Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kluoc Adj. (314 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| und der Hâkenbergære:/ si wâren redebære/ und dûhten sich gar kluoc./ man gap in genuoc/ botschaft ze werben./ si liezen nihts | |
| ieclich sache wart./ dâmit sandens an die vart/ manigen boten kluoc./ owê der ungefuog,/ daz si daz dinc sô hôhe zugen!/ | |
| ir ungewin./ hie mit der rede sî genuoc.’/ diser bote kluoc/ sich die lenge niht ensûmte,/ die stat ze Wienen er | |
| sô kurzer stunde/ was sîn genuoc,/ daz sô manic ritter kluoc/ ûz erweget wart/ zuo sô langer vart,/ als von Swâben | |
| von wiltpræte und von vische/ stuont dâ genuoc./ zwên juncherren kluoc/ gefüege und noch klein,/ triu und witze an in schein_–/ | |
| er unde bat/ dem bischolf Kuonrât./ //DCLXIII. bischolf Uolrich der kluoc/ in sîner hant brieve truoc,/ die wâren alsô geschriben,/ daz | |
| niht komen fürbaz,/ wand im grôzen haz/ Otte der Beier kluoc/ durch den kunic Adolfen truoc,/ dem er spât und fruo/ | |
| nâch den êren mîn/ sô sêre habent gestalt.’/ der bote kluoc und balt/ zuo dem kunic sprach:/ ‘den von Meinze ich | |
| mit rede rach er sich genuoc./ wie der selbe bote kluoc/ wart gevertigt sider/ zden fursten hin wider,/ des sul wir | |
| von Branburc marcgrâf Herman/ und ander fursten genuoc./ manigen rât kluoc/ gap von Meinze der bischolf/ ûf den kunic Adolf,/ wie | |
| ez fuogt sich dô/ kurzlich alsô,/ daz grâf Yban der kluoc/ ein besez an truoc/ für ein guote veste,/ die er | |
| wart in gegeben/ ze koste guots genuoc,/ dâmit die boten kluoc/ fuoren ir strâze./ ich enhân niht der mâze,/ in welher | |
| wart aber geruort/ diu rede, der ich_ê gewuoc./ die Franzoisære kluoc/ lobten an der stat/ grôz guot in den rât/ âne | |
| witz und sin/ got gegeben genuoc./ vier grâven hôch und kluoc/ und zwên bischolf rîch/ die wurden kostelich/ mit im gesant | |
| liutsæligen gelimph/ zernste und ze schimph./ //__DCCII. dô diu frouwe kluoc/ mit den gesten genuoc/ gefabulieret het,/ dô was daz ir | |
| ouch mit ir kam/ manic frou lobesam/ mit der kuniginne kluoc,/ diu des landes krône truoc./ in dem kôr an einer | |
| hie./ und dô daz ergie,/ dô was der kunic sô kluoc,/ daz er in guotlich genuoc/ tet zdem êrstem mâl./ dâmit | |
| si erkâmen,/ wand si was herte genuoc./ kunic Albreht der kluoc/ den steten gebôt,/ daz si all ir nôt/ unde allen | |
| verstên/ mich ûf einen list_–/ wan daz der kunic sô kluoc ist,/ daz erz lîhte marht./ wær ein mezzer gewarht/ mit | |
| Walhen/ ein mezzer ûz der malhen:/ daz mezzer daz was kluoc,/ schœn und kostlich genuoc,/ und was diu klinge lanc./ sô | |
| des man für mich ie getruoc’./ dô sprach der mordære kluoc:/ ‘herre, swaz iu anders sî,/ ir sît aller gifte frî:/ | |
| lîden swære,/ denn der vert verdorben wære./ itwîzens mit rede kluoc/ ergie zwischen in genuoc:/ an des krieges urhab/ ietweder dem | |
| mug wir wol kinde/ gewinnen genuoc.’/ dô sprach der râtgeb kluoc/ ‘edel kunic wol gemuot,/ ob iu got sô wol tuot,/ | |
| dô was der ôheim sîn/ von Venedien her Albertîn/ sô kluoc und ander sîne mâge,/ daz siz sazten ûf die wâge/ | |
| des iht wurbe,/ dâvon er verdurbe./ doch dô die herren kluoc/ ir triwe niht für truoc,/ dô liezen si in/ volfüeren | |
| sîn gedanc seic./ boten êrbær genuoc,/ die listic wârn und kluoc,/ sande er an den stunden,/ dâ si den kunic von | |
| unde vische/ stuont ûf dem tische genuoc./ Albreht der kunic kluoc/ begunde mit witzen wandern,/ er gie von einem zuo dem | |
| heim komen_ê,/ als der kunic Andrê/ ûz Wienen kom sô kluoc,/ daz er ein kutten an truoc/ in der ahte, als | |
| herren von Wînsperge,/ von Heierlôch und Liehtenberge./ Albreht der kunic kluoc/ den ganzen winder genuoc/ het er ze schaffen/ mit leien | |
| in einer hant er truoc/ sant Stephans arm, der ist kluoc/ in lûterm golde verwiert/ und mit gesteine geziert./ in der | |
| wand ir was mêr denn genuoc,/ die menlich wârn und kluoc/ zaller ritterlicher tât./ die darin geschaft hât/ kunic Wenzlâ der | |
| des urliuges obt,/ daz gegen im truoc/ Albreht der kunic kluoc,/ ob er im darzuo tæte/ helfe unde ræte/ an den | |
| gemacht wart/ zwischen dem herzogen Bernhart/ und mit einem kunic kluoc,/ der ze Bêheim krône truoc,/ der het ein oug verlorn,/ | |
| tât./ //__DCCLI. der red sî hie genuoc./ von Basel der kluoc/ vorhte sich sô sêre,/ daz er niht mêre/ getorste hie | |
| videln und singen/ und was ze solhen dingen/ hubsch unde kluoc/ und het ouch list genuoc/ zaller parat und zallen sachen,/ | |
| unde lobelich,/ Frouwenlop meister Heinrich,/ der ûf die kunst ist kluoc,/ und ander singær genuoc./ ditz ergie, dô man spurt/ nâch | |
| betraht in sînem herzen/ den senelichen smerzen,/ den der furste kluoc/ von schulden nâch ir truoc./ dô si niht genesen mohte,/ | |
| kleinât rîch/ der gap im dô genuoc/ grâf Yban der kluoc./ grâf Yban durch kerge/ in die herberge/ mit anderen presant/ | |
| boten dar./ dô si sich gesamten gar,/ grâf Yban der kluoge/ mit heimlicher gefuoge/ tete zuo der stunt/ den hôhen herren | |
| ein ieglich lantman./ mit maniger gefuoc/ und mit guoter lêre kluoc/ man die Sibenburgære brâhte,/ daz ir rât hin gâhte/ mit | |
| als er leider an im truoc,/ sô wâren si sô kluoc,/ daz si behabten in,/ daz er nimmer kom dâhin,/ dâ | |
| het got getân/ genâden genuoc./ an pheflicher kunst was er kluoc,/ man jach ouch, daz er wære/ ein gar guot predigære/ | |
| brâhten si daran/ mit schœner gefuoc/ und mit maniger rede kluoc,/ daz si mit schalle/ für den von Rôme kômen alle/ | |
| und witze spurt./ dô des was genuoc,/ Albreht der kunic kluoc/ in snelliclichem muote/ ûf ir wîplich guote/ enphalch er ir | |
| gelac,/ unz in sîn dûht genuoc,/ dô fuor der kunic kluoc/ gegen Znaim./ dâ erbôt man im/ dienst, guot und êre./ | |
| dâ er vant/ ietweder mære genuoc./ der helt manhaft und kluoc,/ der grâve Yban,/ der vil het getân/ menlicher ding bî | |
| niht enpern./ noch hiez er reden genuoc,/ des die herren kluoc/ verswigen durch guot./ //__DCCXCVIII. den kunic hôchgemuot/ nâmen si besunder/ | |
| het er niht geweint,/ des herze wær ersteint./ diu kuniginne kluoc,/ dô si geklagt genuoc,/ swaz herren wâren dâ,/ die begunden | |
| verphlihten mit in./ der kom dar genuoc./ dise zwên man kluoc/ durch nît und durch haz/ den Pôlân sagten daz,/ si | |
| dô zehant/ ein hîrât an truoc/ der wîse und der kluoc/ von der Lippen her Heinrich,/ alsô daz er êlich/ ân | |
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