Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
geist stM. (1201 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| mir allen irdenschen lust, und ich han von ir beder geiste ein solich not, die <FOLIO>(38#’r)</FOLIO> gat boven des vatter wisheit, | |
| sunes arbeit denne ich erliden mag, und úber des heligen geistes trost denne mir geschehen mag.» Swer mit dirre not wirt | |
| Maria súnden mohte und wie nit, das leret der helig geist</KAP> O Maria, erlichú keyserinne, gottes můter und vroͮwe min! Ich | |
| uf disem súndigen ertrich. Nu hat mich berihtet der helig geist, der, vroͮwe, alle din heimlicheit volweis, also das du mohtest | |
| kintheit mit der vordahtekeit siner alten erwelunge und der helig geist bant din jugent mit der erfúllede siner núwen liebi und | |
| Aber froͮwe, in des vatter botschaft und in des heligen geistes enpfengnisse und in des sunes <FOLIO>(38#’v)</FOLIO> bort was, vroͮwe, das | |
| vroͮwe, das fúr der gotheit und das lieht des heligen geistes und dú wisheit des sunes also gros an dir, das | |
| mort und vientschaft des herzen vertribet von úns den heligen geist und zornig gemuͤte benimet úns gottes heimlicheit und dú valsche | |
| goͤnnen, so beroͮbent si úns der siben gaben des heligen geistes und si verloͤschent úns das ware lieht der waren gottes lieben. | |
| was glich dem vatter an unzellicher wisheit und der helig geist in beden glich an voller miltekeit. Do spilte der helig | |
| in beden glich an voller miltekeit. Do spilte der helig geist dem vatter ein spil mit grosser miltekeit und schlůg uf | |
| und solt die engel #.[bilden nach mir#.], das si ein geist sin mit mir [und das ander sol der mensch sin], | |
| dinen oͮgen gemeine.» Do sprach der vatter: «Du bist ein geist mit mir; das du ratest und wilt, das behaget mir.» | |
| val vermitten, der mensch muͤste doch geschaffen wesen. Der helig geist teilte mit den engeln sine miltekeit, das si úns dienent | |
| gat es <FOLIO>(40#’v)</FOLIO> an ein minnen.» Do sprach der helig geist zů dem vatter: «Ja lieber vatter, die brut wil ich | |
| mine engel ane ende dienen. Ich wil dir minen heligen geist ze einem kamerer geben, das du dich unwissende in keine | |
| menschen schulde mit menschlichem tode vergelten.»<FOLIO>(41#’v)</FOLIO> Do sprach der helig geist zů dem vatter: «O almehtiger got, wir wellen ein schoͤne | |
| minne zů ir beider willen und sprach zů dem heligen geiste: «Du solt min lieht vor minem lieben sun tragen in | |
| das si nit wenke. Si wirt gebunden mit des heligen geistes gewalt und ir wunne wirt vil manigvalt. Si wirt gehalsschlaget | |
| Ir licham wirt getoͤtet in der lebendigen minne, wenne ir geist wirt gehoͤhet úber alle menschliche sinne. Nach disem tode vert | |
| Si hanget oͮch hoch in dem suͤssen luft des heligen geistes gegen der ewigen sunnen der lebendigen <FOLIO>(42#’v)</FOLIO> gotheit an dem | |
| von irem crútze genomen; so sprichet si: «Vatter, enpfahe minen geist, nu ist es alles vollekomen.» Si wirt geleit in ein | |
| der lugenen</KAP> Ich han einen meister, das ist der helig geist, der lert mich vil sanfte, was er wil, und das | |
| Nu sprichet er alsust: «Die wisheit sunder vestenunge des heligen geistes die wirt ze jungest ein berg des hohen můtes. Der | |
| berg des hohen můtes. Der vride sunder bant des heligen geistes der wirt vil schiere ein itel tobekeit. Diemůt sunder fúr | |
| Gůter trost sunder ware sicherheit der sele und des heligen geistes volbůrt der wirt an dem jungesten ende ein unvroͤlich tot. | |
| mich, sin reinú menscheit vereinete sich mit mir, sin heiliger geist troste mich. Do sprach ich: «Herre, nu bistu min, wan | |
| dem horwe. Ir geschoͤpfnisse was menschen gelich, si waren doch geiste und hatten des túvels gelichnisse an in. Si sutten und | |
| si so tieffe hatte gevellet. Das fleisch hatte verblendet iren geist, darumbe sutten si allermeist. Do sprach des menschen geist: «O | |
| iren geist, darumbe sutten si allermeist. Do sprach des menschen geist: «O herre, wie mange ist diser armen? Du bist min | |
| allen lebenen und von allen landen.» Do vragete der menscheliche geist: «Eya lieber herre, wa sint die klosenere, der wirde ich | |
| si mit fúrinen geiselen schlůgen. Do sprach inen des menschen geist also zů: «Hoͤrent, ir súndenfresse, sehent an dis loͤsepfant! <FOLIO>(45#’v)</FOLIO> | |
| an den abent in dem jungsten tage. Als er sinen geist ufgap, do wart er mir vil schiere gewiset in minem | |
| nach mir bestan.» <KAP><N>XXIV</N>. Zweierleie geistlichen lúten wirt gebotten zweigerleie geist von got und von dem túfel. Von siben hande minne</KAP> | |
| Dú geistliche swester sprichet usser dem waren liehte des heligen geistes sunder herzeleit, aber dú weltlich begine sprichet us von irem | |
| dú weltlich begine sprichet us von irem fleische mit Lutzifers geiste in grúwelicher arbeit. Zwoͤigerleie geistliche lúte sint <FOLIO>(51#’v)</FOLIO> uf disem | |
| lúte sint <FOLIO>(51#’v)</FOLIO> uf disem ertrich, den wirt gebotten zweigerleie geist. Got bútet sinen heligen geist den reinen geisten, die hie | |
| ertrich, den wirt gebotten zweigerleie geist. Got bútet sinen heligen geist den reinen geisten, die hie lebent in getrúwer heliger meinunge | |
| gebotten zweigerleie geist. Got bútet sinen heligen geist den reinen geisten, die hie lebent in getrúwer heliger meinunge alles irs wesens. | |
| so maht du helig beliben. Der túfel bútet oͮch sinen geist den geisten, die mit hasse und mit hochmuͤtiger $t girekeit | |
| du helig beliben. Der túfel bútet oͮch sinen geist den geisten, die mit hasse und mit hochmuͤtiger $t girekeit zů dem | |
| bůches lere: Ich unwirdigú súnderin wart gegruͤsset von dem heligen geiste in minem zwoͤlften jare also vliessende sere, do ich was | |
| ich irdenscher dingen wenig gebruchen konde. Do wart erst min geist us minem gebette bracht zwúschent dem himmel und dem lufte; | |
| heligen drivaltekeit, des vatter ewekeit, des sunes arbeit, des heligen geistes suͤssekeit. Do sach ich den engel, dem ich bevolhen wart | |
| vatter, das gruͤne den sun, dú cleinliche sunne den heligen geist. Swenne si sich von herzen ansehent, so mag kein grosser | |
| sunnen diner lebendiger gotheit und den milten toͮwe dines heligen geistes, das ich verklage min herzeleit. Herre, din ewig rich stat | |
| menscheit mit únserm grúwelichen lichame, und so machet der helig geist sine wonunge in únserme geloͮben. Dise selig einunge soͤllen wir | |
| der vroͤlichen $t menscheit und die suͤsse lust des heligen geistes, der us in beiden ist komen, der hat mir alles | |
| licham von minen pinen gelitten hat.» Dis sprach der heilig geist: «Gedenk, was du geschriben hast.» Do antwúrten beide sele und | |
| gotheit, die gerunge miner moͤnscheit und den lust mines heiligen geistes mit dir kuͤlen múge.» Da zů antwúrte si: «Ja herre, | |
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