si liegent und unêrent sich:/ si was mir | |
| liute tuot mir wê,/ da enkán ich niht gedulteclîchen zuo gebâren./ nu tuont siz alle deste mê:/ si vrâgent mich ze | |
| jâren/ niht sô wîse, daz ich <wol>/ künne wider sie gebâren,/ áls ích von rehte sol./ Ich bin tump, daz ist | |
| ers niene weiz./ enruoche eht er, wie tûze ich mich gebâre.’/ /Got gebiete mîner vrouwen, daz si sî/ senftes muotes und | |
| hân ich keine wîse keinen muot./ Si mac entriuwen sô gebâren,/ daz sî vil lîhte ein wort bejaget,/ daz si krenket | |
| zu eim mol in den jaren/ Anders zwor gein mir gebaren,/ Dann sie ytzunt gein mir tut./ Ez hat vil wol | |
| $s wie diu sîn getân.«/ sam ers niht enwesse, $s gebârte der listege man./ Dô sprach diu küneginne: $s »wie ist | |
| den morgen $s harte vil bereit./ swie wol man dâ gebârte, $s trûrec was genuoc/ der herre von dem lande, $s | |
| heten an dem bette $s vil harte kleinen gemach./ Er gebârte, sam ez wære $s Gunther der künic rîch./ er umbeslôz | |
| 25. ÂVENTIURE/ Nu lâze wir daz belîben, $s wie si gebâren hie./ hôchgemuoter recken $s die gefuoren nie/ sô rehte hêrlîche | |
| Tronege, $s sîn vater hiez Aldriân./ swie blîd$’ er hie gebâre, $s er ist ein grimmer man./ ich lâze iuch daz | |
| der gâbe, $s vil edel Rüedegêr,/ swie halt gein iu gebâren $s dise recken hêr,/ daz nimmer iuch gerüeret $s in | |
| die zuo der zît dâ wâren,/ er begund gegen in gebâren/ harte friuntlichen,/ er bat si flîziclichen,/ daz si im guot | |
| weinen/ harte jæmerlichen,/ wand sô tugentlichen/ die herren gegen in gebârten,/ daz si daz hâr ûz der swarten/ vor grôzem jâmer | |
| erbolgen/ ist, daz weiz ich lange wol./ wie ich darzuo gebâren sol,/ des muoz ich mich warn/ und balt von hinnen | |
| tet den herren ande,/ die darzuo erben wâren./ menlich si gebâren/ zuo ir schaden begunden./ daz erz im het überwunden,/ des | |
| dennoch liute vant,/ in swelher aht die wâren,/ die werlich gebâren/ mohten oder kunden,/ daz die in kurzen stunden/ kæmen zuo | |
| her zuo der kunigin gevarn./ diu enweste, wie si solt gebârn,/ und daz diu mære wærn sô guot,/ des enhet si | |
| si gevangen weste/ ir swester, die klâren./ si kunde niht gebâren,/ unz si für die burc kam./ eine sprâche dô nam,/ | |
| er verborgen/ in leide und in sorgen,/ er enweste wie gebârn./ //XLII. nû kom zim gevarn/ von dem bâbst ein bot,/ | |
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