Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kûme Adv. (725 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| bluot her an?’/ ‘mîn âder brast, dâ giengez van:/ diust kûme iezuo verstanden.’/ nu begunder ouch Tristanden/ durch sîne hende lâzen | |
| zühtic,/ die wîle er keine viuhte hât,/ daz er dâ kûme zegât/ und joch niemer mac zegân:/ //Der unmüezege arcwân/ der | |
| unde michel unde blanc,/ daz gehürne cleine unde unlanc,/ vil kûme wider entworfen,/ als er ez hin geworfen/ hæt in unlanger | |
| und mæzlîche craft hât;/ sus wirt der michele Rîn/ vil kûme ein cleinez rinnelîn./ kein viur hât ouch sô grôze craft,/ | |
| dvͦ in einer livzzelen stunt,/ an dineme libe wirdis gesunt"./ Kvͦme irbeite der kivninc here,/ unz ime der morginsterre/ kůnte den | |
| ubile./ dvͦ ne salt niet sumen,/ wander irbeitet din lebindinc kvͦme"./ der pabis was gerecht vnde gare:/ uil willicliche hůb her | |
| dvͦ der abgote has uirloukinot./ wen ein dinc han ich kvͦme ertragen,/ daz ich uon dir horen sagen:/ daz du geloubis | |
| den guoten maisteren. $t die gewinnent etewenne den wîstům alsô chûme sam man daz wazzer she[ph]et ûz deme brunnen. ettewenne [en]ist | |
| Halzibir er dvrch den helme slvͦc,/ daz er des slagez kvme gesaz./ Halzibir waz oͮch niht laz:/ dez widerslagez er niht | |
| dez mvͦz ich von der warheit iehen,/ daz ich ez kvme getrvͤge./ oͮch ist sin helm so vngefvͤge,/ ellen wit mit | |
| der Markis bi ir iht lege?/ daz moht er doch kvme verdoln:/ minne svͤzze kan nvͥt minne holn,/ ir angest waz | |
| frowe, vier krone,/ daz iv die dientin schone,/ die gezvgin kvme gein dem lone./ ___Minne vnd manheit treit der degen./ oͮch | |
| man in begvnde mit w#;iurfen winken./ die sich dem tode kvme entseiten,/ vf daz mer sich breiten/ vnd schvzzen ancher alsam | |
| vil nach wol den dritten tag,/ daz ez in senften kvme gelag./ dvͥ aventvͥr hat nvͥt geseit,/ biz wenne ez allez | |
| swa liep ist nahe dem herzen bi,/ ja kan ir kvme missegan./ minne wil ie in liebe stan:/ er gesiget oft, | |
| schoͤni svln wesen ane./ ich bin in dem wane,/ daz kvme gelich ir si geborn./ sit si hat gesenftet im leides | |
| man in mit solhen froͤden holt,/ daz es der himel kvme gedolt./ owi, solt ich nv fvͤren schilt,/ wie lvͥzel mich | |
| wol.’/ nv waz daz velt also vol/ gezelte, daz man kvme weg da vant./ oͮch kom dvͥ kvͥneginne zehant/ mit einer | |
| horte./ div stimme der kristen vræude storte,/ der gein in kum ein hant vol was./ da berge, blůmen vnd gras/ mit | |
| Haltzebier er vf den helm slůg,/ daz er des slages kume gesaz./ der kuͤnc da gein was nit las:/ des widerslages | |
| gesehen:/ dez můz ich von warheit iehen,/ daz ich ez kume getruͤge./ auch ist sin helm vngefuͤge,/ eln wit mit dicken | |
| ob der Markis bi ir iht læge?/ daz moͤht er kume verdoln:/ minne suͤze kan nit minne holn,/ ir angest was | |
| vier riche krone,/ daz iv die dienten schone,/ die wærn kum gein im ze lone./ ___Minne vnd manheit treit der degen./ | |
| den man mit wuͤrfen begunde winken./ die sich dem tode kume entseiten/ vf des meres breiten/ vnd schuzzen anker alsam e,/ | |
| dro/ vil nah an den dritten tac,/ daz sin vnsenfte kume gelac./ div auentuͤr hat nit geseit,/ wenne ez alles wær | |
| vri./ swa liebe wont dem hertzen bi,/ da kan ir kume missegen./ minn wil ie in liebe sten:/ er gesiget ofte, | |
| wesen ane./ fuͤr war, ich bin in dem wane,/ daz kume ir gelich si geborn./ sit si hat gesemftet leides zorn,/ | |
| man in so in vræuden holt,/ daz es der luft kume gedolt./ owe, soͤlt ich nu fuͤrn schilt,/ durch sie mich | |
| ivch riwen niht./ iwer auge noch hiute wirde siht,/ die kume verguͤlt ein richiv krone./ dannoch habt ir zu lone/ des | |
| wol.’/ nu was daz velt also vol/ gezelt, daz man kume wege vant./ nu kom div keyserinne zuhant/ mit einer storie | |
| an in wæren./ nu brahte man die minnebæren/ vor gedrange kume in daz gezelt./ auch was begurt des planes velt/ von | |
| niht./ sid man Kyburge der wirde giht,/ so kan ich kvm geliegen hie./ der Markgrave vnd oͮch die/ Fivianzes schilt gesellen,/ | |
| schiere hinnen,/ swenne si diz liet hœrent sagen;/ si mügen kûme vertragen/ daʒ eime ritter wol gelanc,/ der ie nâch stæten | |
| deheime lande:/ daʒ schuof des küneges schande./ //Er lie sich kûme dringen/ und wolte sunderlingen/ und eine belîben dâ vor./ die | |
| ein teil bî sîner stange:/ mit michelm gedrange/ erhebent si kûme zwêne man./ swer dem risen gesiget an,/ daʒ doch kûme | |
| kûme zwêne man./ swer dem risen gesiget an,/ daʒ doch kûme mac ergân,/ der muoʒ iesâ bestân/ zwêne lewen wilde,/ grimme | |
| dar/ und zerhiwen die sô gar,/ daʒ si an in kûme gehiengen./ manegen slac si enpfiengen./ unlange si sich sûmden:/ diu | |
| zuo./ morgen reit der gast fruo./ der mære het er kûme erbiten,/ wan er was ûʒ geriten/ sô daʒ er niht | |
| ûf die hehsen wâren komen./ die zwêne tiurlîche gomen/ gesâʒen kûme beide./ zehant erschrac von leide/ Iweret umbe daʒ,/ wan im | |
| hûben sluoc/ eine tiefe wunden wît genuoc./ daʒ swert er kûme wider gezô./ Iweret der gerte dô/ eines vrides an den | |
| woltest sehen/ den kampf, der dâ sol geschehen./ doch kumestu kûme dar enzît./ zwei geruowetiu râvît/ diu lîhe ich dir an | |
| und noch verrer dannen./ zwein vehtenden mannen/ was der bühel kûme wît./ er wuohs zetelîcher zît:/ dâ turnierten hundert rîter an./ | |
| naht,/ daʒ man niht mê mit in vaht./ //Alsus kômens kûme hin./ dâ nâch, als ich bewîset bin,/ sô ritens ûf | |
| lützel ê./ dô was daʒ genibel sô dicke,/ daʒ si kûme bî dem blicke/ die burc kuren nâch wâne./ idoch lûht | |
| an ein ende/ des mæres hæte bereit./ Iblis dô vil kûme erbeit,/ wenne Lanzelet kæme./ waʒ botenbrôtes ouch næme/ der michel | |
| buoche sage,/ dâ manic wunder an stât,/ daʒ ein loufer kûme gât/ vor naht ein halbe mîle./ die tage sint ouch | |
| Gein sinen vienden er uf hub/ Sin zunge, daz doch kume geschach/ Durch sine swerlich ungemach./ Er sprach: ‘hat ir niht | |
| Und die vogel rizen/ Beide vleisch und ouch in./ Vil kume quam er wider hin./ Antonius, der gute man,/ Sprach wider | |
| genas/ Alles des dar inne was./ Des schiffes bruch wart kume irwant,/ Man zoch ez ganz an daz lant/ Und ist | |
| gotlicher wisheit/ Weren, als iu ist geseit,/ So were ez kume ein begunst/ Gegen der apostelen kunst,/ Propheten und wisagen,/ Den | |
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