Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kûme Adv. (725 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| Da můze vil genaden wesen,/ So let sie in vil kume genesen.’/ //#s+Von eim sunder.#s- __Do sprach der gewere:/ ‘Nu horet | |
| vil gar irwegen/ Durch Got, swaz im da geschach./ Vil kume er sus ein wenic sprach/ Von siner grozer swere/ Zů | |
| trat/ Der sich gein dem tracken bot./ Und behielt in kume mit aller not./ Der quam mit im zů uns gegan/ | |
| ungenuhtec,/ Durre unde unvruhtec),/ Daz der same uf im sider/ Kum sich gab zwivaltec wider./ Ermlich sie sich betrugen,/ Wan die | |
| ist eine koufschatz,/ An dem der tuvel begert/ Des er kume wirt an mir gewert./ Er wolde koufen minen schaden/ Und | |
| lieb,/ Vir dampnest rehte als einen dieb,/ Daz sol dir kum wol uz irgan!/ Alle die cristen leben han,/ Die sint | |
| groz not geschach./ Den selben tugenthaften man/ Brahte wir vil kume dar an/ Daz er ein wenic mit uns sprach./ Swaz | |
| mohte/ Oder daz zu trinckene tohte./ Do selbest liez uns kum der tot. – / So was die andere not/ Mit | |
| Mit manigem starken valle/ Unde mit vuzstaphen rot/ Quame wir kume uz der not. –/ So was der dritte unruch/ [58#’v#’b] | |
| wir weren hin gekart,/ Des wurde wir mit not geslagen./ Kume binnen drin tagen/ Quame wir an truckenz lant./ Do was | |
| wir clein ouch ruweten./ So sere sie uns mueten,/ Vil kume wir des entkiengen,/ Daz si uns niht geviengen./ Sus lost | |
| spreche in Gotes lobe/ Sine gebet dem siechen obe./ Vil kume er des irweichet wart./ Do er sich machet an die | |
| ane ergerunge/ Von u beden irgan./ Der vride sal ouch kum bestan/ Mit rue in dem herzen/ Ane unvrides smerzen.’/ //#s+Von | |
| Die ich al hie durch Got habe,/ Mir mac vil kume genemen abe/ Ein vil cleinez stundelin/ In der ich dort | |
| tage und in naht/ Herteclich ich in an vaht./ Vil kume in disen stunden/ Han ich in uber wunden,/ Daz er | |
| hohsten schaden/ Die arme sele enphahen muz,/ Des ir me kum sal werden buz.’/ Do daz der junge virnam,/ Vil groze | |
| man uber notdurft hat,/ Daz ist ein vient, der vil kum lat/ Daz herze ruwen an dem vride./ Ez were im | |
| ouch darbet der begunst/ An ir kunstlichem vrumen,/ Der sal kum werden vollen kumen/ Unde eines meisters stat haben/ An der | |
| unreht ist gewest daz leben/ Dem er hete sich irgeben.»/ Kum wart er nach drin tagen/ Zu der kirchen getragen/ Mit | |
| uch von in sagen,/ Die lute in unsen nahtagen/ Virmugen kume die arbeit/ Halb, die an uns wirt geleit/ Unde die | |
| kost genesen.’/ Von grozer such an ir geschach/ Daz sie kume gein sie gesprach./ Doch sagete sie alsus gein in:/ ‘Ein | |
| geoffent wart,/ Die geste schamten sich so hart/ Daz sie kume drin torsten kumen. / Als si heten wol virnumen/ Unde | |
| gemach.’/ Der alde wider sie do sprach:/ ‘Ir sult werden kum gewert,/ Wan ir niht rehte habet gegert/ Daz mine bruder | |
| ir richeit,/ Hate er niht groze wisheit,/ So sal er kume berihten sich/ Zu himele in den rehten strich./ Hie von | |
| Ein teil mir alzu nahen gat/ Daz er die sele kum ernert/ Swer werltlich sine leben zert./ Vil lange hat daz | |
| Davon min herze ist so gesworn/ In jamere, daz ich kume gelebe/ Unde aller vreude mich begebe!’/ Der abte grozlich irschrac,/ | |
| sin getan./ Er was mit vreuden so began/ Daz er kume selber weste/ Wie er entpfienc die geste,/ Die Gotes da | |
| sich vurbaz nicht enthielt./ Swie vil manheite er wilt,/ Vil kume sprach er ir zu:/ ‘Wanu? tochter myn, wanu?/ Bin ich | |
| sich die ougen erguzzen/ Und stete ubervluzzen./ Vor weinen ich kume gesach./ Min clagendes ungemach/ Wisete mich her und hin./ Mir | |
| und wie vri,/ Daz seht an disem siechen./ Da er kume gecriegen/ Dannoch mochte an eime stabe,/ Zu hant do hub | |
| me sin meister bot/ Danne alt hart gerstenbrot/ Und wazzers kume genuc./ [210#’v#’a] Hie mite er sich alda betruc/ Und lobete | |
| Do was ouch alle sin ere blint./ Er hette cleidere kume genuc/ Daz er zur nottruft sich betruc./ Waz solde der | |
| ie gewunne./ //Dô chom Alexander selbe geriten,/ alsô ers vil chûme habeti gebiten./ ûf Buzival er reit,/ dô slûg er alsô | |
| begreifote in uil gare. uil wole er ſich gehabete. wi chûme ez iacob gelebete. daʒ dev wihe wart getan. do ilte | |
| muſe er hinken. ſvar er darnah gi. daʒ pein er chume $t nider li. dannen uur er mit heile. er wiſte | |
| varwe dekein/ als die andern steine./ der ist vil wunderkleine:/ kûme als ein bône./ den sol man tragen schône/ in eime | |
| zehant dar/ der tiufel ein michel schar,/ daz er si kûme übersiht,/ und mügen im doch geschaden niht./ und swelhen er | |
| ze helle hân benant./ si mohten under hundert man/ einen kûme ze îser hân:/ des wart ir lieht anschouwen/ ungevuoge verhouwen./ | |
| twinge als er uns twanc noch ie./ sîn ses hât kûme ein esse nû:/ wir sîn in komen alze vruo.’/ //[T]erramêr | |
| waz wold ich swertes umb dich gegurt?/ du soldest noch kûme ein sprinzelîn/ tragen. dîner jugende schîn/ was der Franzoyser spiegelglas./ | |
| ûf den marcrâven gestochen,/ ieslîchez gar zebrochen,/ dâ zors er kûme vor in besaz./ Schoyûsen er dô niht vergaz,/ //Sînes swertes, | |
| dem graben in ein hiuselîn,/ aldâ sîn ors Volatîn/ sich kûme ûf gerihte./ zem jâmer er sich pflihte./ im was al | |
| der alte vürste hêr./ dâ wart von kamerære staben/ vil kûme alsölher rûm erhaben,/ //Daz diu alde vürstîn Irmschart/ von Paveie | |
| beider muoter Irmenschart:/ des wart ir leben dâ gespart./ vil kûme diu küneginne gewant/ ir zöpfe ûz sîner starken hant,/ und | |
| niht getragen,/ daz von der rîter ougen wiel./ Heimrîch stuont kûme daz er niht viel./ dâ wart an den stunden/ manec | |
| vruo,/ dô si der marcrâve umbe zôch/ und sîme zorne kûme enpflôch./ des was nû suone worden./ si sprach nâch swester | |
| hœrt ir wol wiez drumbe vert:/ ich bin hie selbe kûme ernert;/ sô sît ir ouch vor mir gezogt/ von dem | |
| dâ sô erin,/ er müese ouch zebrochen sîn./ der küchenmeister kûme entran./ zornic was der junge man./ //Der marhgrâve senfte im | |
| sorge mâzet.’/ ir hant in sîner hende lac./ diu künnegîn kûme des gepflac,/ ir weinenlîchez hischen/ sich mit rede begunde mischen./ | |
| dise armuot./ unser habe, iuwers sunes guot,/ daz wir vil kûme erwerten,/ ungerne wirz verzerten/ âne iuch und âne die den | |
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