Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
laʒ Adj. (311 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| Er chumt einem allz ein wazzer./ ein træger, ein iugent lazzer,/ der so vil sunden beget,/ daz in der zwivel bestet,/ | |
| eime jâre./ er gebârte untâre/ von êrst unz hin ze leste./ do begunde der muotveste/ werben vil güetlîchen./ sus wolt er | |
| umb den mantel was gevarn/ von êrste unz hin ze leste./ nu enwolten ouch die geste/ belîben niht mêre./ durch sîn | |
| von hübscheit und von minne,/ dô vrâgt er si ze leste,/ waʒ siu mæres weste/ aller vremdest nâch ir wâne./ dô | |
| tet./ Vor was ez heiz und balt,/ Nu was ez laz und kalt./ Binnen des gebetes zit/ Waren im die ougen | |
| si durh mich deste baz./ nû wirt des willen nimmer laz,/ und denke waz ich ze Termis sprach,/ daz ez bêdiu | |
| der kundez baz./ der wære der witze ouch niht sô laz,/ er nande iu baz denne al mîn sin,/ wie des | |
| selben stunde/ wart von den gesten,/ den êrsten und den lesten,/ al die strâzen gein Orlens beriten./ vil banier mit tiuweren | |
| ir habe ist dort gemêret.’/ der alde vürste niht ze laz/ gienc von den vürsten vürbaz./ ander vürsten, sîniu kint,/ die | |
| anderr mîner mâge haz/ was et gein mir niht ze laz./ hie was al Tybaldes art/ mit krefteclîcher hervart./ ich hete | |
| sold in halden baz./ sîn snelheit, diu ist niht ze laz:/ er kom ze vuoz vor den die riten,/ und wolde | |
| des sune von Narbôn –/ der was sneller, der was lazzer –/ über Larkant daz wazzer./ //[H]urtâ hurtâ hurte!/ wie dâ | |
| von des goldes dach./ die tugentlosen, eren swach,/ ze tugende laz, zu untugenden snel,/ uf daz choksilber hel/ mag ich wol | |
| wil min zunge liben,/ diu hinket und ist da bi laz:/ so ist ot mir des sinnes vaz/ der vremden funde | |
| kom, daz er drin saz,/ der stůl da snelleclich, niht laz,/ in daz gewelb in zucte;/ diu Sæld im da lucte/ | |
| wart man in roͤte nazze./ der snelle und nit der lazze/ Wildehelm auch urlaup nam/ nach adels sit als im gezam./ | |
| owe, ach ach, Truͤwe,/ wie bistu an vræuden uns so laz!/ lieber man, gehab dich baz/ denne dir geshehen si an | |
| fuͤrbaz dienen durh daz:/ durh daz fiur was er niht laz,/ daz kint wart uͤber viuret./ sit daz in dicke tiuret/ | |
| reht./ //__Nu sagen aber fuͤrbaz!/ der grave von Guͤlch schanden laz/ auch bi in was mit gunst,/ do was auch mit | |
| rat:/ laider liep mit laide zergat./ //__Vrau Aventuͤr, sit niht laz!/ jaget aber fuͤrbaz/ diu lob richen mær!/ da diu zwai | |
| er wider ûf saz; / ze manheit wart er nie laz. / den schilt er an sich gevie, / daz starke | |
| niht vürbaz. / swie snel er wære, sîn gên was laz, / wand er muose sliefen dâ. / nu sach er | |
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