Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hulde stF. (597 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| und rawær sei gewesen, der sech wie der schachær ze hulden chom der an dem tode sein suͤnde vil innenchlichen chlait | |
| dem tod erstanden, $t daz ich iuch ze mins vater hulden bracht von des hulden ir chomen wart von den suͤnten | |
| daz ich iuch ze mins vater hulden bracht von des hulden ir chomen wart von den suͤnten des ersten menschen Adam. | |
| da vor gesprochen het, daz er frid gemacht het und hulde gewunnen $t het dem menschen da ze sinem vater und | |
| daz er sich so grozzer ding iht erhuͤbe und gotes hulde fluͤre. unser herre der sprach: ‘untz her habt ir nicht | |
| er uns die waren minne gebe mit der wir sein hulde verdinen, daz wir in sinem lobe mit allen gotes heiligen | |
| vil groz, riwet uns alles daz daz wir wider sein hulde getan haben, so verlihet $t er uns vrist daz wir | |
| er uns vrist daz wir buͤzzen und wider ze sinen hulden chomen. swer nicht ewichlichen verloren welle sein, swer der ewigen | |
| tun. diu weil der mensch suͤndet, so enhat er gotes hulde nicht, so ist sein buzze unuͤtze; so enmag er eu | |
| die mit ir buzze, mit ir almusen wider ze gotes hulden chomen sint, die in grozzen suͤnden waren. wir vinden auch | |
| er sich erchennent $t wirt und wider cheret ze gotes hulden. do der chneht dem herren geseit daz er alles sein | |
| fræuten daz der pfenninch funden w#;ear, daz der ze gotes hulden choͤmen wær. die friuntinne und die nachwenten die er pitet | |
| und git uns frist ze buͤzzen und geheizzet uns sein huld. Nu schuͤln wir mit unsern zæchern, mit innenchlicher riwe ze | |
| vil innenchlichen biten, daz er uns helf, daz wir sein huld gewinnen ê wir hintz dem gericht choͤmen amen. Dominica IIII. | |
| iemant iht getan, daz buͤzze im, dez gewinne er sein hult; sei er da ze gagenwurt, so dimuͤtig sich ze sinen | |
| man; sich, der dient unserm herren und beleip in sinen hulden. nu seh wir auch einen visch, den guten sant Stephanum, | |
| verlazzen vierzich jar, daz si busten und wider ze sinen hulden choͤmen. des namen si deheinen war und vermanten die genædichlichen | |
| an dem leib. swie wir leider tæglich wider unsers herren hulde tun, swie luͤtzel wir im siner manichvalten genaden danchen, iedoch | |
| die uns got gegeben hat daz wir buͤzzen und sein hulde gewinnen, die enhab wir ze nicht, da mit hab wir | |
| mit sinen wundern, das si wider cher und ze sinen hulden chom. so si nicht wider cheren wil, so wirt si | |
| selber daz er den erbelget het und vil wider sin hulde getan het der herre des himels und der erde ist. | |
| er uns die waren minne geb diu uns ze sinen hulden bring und ze den ewigen genaden amen. Dominica XIV. Do | |
| XIV. Do der arme mensch von sein selbs schulden gotes hulde verloz und der ewig vater sinen sun dar zů sant, | |
| dar zů sant, daz si erlediget wuͤrden und wider ze hulden choͤmen, daz er die genade erfuͤlt und den armen menschen | |
| daz er die genade erfuͤlt und den armen menschen ze hulden bracht, so fur er von stet zu stet, alz uns | |
| suͤnde getan hat und eneilet nicht wider, daz si gotes hulde gewinne. diu witib diu volget der bare nach und ein | |
| fliust. gewint er den schatz, er fliuset des almæchtigen gotes hulde. die selben gewinne hat er doch unlang. diser leip ist | |
| ze red gesten und choment auch da voͤllichlich $t ze hulden und iedoch also, daz si mit dem fiur erlautert muͤzzent | |
| der schar der sæligen sel die dez tages voͤllichlich ze hulden choment. wan swer der unsælig wirt, der dez tages in | |
| tvt mir not./ Dv woldest mir ane schvlde/ versagen dine hvlde/ Vnd woldest mir nemen daz leben.»/ Ysengrin sprach: «ich wil | |
| wolde sie erbizzen han/ Dvrch ir vnschvlde/ vnd dvrch Isengrines hvlde./ Reinhart was leckerheit wol kvnt,/ siner amien warf er dvrch | |
| vbel kvmen»,/ Sprach der geberte kaplan,/ «nv lazet mich iwer hvlde han.»/ Dieprecht liez die mvse da,/ dannen hvp er sich | |
| dienest./ swi ime si aller libist,/ so wellest du sine hulde gewinnin./ biút deme keisere ze minnin/ beidiu lewen unde beren,/ | |
| ir den Uranchen,/ daz si mir helfen dinge,/ des keiseres hulde gewinne./ Die boten du cherten,/ dar man si lerte,/ zu | |
| birn heiden,/ leider uon gote gescheiden;/ nu hilf uns sine hulde irweruen,/ daz wir in den sunden icht irsterben.’/ Der keiser | |
| sorge(n)./ ich antwerte u mit minnen./ got lazze uch sine hulde gewinnen.’/ Under du wart ein michil scal:/ die heiden wafenten | |
| nicht mere/ wan daz wir so gedingen,/ daz wir gotes hulde gewinnen.’/ Vf spranc der helt Roͮlant;/ er sprach: ‘Marssilie hat | |
| du sprachen di zwelf herren,/ were iz in des kaiseres hulden,/ des rates wolten si gerne uolgen./ Genelun uf spranc,/ er | |
| gan./ gewaene is nicht mere Turpin,/ also liep dir mine hulde sin.’/ Uf spranc der helt Roͮlant,/ er sprach: ‘geuellet iz | |
| ůble./ ich warne uch da bi:/ also liep u mine hulde si,/ so ne sumet uns nicht mere/ unde ne irret | |
| des macht du schiere innen werden./ got lazze dich sine hulde erweruen./ in gote du uare;/ nim uile wole ware,/ un(de) | |
| uan scol <ich> fůren,/ herre, al nach dinen eren./ gotes hulde hastu hie erworuen./ habe du dehaine sorgen/ daz ich imer | |
| in rechtin bůzen werden funden,/ unt <si> unsich ze$/ gotes hulden bringen:/ daz sculen wir an si gedingen./ Do der helt | |
| min urchunde:/ mich ruwent mine sunde/ di ich wider sinen hulden han getan./ nune scol sich niemen spárn./ hi wirdet iz | |
| arbaite!/ uirnim genadiclichen min gebet:/ swaz ich ie wider dinen hulden getet,/ daz riwet mich uil sere./ Karln minen herren/ den | |
| ze$/ miner not./ dise ligent alle hi tot.’/ ‘semir dine hulde’, sprach Walthere,/ ‘irne lebit nehainer mere/ wan ich al aine./ di | |
| wol dine site,/ ware wir entrunnen,/ daz wir niemir dine hulde gewunnen./ ia uachten, herre, dine man/ soz guten chnechten wol | |
| offen suntare,/ di totliche ersterben./ dise heiligin sculen uns gotes hulde erweruen.’/ Der kaiser wnderot harte/ ir wislichen worte./ er ne | |
| uil uorderlichez chunne:/ si heten im gerne gewnnen/ des kaiseres hulde./ si sprachen: ‘uil groz #4+sint#4- sine sculde./ uns ist harte | |
| dine chunlinge!/ gestille, #4+herre#4-, dinin #4+z#4-orn:/ laz in ze dinin hulden chom/ durh diner swester ere!/ des bite wir dich, herre./ | |
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