Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

geist stM. (1201 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

MarlbRh 92, 12 so schiͤre bit so groʒer macht/ in si zwei godes geist hat bracht?/ //Wiͤ möchts du kalt in disem v#;iure sin,/
MarlbRh 94, 10 zů allen dügden wers du gereit,/ niͤ din vleisch widern geist $’n gestreit,/ din geist had al zit üverhant,/ wand Adames
MarlbRh 94, 11 du gereit,/ niͤ din vleisch widern geist $’n gestreit,/ din geist had al zit üverhant,/ wand Adames sünd dich niͤt enbant,/
MarlbRh 99, 27 wisheit havent van naturen,/ ich mein diͤ selen bit den geisten,/ diͤ allerbesten ind diͤ meisten,/ diͤ geist, diͤ al zit
MarlbRh 99, 29 selen bit den geisten,/ diͤ allerbesten ind diͤ meisten,/ diͤ geist, diͤ al zit vür gode stent/ ind sin gebot niͤmer
MarlbRh 100, 2 creaturen./ //Diͤ klarheit sint diͤ dügd algemeine,/ si machent diͤ geiste klar ind reine/ beid der engel ind der l#;iude,/ godes
MarlbRh 105, 40 //Dat lerd de heilich engel mich,/ dů he sprach: #.,Gods geist sal kumen in dich,/ ind dich sal beschedwen godes kracht,/
MarlbRh 111, 11 schöne, vr#;iundin mine,/ du bis schön van zweiveldgem schine:/ din geist is schöne, schön is din lif,/ aller schöner schönste wif!#.’/
MarlbRh 113, 28 so wertlich ümbeveit,/ wan aller dügde manichveldicheit,/ diͤ din reinste geist ane deit?/ //Diͤ dügde sint der seln gewant,/ swe des
MarlbRh 115, 16 schrift beweret;/ wand dů du ir quemes bi,/ der heilich geist ervülde si,/ si wart entfenget, si wart vro,/ si riͤf
MarlbRh 115, 36 dunken,/ als Ezechiel van $’n viͤr diͤren sprach,/ diͤ sin geist ümb godes thron sach./ //Glich dem v#;iure was ir antlitze,/
MarlbRh 122, 2 martilje ind diͤ meiste/ is beid am live ind am geiste,/ dat is: als des menschen herze/ begeret der martiljen smerze/
MarlbRh 131, 4 allernest g#;iuʒt ind allermeist/ in dinen lif ind in din geist./ //Darümb bis du so üverschone,/ wand dit antlitz sich dir
MarldA 38 wahsen ein bluome,/ an der bluomen sal geruon der heilige geist;/ her sal sie gesterken bit allen sinen crefden./ van ime sal
MarldA 210 sin?/ daz saltu, Jesus, herre min./ gif mir, herre, dinen geist,/ wantu selbe wale weist/ alle mine crancheit/ und alle min
MarldA 308 Maria, gratia plena,/ du bis vol aller gnaden,/ des heiligen geistes ercornez vaz,/ daz er ce disen eren sunderliche erlas/ uz
MarseqM 13 ich den vatir und den sun/ und den vil herin geist lobin muoze./ //Iemir magit an ende,/ muotir ane missewende,/ frouwe,
Mechth Vorbericht 35 swester, was ein helig maget beide an lip und an geiste. Si dienete gotte andehtekliche in demuͤtiger einvaltekeit, in ellender armůt,
Mechth 1: 1, 17 das wil ich úch in einer stunde mit dem heiligen geiste nach allem úwerm willen in ertrich gelten.» «Froͮwe minne, ir
Mechth 1: 7, 4 din licham muͤsse bliben, dine moͤnschliche sinne muͤssin vergan, din geist muͤsse vor der heligen drivaltekeit stan! <KAP><N>VIII</N>. Der minste lobet
Mechth 1: 10, 5 tůt ir das fleisch einen wank, da von wirt der geist nút krank; tůt ir der túvel einen bik, des ahtet
Mechth 1: 22, 48 sun zů einer můter und do enpfieng mich der helig geist ze einer trútinne. Do was ich alleine brut der heligen
Mechth 1: 25, 10 schinent, gottes kint pingent am libe und marterent an dem geiste, wan er wil si sinem lieben sune gelichen, der an
Mechth 1: 41, 3 miner gotheit, gehert mit miner menscheit, gezieret mit minem heligen geiste, sage mir, wie heisset din kleinoͤter?» <KAP><N>XLII</N>. Das cleinoͤter heisset
Mechth 1: 43, 3 <FOLIO>(12#’v)</FOLIO> brust. Da alleine wirst du getroͤst und mit minem geiste gekust.» <KAP><N>XLIV</N>. Von der minne weg an siben dingen, von
Mechth 1: 44, 4 wilt du wissen, wielich din weg si?» «Ja lieber heliger geist, lere #.[es mich#.].» «Also du kumest úber die not der
Mechth 1: 44, 68 und von sinem menschlichen munde von dem rate des heligen geistes. Wie machtu da beliben joch eine stunde?» «Der visch mag
Mechth 1: 46, 17 gekleidet mit túrem gesteine und ist gecroͤnet mit dem heligen geiste. Der bischof hat zwene ritter. Der eine ist die starchekeit,
Mechth 2: 2, 32 Eya grosser herre, bedenke min not!»</ZG></VERS>/ Do sprach der helig geist zů der sele: «Eya edelú juncfroͮwe, bereitent úch, úwer lieber
Mechth 2: 3, 17 die minnende moͤnscheit gruͤsset si mit bruͤderlicher geselleschaft, der helig geist ruͤret si mit der durchfliessunge der wunderlichen schoͤppfunge der ewigen
Mechth 2: 3, 24 und wie dú gotheit clinget, dú moͤnscheit singet, der helig geist die liren des himelriches vingeret, das alle die seiten muͤssent
Mechth 2: 4, 88 der gewihet wart in siner můter libe mit dem heligen geiste. Do er die wissen ovelaten nam in sine hende, do
Mechth 2: 8, 6 súnde an in waren. Do wart also kreftgrimmig des menschen geist, das er das vegfúr zemale in sin arme begreif. Do
Mechth 2: 8, 9 nút we! Es ist dir alze swere.» Do sprach der geist j#;eamerlich: «Eya vil lieber, nu loͤse doch etliche!» Do sprach
Mechth 2: 8, 10 Do sprach únser herre: «Wie vil wilt du ir?» Der geist sprach: «Herre, als vil, als ich mit diner guͤti mag
Mechth 2: 8, 14 fúrig, phůlig, brinnendig, blůtig, stinkende. Do sprach aber des menschen geist: «Eya lieber herre min, was sol disen armen nu geschehen?
Mechth 2: 8, 20 der minne, klar als dú sunne. Do enpfieng des menschen geist unzelliche wunne und sprach: «Gelobet $t siest du, vil lieber,
Mechth 2: 18, 4 diner edeln erwelunge, min munt ist gerihtet mit dinem heligen geiste, min oͮgen sint gekl#;earet in dinem fúrigen liehte, min hoͮbet
Mechth 2: 22, 15 und ein swester des sunes und ein vrúndinne des heligen geistes und werliche ein brut der heligen drivaltekeit. Swenne das spil
Mechth 2: 23, 18 rehte trúwe leisten, so soltu in siner liebin volgen sinem geiste.» «Ich růwen in der welte mines lichamen.» «Des maht du
Mechth 2: 24, 20 ist der seligen schenke und Jhesus der kopf, der helig geist <FOLIO>(28#’r)</FOLIO> der luter win, und wie dú ganze drivaltekeit ist
Mechth 2: 24, 72 ir sele bleip ungewunt. Salomon und David enpfiengen den heligen geist in iren mensclichen sinnen; do sich aber die sinne wandolton,
Mechth 2: 25, 121 saffigen menscheit/ und so beschirmet dich der schatte mines heligen geistes/ vor aller irdenscher trurekeit;/ so kanstu nit gedenken an din
Mechth 2: 26, 15 minem goͤtlichen munde. Dú stimme der worten bezeichenet minen lebendigen geist und vollebringet mit im selben die rehten warheit. Nu sich
Mechth 2: 26, 29 enpfan die offenbarunge miner gnaden, wan die vlůt mines heligen geistes vlússet von nature ze tal. Man vindet manigen wisen meister
Mechth 2: 26, 33 das der ungelerte munt die gelerte zungen von minem heligen geiste leret.» «Eya herre, ich súfzen und gere und bitte fúr
Mechth 3: Reg. 10 Marie súnden mohte und wie nút, das leret der helig geist <N>V</N>. Wie dú sele klaget, das si enkeine messe noch
Mechth 3: Reg. 39 tusent toͤde <N>XXIV</N>. Zweier hande geistlichen lúten wirt gebotten zweierleie geiste von gotte und von dem túfel. Von siben hande minne</INHALT>
Mechth 3: 1, 70 der gotheit, das bilde der menscheit, das lieht des heligen geistes und bekennet, wie die drie ein got sint und wie
Mechth 3: 1, 98 wan er selber ein predier was, und danken dem heligen geiste umb sine gnade, wan er ein meister ist aller gaben.

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