Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kluoc Adj. (314 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| waz hiezuo tet/ diu kuniginn Elspet,/ diu wîse und diu kluoc,/ diu des rîches krône truoc,/ die wîle kunic Albreht lebte./ | |
| stætlich,/ ân von Stubenberc her Heinrich/ unde noch ein herre kluoc/ getriu und menlich genuoc/ zuo den sachen sich niht stiez,/ | |
| di dise dinc haist forborgin for den wisin und den clugin dirre werlinde und hast si geoffinbarit den cleinisten’, daz ist | |
| er ûf halden gar:/ der hêrre sande vor hin_în/ den kluogen meisterknappen sîn./ //der wolde, als in sîn hêrre bat,/ herberge | |
| hie/ der künec von Gascône truoc/ ûfme schilt, ein rîter kluoc./ gezimieret was sîn lîp/ sô wol geprüeven kunnen wîp./ er | |
| die er nâch Parzivâle truoc,/ dô gâhte dar der knappe kluoc./ ___er vant Ithêren tôt,/ unt Parzivâln in tumber nôt./ snellîch | |
| odr ze fromn."/ daz dûhte wunderlîch genuoc/ Iwâneten (der was kluoc):/ iedoch muos er im volgen,/ ern was im niht erbolgen./ | |
| jâr,/ ob d’âventiure sagt al wâr./ Grîgorz im sande ritter kluoc,/ fünf hundert: ieslîcher truoc/ helm ûf houbt gebunden;/ die wol | |
| ez was im ein lobs gefüere./ ___dô sprach der kamerære kluoc/ "Repanse_de_schoye in truoc,/ mîn frouwe de künegîn:/ ab ir sol | |
| dran ein knöpfelîn,/ ein durchliuhtic rubîn./ ___dâ saz manec ritter kluoc,/ dâ man jâmer für si truoc./ ein knappe spranc zer | |
| zesamne twanc/ gürteln tiur smal unde lanc./ dise ahte juncfrouwen kluoc,/ ieslîchiu ob ir hâre truoc/ ein kleine blüemîn schapel./ der | |
| niemen dran/ kôs gein einer halben gran./ ___dise vier juncfrouwen kluoc,/ hœrt waz ieslîchiu truoc./ môraz, wîn unt lûtertranc/ truogen drî | |
| und râm von im er twuoc./ er nam die herzoginne kluoc/ und fuorte se an die suonstat/ und hiez bereiten in | |
| magt sprach als i’u sagen wil./ //___"hêrre, sît ir anders kluoc,/ sô mages dunken iuch genuoc./ ich erbiutz iu durch mîns | |
| pêde ein muoter truoc,/ so gedenket, hêrre, ob ir sît kluoc,/ ir sandet in der magede her:/ wær niemen sîns geleites | |
| do wart ir genigen da./ __ Termůt dú junge vroͮwe klůg/ das kint do von ir vater truog/ an ir heinlihe | |
| guͤtliche/ Davit der selden riche/ der trúwin die der degin klůg/ gein im mit solhen trúwen trůg./ __ Saule dem kúnege | |
| der was gar manlich gestalt, und braht mit ime zwen klůg riterschůh und endrú kleider, dú riter pflegent ze tragene. Er | |
| screib im hin wider also: «min begird stat nút na klůgen worten, si stat na heiligem lebene, und daz han ich | |
| vaden und machet vornan uf den mantel enzweres úber gar klůg stricke, und die stůnden als recht finlich und zierten die | |
| daz schoͤne lebent gemúre der himelschen Jerusalem, wie die lúhtenden klůgen stein der stat vor geverwet sint mit liden, die nu | |
| froͮwen, das man von ir moͤcht sprechen: sie ist ein kluge nun. Da vor beschirm dich got! __[VII.] Du beginst nu | |
| erne rechte so guot!/ wan so wol gesellen tuot/ knappen kluoge/ wol mit fuoge/ zuo dien dirnen schœne:/ daz fröit vür | |
| wol./ daz sol $s nit sîn unvuoge./ ja suln wir kluoge $s sîn/ dur schœne frowen fîn./ //Swanne diu zartlichen wîb/ | |
| umbevangen hân./ Wahter liebe,/ hilf mir in fristen/ mit dînen kluogen, wol verholnen listen./ wirt sant mir zeinem diebe!’/ //Uns ist | |
| zwîvel muoz verderben,/ ob ich niht erwerben/ mag ir hulde kluog./ Refr.:Minne, $s trœsterinne,/ sinne, $s wie ich sender brinne/ | |
| vogelîn grüezze!/ //Der ich hân daher gesungen,/ diu ist ein kluoge dienerinne:/ nâh ir minne $s hân ich vil gerungen./ gelungen | |
| wær mîn singen gar wol behalten,/ darzuo næme mich diu kluoge,/ diu nâh dem pfluoge $s muoz so dike erkalten,/ schalten | |
| var $s dar $s unde luoge,/ wie si mich, diu kluoge,/ bekrenket sunderbar./ Dâvon râte $s nicht ze spâte, $s Minne, | |
| diu leide Invidia./ /Frou Blanschiflur diu was an allen dingen kluoc,/ dar umbe Walheis sit vil lange wart vertriben./ her Gawan, | |
| daʒ enmeinde enkein sîn ungefuoc,/ wand er was hübsch unde cluoc,/ //Durch des junkherren bete/ diu vrouwe frümeclîche tete,/ wan er | |
| gúrtel eben, schlecht:/ An dem ende krúselecht,/ Als samm ain klůger widervalt/ Ze male wuneklich gestalt./ __Ir stirne vri und schlecht,/ | |
| úbersich./ Ob den oͮgen hoch genůg/ Ir ober brawen, sere klůg,/ Als sú mit listen wærind gar/ Gemalet an ain bilde | |
| kinne och sunder loblich,/ Sinwel, und enmitten/ Ain gruͤbli nach klůgem sitten./ __Ir kel, ir nake schoͤne gar,/ Lylien wis und | |
| gelich./ Ir zung reddelich gnůg,/ Ierú wort beschaiden, wis und klůg:/ Ainvaltig, warhaft und recht,/ An worten und an werken schlecht/ | |
| dar,/ Bi der vili úber gnůg,/ Schoͤni, wiss, fin und klůg./ Dú schmachtent wunderliche wol,/ Mæniges suͤsses schmakes vol./ Sú #;vassend | |
| und wunneklich/ Gar, schoͤner, wisser denne ain milch,/ Vil zart, klůg und linde,/ Behende, snel, geswinde,/ Nach allem prise lobesam:/ Da | |
| Und zů der erden valten:/ Ir spil was húbsch und klůg/ Mit zucht an allen unfůg;/ Sich liessent úberwinden/ Die alten | |
| zwelf geschlachten zal/ Zwelf baner machtont úberal,/ Húbsch, edel und klůg:/ Ze hochgeziten man die trůg/ Umb das tempel here/ Mit | |
| pin/ Sinen lip so rechte fin,/ Also klar und also klůg,/ Den si magt wesende trůg,/ Dem e was soͤlich sterben | |
| Doch warent sú wol schoͤne genůg/ Und ze rechter masse klůg./ Och nach irs sunes hymelvart/ Ir gewant von alter nút | |
| baide habint rům,/ Wie doch zeklaine vil es ist/ Und klůger worte mir gebrist,/ Dú wol mit schoͤner wise/ Gezæmment dinem | |
| swaz man vür in truoc./ Rennewart, sîn vriunt, der knappe kluoc,/ vür die geste gienc durh sînen prîs./ er truoc sîn | |
| ich im gihe des wære genuoc./ âvoy wie manegen rîter kluoc/ der künec Marlanz brâhte!/ niht ze sêre er gâhte./ in | |
| diu geslaht:/ wan diu arge hat bedaht/ die tugentlichen rede clůg./ iedoch wenne man do genůg/ der boͤsen rede gesait,/ zehant | |
| in einem goltvaz er trůg:/ er kniet für die herren clůg./ des namens so vil so ez in gezan;/ umme si | |
| ez und wiser kuͤnst gnůc;/ ez wart in artibus so clůc/ und in phylosophie kunst,/ daz die maister ire gunst/ im | |
| dem mer so verre./ min hertzen lieber herre,/ vernemt aventuͤre clůg!/ ein baum der aromatic trůg,/ den vant ich bi der | |
| daz min zunge unwise/ samen und fuͤge./ kuͤnd ich rimen cluͤge,/ die wolt ich gerne schriben./ nu wil min zunge liben,/ | |
| der wart si gewert/ an der selben stunde./ mit ainem clůgen funde/ was berait diu Minne/ und gab do ze sinne/ | |
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