Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
laʒ Adj. (311 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| daz haben âne mînen haz:/ ich pin doch frouwen lônes laz./ ___dô sprach der Krieche Clîas/ "ich pin der dâ versûmet | |
| maz./ de küngîn Belakâne/ was missewenden âne/ und aller valscheite laz,/ dô si ein tôter künec besaz,/ sît gap froun Herzeloyden | |
| en franzoys dâ von gesprach,/ bin ich niht der witze laz,/ dez sage ich tiuschen fürbaz./ //___Dô sprach der fürste Liddamus/ | |
| vehten welle, der tuo daz./ bin ich gein dem strîte laz,/ ich vreische iedoch diu mære wol./ swer prîs ime strîte | |
| ir alten site unstæten,/ sô wirt si schiere an prîse laz./ man sol sis underscheiden baz./ lûter minne ich prîse/ unt | |
| Gâwân ûf sîn ors gesaz,/ diu maget wart an freuden laz./ al die dâ wâren klageten:/ wênc si des verdageten./ er | |
| dâhte "dirre ist blôz:/ sîn wer ist gein mir harte laz."/ er riht sich ûf unde saz,/ als ob in swære | |
| bî minne wolde sîn:/ dar zuo was ouch niht ze laz/ gein der herzoginne ir haz./ sus truoc si minne unde | |
| dir kumbers hân geklagt:/ wis dîner helfe an mir niht laz./ ob dich ie man durch mînen haz/ von mir welle | |
| herzesêr./ //Idoch ist iemmer al mîn haz/ gein wîben volleclîche laz:/ hôch manlîch vreude kumt von in,/ swie klein dâ wære | |
| gebirge vnd in der hoe. Eczliche kirsboume werdin gepflanczt allir lest in Nouember, das ist noch alle gotis heyligin tage, vnd | |
| kunt./ Sie tichtent gerne ettewaz,/ Oder sint zum minsten niht laz./ Sie sint geticht und sagen holt./ Ir hertz ist lauter | |
| dirre werlde. der êrste stein was der gûte Âbel; der leste stein daz ist der jungiste mensche, der noch geborn sal | |
| So var wir ze hove dester baz.»/ Reinhartes trewen waren laz./ «Einen bovm weiz ich wol,/ der ist gvtes honeges vol.»/ | |
| ere hat,/ daz gezoget nymmer fuͤrbaz!/ wibes rat ist dicke laz/ und wirt da bi vil dicke gůt./ swa man der | |
| du bejagest der luͤte haz./ din gepriset pris der wirt laz,/ ob dich die luͤte nident/ und dich mit lobe mident./ | |
| daz in trage uͤber daz wazzer,/ ir vræude ist deste lazzer,/ als sie sine kunft vernimt./ swelch gůt wip in gnade | |
| nit mag geprisen baz./ __Nu kam ein kuͤnc an vræuden laz,/ der sældelose Tybalt./ den hatte die tyoste so gevalt/ daz | |
| ich sie erkennet baz./ nu bin ich drumme an vræuden laz/ daz mir die untat ist geshehen./ uf mine triwe wil | |
| kiese dar an gotes haz:/ sit din triwe ist worden laz/ beide gein got und gein mir,/ so ist sin haz | |
| dem was gein hohem prise gach,/ und unprises was er laz./ Malach der kuͤnc nit vergaz/ was wol gezam der krone./ | |
| dir sagen umme was:/ ich bin an witzen nit so las,/ ich kunne mich des wol verstan/ daz ich beiden shaden | |
| sî mîn sin ergrîfe baz,/ ob mir lîhte sî ze laz/ der sin, daz ich die kunst behabe,/ daz mir dîn | |
| owê, vater, wer tuot daz?/ owê, nieman. ez ist ze laz/ al der liute sin gên dir,/ die kunt vor dir | |
| rîcheit./ vil trûreclîche er nidersaz,/ als im sîn vreude wære laz./ //Sînen sun besanter dô./ "sun" sprach er, "wie kumt ez | |
| durch waz helfe tuot ir daz?/ menschen helfe, diu ist laz:/ daz selbe in hôhen sünden lebet,/ nâch üppeclîchen êren strebet,/ | |
| dâ wâren wîse meister dô,/ mit hôher kunst niht ze laz;/ die sageten im von wârheit daz,/ ob daz selbe kindelîn/ | |
| im ofte erzeiget, daz/ sie wæren im des niht ze laz./ swes er hæte an sie gegert,/ benamen, des wær er | |
| nein er, benamen! er ist hol/ an rehten witzen unde laz,/ als ein gegozzen lærez vaz./ er ist, swie dû machest | |
| als ein toubez œde vaz,/ daz lære ist, lebender witze laz?/ hie soltû gedenken an/ von gote, dû vervluochter man./ benamen! | |
| leben,/ weder wirs, wol oder baz./ im was unser helfe laz;/ seht, wir muosten hie bestân,/ er mohte niemen mit im | |
| behalten./ //Dô diz almuosen gap sîn hant,/ ez wart daz leste guot genant,/ des er von dirre welte habe/ sich tet | |
| das do nieman wúste das,/ das mahte mich an vroidin las./ nu mag ih indem hercen min/ vro und ane zwivil | |
| ungerihte gar./ Sun, nim ie darunder war/ Gotes und der lesten zit/ Die diu welt mit grimme git,/ Und la dich, | |
| Evilmerodach,/ der kuninc in Babilonia was./ //Ouh funden si ze leste/ eine hêrlîche veste./ dâ inne lâgen di man,/ di Darius | |
| helt balt,/ dise lûte di sîn alt/ und unlustich unde laz,/ di dir haben gerâten daz,/ daz du hî blîbis./ si | |
| sich minen geminten under eim wilden oͤpfelboͮme růwen, er ist lass von minnewunden worden [71#’r] noch emmag sich selber nit enhalten; | |
| suͤess húr./ gnade wirket dis und das:/ zetugenden snel, zesúnden laz,/ si tůt in entrinnen/ mitallen sinen sinnen,/ daz im e | |
| mit edeler spis ez meste,/ da von ez werd nit zelaz/ und hell wolfes maz!/ dem náhsten nit ge wild/ sin | |
| ich mit hus ziehen./ ich bin so krank, von alter las/ daz ich tůn kum selb das./ mir tůt we stan, | |
| den festen/ vil dik grossen presten;/ wan man ze tugenden lasser/ da wirt. so hies mit wasser/ do Got die gelten | |
| erkant,/ Wan er vertriben was./ ir kint, ir sint niht laz,/ ir brüefent in, er bringet/ iuch bluomen unde gras./ zwô | |
| alle frowen êren./ lâ $p swachen spot,/ wis an zorne laz,/ minne wîsen rât,/ wis bœser worte vrî./ Swâ du sehest | |
| versan,/ gedienet alle mîne tage/ Und hân, swie ez ze leste doch gevar,/ die zît und ouch des lîbes arebeit/ Âne | |
| gegen liebes gunst/ baz danne mir noch gelungen sî ze leste ergê./ In zwîvel nit, und wüsten sî,/ wie rechte krank | |
| daz wunder haßen,/ wa Minne gît ir stiure/ Dien ungemuoten laßen,/ die nicht durch wirde suochent aventiure./ Owê, daz iemer wîb | |
| des argen winters nît./ //Doch ist sîn haz/ nu worden laz:/ man sicht, sunder sînen dang,/ Vil rîcher wât,/ die meie | |
| tragent ein ander grôzen haz/ Und werdent dar an niemer laz./ Des soltest dû mich lâzen varn/ Woltest dû dîn reht | |
| opher hiute alreſte ganegengit wart, alſe wir leſin. An dem letziſtem můſe, daz unſer herre mit den zwelfpotin âze deſ naheſtin | |
| dâ si dâ wonent. 33. Daz die meisterschaft iht zu laz sî an deme gerihte. /Man liset an der alden ê, | |
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