Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

kluoc Adj. (314 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Ottok 96762 waz hiezuo tet/ diu kuniginn Elspet,/ diu wîse und diu kluoc,/ diu des rîches krône truoc,/ die wîle kunic Albreht lebte./
Ottok 98194 stætlich,/ ân von Stubenberc her Heinrich/ unde noch ein herre kluoc/ getriu und menlich genuoc/ zuo den sachen sich niht stiez,/
Parad 98, 7 di dise dinc haist forborgin for den wisin und den clugin dirre werlinde und hast si geoffinbarit den cleinisten’, daz ist
Parz 59,30 er ûf halden gar:/ der hêrre sande vor hin_în/ den kluogen meisterknappen sîn./ //der wolde, als in sîn hêrre bat,/ herberge
Parz 72,26 hie/ der künec von Gascône truoc/ ûfme schilt, ein rîter kluoc./ gezimieret was sîn lîp/ sô wol geprüeven kunnen wîp./ er
Parz 156,8 die er nâch Parzivâle truoc,/ dô gâhte dar der knappe kluoc./ ___er vant Ithêren tôt,/ unt Parzivâln in tumber nôt./ snellîch
Parz 157,4 odr ze fromn."/ daz dûhte wunderlîch genuoc/ Iwâneten (der was kluoc):/ iedoch muos er im volgen,/ ern was im niht erbolgen./
Parz 210,19 jâr,/ ob d’âventiure sagt al wâr./ Grîgorz im sande ritter kluoc,/ fünf hundert: ieslîcher truoc/ helm ûf houbt gebunden;/ die wol
Parz 228,13 ez was im ein lobs gefüere./ ___dô sprach der kamerære kluoc/ "Repanse_de_schoye in truoc,/ mîn frouwe de künegîn:/ ab ir sol
Parz 231,15 dran ein knöpfelîn,/ ein durchliuhtic rubîn./ ___dâ saz manec ritter kluoc,/ dâ man jâmer für si truoc./ ein knappe spranc zer
Parz 234,9 zesamne twanc/ gürteln tiur smal unde lanc./ dise ahte juncfrouwen kluoc,/ ieslîchiu ob ir hâre truoc/ ein kleine blüemîn schapel./ der
Parz 244,11 niemen dran/ kôs gein einer halben gran./ ___dise vier juncfrouwen kluoc,/ hœrt waz ieslîchiu truoc./ môraz, wîn unt lûtertranc/ truogen drî
Parz 272,4 und râm von im er twuoc./ er nam die herzoginne kluoc/ und fuorte se an die suonstat/ und hiez bereiten in
Parz 406,1 magt sprach als i’u sagen wil./ //___"hêrre, sît ir anders kluoc,/ sô mages dunken iuch genuoc./ ich erbiutz iu durch mîns
Parz 413,6 pêde ein muoter truoc,/ so gedenket, hêrre, ob ir sît kluoc,/ ir sandet in der magede her:/ wær niemen sîns geleites
RvEWchr 9168 do wart ir genigen da./ __ Termůt dú junge vroͮwe klůg/ das kint do von ir vater truog/ an ir heinlihe
RvEWchr 24975 guͤtliche/ Davit der selden riche/ der trúwin die der degin klůg/ gein im mit solhen trúwen trůg./ __ Saule dem kúnege
Seuse 55,23 der was gar manlich gestalt, und braht mit ime zwen klůg riterschůh und endrú kleider, dú riter pflegent ze tragene. Er
Seuse 98,22 screib im hin wider also: «min begird stat nút na klůgen worten, si stat na heiligem lebene, und daz han ich
Seuse 323,25 vaden und machet vornan uf den mantel enzweres úber gar klůg stricke, und die stůnden als recht finlich und zierten die
Seuse 440,19 daz schoͤne lebent gemúre der himelschen Jerusalem, wie die lúhtenden klůgen stein der stat vor geverwet sint mit liden, die nu
Seuse 482,10 froͮwen, das man von ir moͤcht sprechen: sie ist ein kluge nun. Da vor beschirm dich got! __[VII.] Du beginst nu
SM:Had 43: 2,11 erne rechte so guot!/ wan so wol gesellen tuot/ knappen kluoge/ wol mit fuoge/ zuo dien dirnen schœne:/ daz fröit vür
SM:Had 52: 8,11 wol./ daz sol $s nit sîn unvuoge./ ja suln wir kluoge $s sîn/ dur schœne frowen fîn./ //Swanne diu zartlichen wîb/
SM:HvF 1: 3, 9 umbevangen hân./ Wahter liebe,/ hilf mir in fristen/ mit dînen kluogen, wol verholnen listen./ wirt sant mir zeinem diebe!’/ //Uns ist
SM:Ro 4: 3,11 zwîvel muoz verderben,/ ob ich niht erwerben/ mag ir hulde kluog./ Refr.:Minne, $s trœsterinne,/ sinne, $s wie ich sender brinne/
SM:St 14: 2, 2 vogelîn grüezze!/ //Der ich hân daher gesungen,/ diu ist ein kluoge dienerinne:/ nâh ir minne $s hân ich vil gerungen./ gelungen
SM:St 14: 3, 2 wær mîn singen gar wol behalten,/ darzuo næme mich diu kluoge,/ diu nâh dem pfluoge $s muoz so dike erkalten,/ schalten
SM:Wi 3: 2, 9 var $s dar $s unde luoge,/ wie si mich, diu kluoge,/ bekrenket sunderbar./ Dâvon râte $s nicht ze spâte, $s Minne,
Tannh 4, 29 diu leide Invidia./ /Frou Blanschiflur diu was an allen dingen kluoc,/ dar umbe Walheis sit vil lange wart vertriben./ her Gawan,
UvZLanz 274 daʒ enmeinde enkein sîn ungefuoc,/ wand er was hübsch unde cluoc,/ //Durch des junkherren bete/ diu vrouwe frümeclîche tete,/ wan er
WernhMl 937 gúrtel eben, schlecht:/ An dem ende krúselecht,/ Als samm ain klůger widervalt/ Ze male wuneklich gestalt./ __Ir stirne vri und schlecht,/
WernhMl 968 úbersich./ Ob den oͮgen hoch genůg/ Ir ober brawen, sere klůg,/ Als sú mit listen wærind gar/ Gemalet an ain bilde
WernhMl 990 kinne och sunder loblich,/ Sinwel, und enmitten/ Ain gruͤbli nach klůgem sitten./ __Ir kel, ir nake schoͤne gar,/ Lylien wis und
WernhMl 1076 gelich./ Ir zung reddelich gnůg,/ Ierú wort beschaiden, wis und klůg:/ Ainvaltig, warhaft und recht,/ An worten und an werken schlecht/
WernhMl 4450 dar,/ Bi der vili úber gnůg,/ Schoͤni, wiss, fin und klůg./ Dú schmachtent wunderliche wol,/ Mæniges suͤsses schmakes vol./ Sú #;vassend
WernhMl 5967 und wunneklich/ Gar, schoͤner, wisser denne ain milch,/ Vil zart, klůg und linde,/ Behende, snel, geswinde,/ Nach allem prise lobesam:/ Da
WernhMl 7013 Und zů der erden valten:/ Ir spil was húbsch und klůg/ Mit zucht an allen unfůg;/ Sich liessent úberwinden/ Die alten
WernhMl 11371 zwelf geschlachten zal/ Zwelf baner machtont úberal,/ Húbsch, edel und klůg:/ Ze hochgeziten man die trůg/ Umb das tempel here/ Mit
WernhMl 11905 pin/ Sinen lip so rechte fin,/ Also klar und also klůg,/ Den si magt wesende trůg,/ Dem e was soͤlich sterben
WernhMl 12588 Doch warent sú wol schoͤne genůg/ Und ze rechter masse klůg./ Och nach irs sunes hymelvart/ Ir gewant von alter nút
WernhMl 14834 baide habint rům,/ Wie doch zeklaine vil es ist/ Und klůger worte mir gebrist,/ Dú wol mit schoͤner wise/ Gezæmment dinem
Wh 269,20 swaz man vür in truoc./ Rennewart, sîn vriunt, der knappe kluoc,/ vür die geste gienc durh sînen prîs./ er truoc sîn
Wh 394, 6 ich im gihe des wære genuoc./ âvoy wie manegen rîter kluoc/ der künec Marlanz brâhte!/ niht ze sêre er gâhte./ in
WhvÖst 109 diu geslaht:/ wan diu arge hat bedaht/ die tugentlichen rede clůg./ iedoch wenne man do genůg/ der boͤsen rede gesait,/ zehant
WhvÖst 368 in einem goltvaz er trůg:/ er kniet für die herren clůg./ des namens so vil so ez in gezan;/ umme si
WhvÖst 646 ez und wiser kuͤnst gnůc;/ ez wart in artibus so clůc/ und in phylosophie kunst,/ daz die maister ire gunst/ im
WhvÖst 1295 dem mer so verre./ min hertzen lieber herre,/ vernemt aventuͤre clůg!/ ein baum der aromatic trůg,/ den vant ich bi der
WhvÖst 1502 daz min zunge unwise/ samen und fuͤge./ kuͤnd ich rimen cluͤge,/ die wolt ich gerne schriben./ nu wil min zunge liben,/
WhvÖst 1896 der wart si gewert/ an der selben stunde./ mit ainem clůgen funde/ was berait diu Minne/ und gab do ze sinne/

Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 >>
Seite drucken