Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kluoc Adj. (314 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| hân versmâht,/ der des rîches krône truoc./ Heinrich, der furste kluoc,/ der selben hôchzit hete zwô:/ die selben unde dô,/ dô | |
| wîse niht,/ daz er mit mir sî verriht.’/ wîser rede kluoc/ geschach dô genuoc,/ der ich iu niht sag wan den | |
| herzen arch/ der kunic heimlichen truoc,/ wie er den helt kluoc/ nâch grôzem dienste wolt betriegen./ hin unde her biegen/ die | |
| deheine bît./ hiemit der rede was genuoc./ herzog Albreht der kluoc/ besaz die veste beide./ swaz er ze schaden und ze | |
| lêren,/ wand si kunden doch genuoc./ die boten witzic unde kluoc/ fuoren ir strâzen hin./ in des kuniges hove fundens in,/ | |
| zîten in dem lant;/ an dem man bevant/ sô manic kluoge tât,/ die er bî sînen zît hât/ gegen den Ungern | |
| der geværd, die er im truoc,/ wær er sust gewesen kluoc,/ er hiet im immer wol widerstrebt/ die wîle und er | |
| hantvest was erdâht./ do si wurden volbrâht,/ si wâren harte kluoc,/ zehant man si truoc/ zden bischolfen allen./ die liezen inz | |
| si möhte bringen/ von einander mit gefuoc./ niemen was sô kluoc,/ der des indert gedæhte/ niht wan wie man si bræhte/ | |
| hundert slaht/ in einem sacke truoc./ die ûf gewinne wâren kluoc,/ die schuofen ir dinc wol./ etlichem zeinem kol/ an dem | |
| fuort, swar in sîn wille truoc./ von ôsterrîch der furste kluoc/ des hûses sich underwant/ unde antwurt ez zehant/ einem helde | |
| zorniger muot,/ der dûht nâch ungenâden guot/ Albrehten den fursten kluoc:/ dô er mit dheiner gefuoc/ si darzuo möht getrîben,/ daz | |
| dô man sô vil hin an truoc/ tartschen unde leiter kluoc,/ dâmit ie der man/ wolt stîgen hin an./ dô si | |
| het in sînem her/ meister genuoc,/ die sinnic wârn und kluoc,/ die trahten tac und naht/ mit aller irer maht,/ wie | |
| er daran seit/ lug oder die wârheit./ die herren wâren kluoc,/ ouch kund er genuoc,/ der dâ gegen in saz;/ doch | |
| des rîches krône truoc,/ der was sô wîse und sô kluoc,/ daz er al die fuor erkant,/ die diu werlt hât | |
| den selben mæren/ sanden si den Triestæren/ brief und boten kluoc;/ die legten in genuoc/ guoter geheize für,/ ob si mit | |
| gezelt/ ûf spien unde sluoc./ er was ûf urliuc sô kluoc/ und het ez sô geschaffen,/ daz man deheinen phaffen/ nindert | |
| Patznær man dâ sach/ und ander wîn genuoc:/ die Venediære kluoc/ grôzen mark heten dâ/ datz Semper-Venesiâ./ man vant ouch dâ | |
| missetât./ daran er êren het genuoc./ der bischolf was sô kluoc,/ daz man in dâ bîten sach,/ unz daz im geschach/ | |
| gehôret daz/ umb den ungefüegen haz,/ den von ôsterrîch der kluoc/ het getragen unde truoc/ gegen herren Ruodolf,/ der Salzpurgære bischolf./ | |
| dem bischolfe dar kâmen./ ir was ot genuoc:/ manic phaffe kluoc,/ die im rât gaben,/ ouch kômen im von Swâben/ man | |
| êrt/ iwern furstelichen nam/ und uns schidliut alsam.’/ wîser rede kluoc/ der kund er genuoc,/ dâmit er von orte/ von worte | |
| Salzpurgærn versmâhte./ dô si gekriegten genuoc,/ der wîse und der kluoc,/ von Lavent bischolf Kuonrât,/ datz dem nâmen si rât,/ wie | |
| zuo dem grabe man in truoc./ daz hete der kunic kluoc/ ûz gezeigt und gegeben,/ dô er noch was bî dem | |
| bî dem leben sach,/ swie gar er was an tihten kluoc,/ er müeste arbeit genuoc/ darûf hân geleit./ swie vil er | |
| wunniclichen ougenweide./ dô die fursten beide/ gekurzwîlten genuoc,/ diu herzoginne kluoc/ die râtgeben zuo ir las/ und gie, dâ ir vater | |
| si gastêr an legen,/ der was vil genuoc./ mânic grüezen kluoc/ in latînischer sprâch/ zwischen in dô geschach,/ als balde und | |
| zergangen der haz./ dô der red was genuoc,/ die schidliute kluoc/ giengen hin für./ mit williger kür/ über die verrihtung der | |
| bezalt./ des was mêre denne genuoc./ der cardinal was sô kluoc,/ daz er wold enpern/ des gewaltes und der êrn,/ daz | |
| heide nie sô lutzel haz/ der kristenheit getruoc./ einen funt kluoc/ mîn herre hât erfunden,/ den wir ze disen stunden/ wellen | |
| phandes/ an in wær mêr denn genuoc./ dô dise herren kluoc/ von dem soldan/ ir botschaft heten getân,/ über al die | |
| si in spot/ und ander rede genuoc:/ niemen was sô kluoc,/ der an ir antwurte/ durnehticlichen spurte,/ wes in ze muote | |
| iht enphie,/ der gewan sîn genuoc./ die heiden wâren sô kluoc,/ an den ihtes êren lac,/ daz si sich huoten bî | |
| dem, der der Môren krône truoc,/ dô was er sô kluoc,/ daz er zuo der stunde/ der hôhen êren niemen gunde/ | |
| gelîch,/ daz von Regenspurc bischolf Heinrich/ wær an witzen sô kluoc/ und het ouch kunste sô genuoc,/ daz er ze bischolfe | |
| der Salzpurgære bistum,/ ahei, wie genuoc!/ darzuo was aber ze kluoc/ der selbe abt,/ daz er niht wart entlabt,/ dâ er | |
| unde schutzen/ heten si ot genuoc./ swie vil si meister kluoc/ mohten dar bringen,/ darnâch sach man si ringen/ durch der | |
| hazzes vol./ dô er der rede gewuoc,/ von Sahsen der kluoc/ sêre erschrac;/ er sprach: ‘daz wær der tac,/ den ich | |
| wol gehôrt,/ wie sich diu friuntschaft zestôrt/ zwischen dem phalzgrâven kluoc/ und dem, der zBêheim krône truoc,/ datz Eger umb des | |
| phlegen,/ sô wæret ir gewaltic genuoc’,/ sprach von Meinze der kluoc./ //DXLIV. der von Triere sprach:_‘ê ich/ alsô liez entweren mich/ | |
| dâvon er niht ze kunige töhte./ alsô von Meinz der kluoc/ die sach al widersluoc,/ die er vor het getriben./ dô | |
| gesûmet sich/ von Regenspurc bischolf Heinrich./ hôher grâven und herren kluoc/ durch si kômen dar genuoc,/ die sich alle darunder/ muoten | |
| rutten unde antwerc/ brâhte man dar genuoc./ meister Walther der kluoc/ wold in dâmit tratzen,/ daz er machte katzen;/ swie vil | |
| getriulich,/ witzic und manlich/ was er genuoc./ hin fuor der kluoc/ hinz Volkenmarkte in die stat,/ die man im enpholhen hât./ | |
| wand er der liute het ze kleine./ dô daz der kluoc/ alle wîl vertruoc,/ er gedâht: ‘ich wold_ê sterben,/ ich muoz | |
| ich wær im man genuoc;/ nû ist er mir ze kluoc/ und getar mich niht bestân:/ ein kemphen wil er hân/ | |
| ires guotes næme/ als vil in diuht genuoc./ manic helt kluoc/ durch strît hinz Flandern reit,/ mêr durch sîn degenheit/ denne | |
| den wart es dô niht verswigen/ dem fursten wîs und kluoc./ dô der genuoc/ ir meinunge vernam,/ durch waz si wærn | |
| næme./ der geheiz was dô genuoc;/ doch was dô sô kluoc/ maniger, den man dâ sach,/ daz er ez sêr versprach,/ | |
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