Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
âne adv_k_prp (1366 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| arde reine/ lâgen ûf des heldes wâpenroc./ der was tiure ân al getroc:/ rubbîne, calcidône,/ wârn dâ ze swachem lône./ der | |
| sol ouch diu minne wern./ den was er beiden diensthaft/ âne wanc mit dienstlîcher kraft./ //___Mîn kunst mir des niht witze | |
| friwendinne lîp/ sîn verch gein der herte bôt./ gelücke scheidez âne tôt./ ___den lewen sîn muoter tôt gebirt:/ von sîns vater | |
| heidenischem munde/ "ich sihe wol, werlîcher man,/ dîn strît wurde ân swert getân:/ //Waz prîss bejagete ich danne an dir?/ stant | |
| ___"ir sprechet wol: ich spræche baz,/ ob ich daz kunde, ân allen haz./ nu bin ich leider niht sô wîs,/ des | |
| was wîben undertân:/ op die triwe kunden hân,/ si lôndens âne valschen list./ dâ von der touf noch gêret ist/ pflager, | |
| list./ dâ von der touf noch gêret ist/ pflager, triwe ân wenken:/ er kunde ouch wol verkrenken/ alle valschlîche tât:/ herzen | |
| rîcheste her/ dem Jûnô ie gap segels luft./ mit wârheit âne triegens guft/ zeige ich dir mangen werden man/ der mir | |
| al die wîle ir von in sît?"/ der heiden sprach "âne strît./ wære ich von in halbez jâr,/ mîn biten rîche | |
| begreif sô wît ein velt,/ dâ wærn gestanden sehs gezelt/ âne gedrenge der snüere./ (unbescheidenlîche ich füere,/ //Wolt ich d’âventiur fürbaz | |
| munde,/ ob er minne werben kunde./ die bete liez gar âne haz/ manc clâriu frouwe diu dâ saz./ guot wîp man | |
| der wîse Pictagoras,/ der ein astronomierre was,/ unt sô wîse âne strît,/ niemen sît Adâmes zît/ möhte im glîchen sin getragen./ | |
| rîche heiden./ ___Artûs warp ein hôchgezît,/ daz diu des morgens âne strît/ ûf dem velde ergienge,/ daz man dâ mite enpfienge/ | |
| ir zoum, ir satel, ir runzît,/ was rîche und tiure ân allen strît./ man liez se an den zîten/ in den | |
| sînen gruoz,/ sô daz er zorn gein ir verlür/ und âne kus ûf si verkür./ Artûs unt Feirefîz/ an den gewerp | |
| si haz:/ durch friunde bet er des vergaz/ //Mit triwen âne vâre./ diu werde, niht diu clâre,/ snellîche wider ûf spranc:/ | |
| weitîn./ wan daz si truoc gein prîse muot,/ si fuorte ân nôt den tiuren huot/ ûf dem Plimizœles plân:/ diu sunne | |
| des diu siechheit,/ daz er d’ougen ûf swanc:/ sô muoser âne sînen danc/ lebn und niht ersterben./ sus kundens mit im | |
| ir vetern tohter, hôrt ich sagn,/ und wart vil freuden âne,/ wand si Schoysîâne/ der tôten meide muoter zôch/ kint wesnde, | |
| Feirefîz an einer tür si nam./ //Nu, diz was et âne strît,/ daz hôrt od spræch ze keiner zît/ ie man | |
| sô darf er des niht willen hân/ daz sîn ougn âns toufes kraft/ bejagen die geselleschaft/ daz si den grâl beschouwen:/ | |
| verscheiden was./ des freute sich dô Anfortas,/ daz sîn swester âne strît/ was frouwe übr manegiu lant sô wît./ ___diu rehten | |
| zwei ersturben./ daz ein was Schoysîâne,/ vor gote diu valsches âne:/ diu ander Herzeloyde hiez,/ diu valscheit ûz ir herzen stiez./ | |
| gewan./ höfsch, mit zühten wîs ein man,/ mit triwen milte ân âderstôz,/ was sîn lîp missewende blôz./ ___des landes frouwe in | |
| art. / Die singent als ein nahtigal,/ Der wildickeit ist one zal./ Die stimme als ein schoffe grop,/ Die hant niht | |
| ein schoffe grop,/ Die hant niht groz der keusche lop./ On stimme, die hat dekeine maht./ Die kleine kraft ist ungelaht./ | |
| gevellet got gar wol vnd niemen mach rehte volchomen werden an ſi. Vnd dev iſt beʒeichent bi dem vierden tag, do | |
| di ſel niht alſ geluſtlichen an ſiht alſ ob ſi an ſvnde wær, ʒe glicher wiſ ſwie ſchon ein menſch iſt, | |
| hute ſin ſelbeſ ſin, daʒ er vier oder ʒehen tag an tæglich ſvnde wære. Daʒ ander iſt, daʒ wir ʒv den | |
| mit andaht geſprochen div iſt beʒʒer denn ʒehen oder hvndert an andaht. ‘Etlich ſprechent: Arbeitent vur vnſ, ſo beten wir uur | |
| ʒiten getorſt getoten deſ ſelben todeſ. Nv ſich, ich pin an angeſt, hinʒ ſwem der herʒoge ſpreche, daʒ er im gehorſam | |
| laie armvt. Von erſt, daʒ wir nimmer nihteſniht wellen gehabn an vnſer maiſterſchefte willen noch wider ir willen. Daʒ ander, daʒ | |
| der mæiſterſchaft willen, ſo ſin wir ravber, haben wir ihteſiht an ir willen, ſo ſin wir diebe. Nv ſprichet her Salomon, | |
| der mvnch oder div nvnne, div eineſ helblingeſ wert hat an vrlavp, div iſt vor got eineſ hallerſ niht wert. Di | |
| deſ ertricheſ nihteſniht minnent, di varent vber ſich ʒe himelrich an alle irreſal alſ ſi von hinnan ſchæident. Ecce ego mitto | |
| ſterbent. Etlichen geſchiht alſ dem, der ʒe der brvtloft chome an hochʒitlich gewande, dem der chvnich hieʒ binden hende vnd fvͤʒʒe | |
| daz habent si umbe got irworuen;/ daz si lebent imir ane groze sorgen./ swa iz ze$/ der note gescah,/ da man | |
| lewen unde beren,/ al daz er ir welle nemen,/ uorloufte ane zal,/ der gůten marhe di wal,/ tusent muzere,/ die sint | |
| zil,/ wan also du gebiutest un(de) wil./ si bietent schaz ane zale,/ der besten marhe die wale,/ uorloufte un(de) uederspil,/ al | |
| dar ůbre./ der rat geuellet mir ůble:/ man nimt iz ane gotes ere/ unde geruwet uns hernach uile sere.’/ Der keiser | |
| Turpin:/ ‘die rede uirbiete selbe min trechtin:/ so uůren wir ane ende./ min herre sol dare sende,/ waz die heiden wellen | |
| unde ůber tale,/ swenne er dar uf gesaz,/ daz er ane angest was./ dar uffe lach ein guldin satel./ Karl was | |
| durch minen willen tragen,/ ouch solt du min golt nemen/ ane zale unde ungewegin./ gebiut gwaltechliche/ ůber al min riche./ ich | |
| wole here haben./ helt, nu rat du mir dar zů:/ ane dich en wil ich nicht tůn,/ want ich dir wole | |
| maechten wir si gescheiden,/ Roͮlanten un(de) die sine,/ die sint ane zwíuíl,/ daz in dirre werlte lebe dehein man/ der si | |
| in gotes gewalt./ sin $p/ in da nennet,/ da machtu ane angest sin:/ so helue mir min trechtin,/ unt waren di | |
| si nicht rechte,/ daz er allez wider got strebet,/ swer ane got lebet./ si uersmahent ir rechten schephare,/ den unseren waren | |
| den unseren waren heilare,/ den unseren oberisten ewart,/ der niemen ane trost enlat,/ swer mit deumůte/ suchet sine gůte./ Nv horen | |
| si muzen brechen ir scár:/ so erslahe wir si gár/ ane allen unseren scáden./ in iegelichim taile scult ir haben/ sehs | |
| driu hundert man,/ di er ze$/ dem wazzer uz nam/ ane aller$/ slachte wicwer:/ er uerswant ain uil michel hêr/ ane | |
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