Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
laʒ Adj. (311 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| zu erst gessin mit ander spise immer uf get zu leszisten, daz ist dar umme, wan er zu ersten dowet. Merretich | |
| wolten zü im sein gegan./ der leczt scholt sein der lasser,/ zehauffen lieffens in das wazzer:/ sy wolten ze Blasio sein | |
| was dines herzen groʒ ungemach./ ////Nu kumen ich an sin lesten dach,/ daran sin not allermeiste lach./ wil wir sin krüze | |
| //Wand ir entfiͤnget beid vil wunden,/ e he quem zůr lester stunden./ din herz it wart ouch dicke wunt,/ als sin | |
| vůr ouch hin al an gewant./ //Owi, nu kümt diͤ leste not,/ din liͤven besteit de grimme dot./ in krüzigt diͤ | |
| gescheide./ //Nu, allerschönst, diͤ iͤ gewart,/ it geit an <diͤ> leste hinevart./ din liͤf bevilt an sinem ende/ sin geist in | |
| ind siͤs du, din herze leit/ van dem liͤfsten $’t lest gescheit./ engein herze niͤt $’n versteit/ dins r#;iugen herzen bittercheit./ | |
| is gehangen,/ he is gare eine wunde./ he lit diͤ leste stunde,/ den grimmen dot./ ////Din adern brechent/ ind verlechent,/ din | |
| is!/ ////Liͤf kint, laʒ mich ouch bit dir sterven,/ min leste bed laʒ mich erwerven!/ ich envorten diͤ engstlich helle niͤt;/ | |
| magtdům is aller sterren best,/ an schriven ich van im zůlest,/ du enhas engeinen stern so schone,/ de so sunderliche ziͤrt | |
| guͤde geven ich lof ind ere!/ ////Du ouch in diser lester arebeide/ Gewesen bis min recht geleide,/ Du has mich gelert | |
| ümbekere,/ Din geweldich guͤd an uns bewere!/ ////Nim guͤtlich disen lesten bu,/ Den ich diner guͤd geven ever nu,/ Wand min | |
| er in geven wille/ die sine lieven hulde/ unde ce lezzes uns gesamene/ in deme ewigeme levene./ //Maria, milde kuningin,/ nu | |
| sinnen sůchet, so werdent si unkúsche, das ist: grob und las; und wirt verkaltet dú ware gottes minne. Das ander ist verborgen | |
| stunde/ sô mit gewalt vor gesaz./ Des bin ich worden laz,/ alsô daz ich vil schiere wol gesunde/ in der helle | |
| Wirt mir din helff niht geboten,/ So wirt ich synnen laßer./ Nym margram opfel wasser/ Und diner gute zipper win/ Und | |
| reise./ des namen sint sie worden ler,/ wann sie die letzten sint in aller freise./ ein fürst ein fürstant heißt der | |
| wandels fri!/ ein ieglich bruch, der kumet jo $s zu letzt uf leides saße./ O arzt, bistu an kunst veraffet und | |
| und sie begraben was bereit/ und was zu keiner tugent laß;/ wie im zu dienste wart an sinem kinde/ gotes engel | |
| den Juden las;/ wie das er ouch wissagte das/ in letzter zit zukünftig was/ den Israhelen sunder wan:/ wie sie der | |
| ſo is die werſcaph uz^. ſu habi kint bi mi leizirin man edir nicht^. Brengit he abir gut zu der vrowin, | |
| an ligendemi gute^. edir an varndir habi^. daz ſal der leizirin kinde ſi^. Vurit abir die man eine vrowin uffi ſin | |
| gut, uz ſie liginde edir varindi habi, da habin die leizirin kint alſi gut recht alſi di erſtin^. unde di erſtin | |
| gut recht alſi di erſtin^. unde di erſtin alſi di leziſti^. Dit ſelbi recht habin die vrowin, ab un die man | |
| zu urin iarin nicht cumin^. ſo ſal iz ſi uris leziſtin mannis neiſti vatirmac, beidi dir kindir unde dir vrowin^. Iz | |
| genuoger ougen $s von heizen trähen rôt./ ez was diu leste gâbe, $s die sît immer mêr/ gebôt deheinem degene $s | |
| im diu gâbe, $s die der helt guot/ bî sînen lesten zîten $s sô nâhen het getân./ vil manec ritter edele | |
| die verklagen?/ daz ist an mînen vreuden $s mir der leste tac./ owê, daz vor leide $s niemen sterben nemac!«/ 39. | |
| ze rîten verre dester baz./ si wâren alle niht ze laz,/ si wurben ez mit triwen,/ wand si begunde riwen,/ daz | |
| als bald si kômen über wazzer,/ ir deheiner was sô lazzer,/ er gâhte für den andern hin./ daz tetens alle ûf | |
| hôrt ich sagen,/ über daz wazzer./ swer dâ was sô lazzer,/ daz er niht balde über fuor,/ der ertranc in dem | |
| durch liebe noch durch haz/ an dem gerihte iht sî laz?’/ ‘jâ, daz geheize wir dir wol.’/ ‘noch mêr ich von | |
| immer mêre/ tugenden flîzen fürbaz,/ sît dû an helfe bist laz/ dem, der ie was ein stam/ der triwen, zuht und | |
| waz half aber daz?/ dô er der krefte wart sô laz,/ daz im der lîp begunde argen,/ daz er die burde | |
| grôz,/ waz in wær daz beste./ nû erwurben si zem leste/ frist ze drin tagen./ der herzog hiez in mêr sagen,/ | |
| ir ein teil vilen, so bestunden doch di anderen. //Di leiste sache und di allir beiste was: wan di engile gereckit | |
| deme der si wirkit, wan alse liplich frucht ist das leiste unde daz suziste daz da ist in dem menschin. darumme | |
| dem erstin, wan Got ist der allir erste und der leiste, daz ist daz der mensche alle gabe fon Gode inphahe | |
| de besten über al sîn lant,/ küene, starc, niht ze laz;/ manec tiwer goltvaz,/ und mangen guldînen klôz./ den künec wênec | |
| tet hie manec ritter baz./ iwer reht ist gein mir laz;/ niwan iwer gemeiner gruoz,/ ob ich den von iu haben | |
| reit enwec: wemst deste baz?)/ dô viel diu frouwe valsches laz/ ûf die erde, aldâ si jâmer sneit/ sô daz se | |
| dort soltu rîten în."/ dô sprach der knappe an witzen laz/ "du solt mich wîsen fürbaz."/ "wie wol mîn lîp daz | |
| holent sim hie sîn goltvaz?/ ir sneller prîs wirt anders laz."/ ___der knappe sprach "ich wirbe dir/ swaz du gesprochen hâst | |
| diu messnîe vor im az,/ manc werder man gein valsche laz,/ und manec juncfrouwe stolz,/ daz niht wan tjoste was ir | |
| al diu juncfröwelîn/ die dâ truogen balsemvaz./ diu küngîn valscheite laz/ sazte für den wirt den grâl./ dez mære giht daz | |
| kulter, da er dâ saz./ junchêrren snel und niht ze laz/ maneger im dar nâher spranc:/ si enschuohten bein, diu wâren | |
| Parzivâl sus schiet von ir./ //___Daz er vrâgens was sô laz,/ do’r bî dem trûregen wirte saz,/ daz rou dô grœzlîche/ | |
| die tjost zesamne trüegen baz./ sus wart diu frouwe trûrens laz./ ___dô sprach der fürste Orilus/ aber ze Parzivâle alsus./ "helt, | |
| mir geholfen baz,/ mîn lop wær gein iu niht sô laz./ ir habt mir mangel vor gezilt/ und mîner ougen ecke | |
| strît/ manc frouwe bî ir âmîs saz./ Artûs der valsches laz/ brâht den Wâleis an der hant./ frou Cunnewâre de Lâlant/ | |
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