Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
aber adv_k (1742 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| werdekeit,/ daz allez was dô hin geleit./ sîn tôt was aber wol lobelîch,/ der ir ze sêre erbermeclîch./ swie schedelîch diu | |
| ir und mit ir tôt./ von der gedrîeten nôt/ wart aber des landes clage dô mê;/ ir clage wart aber dô | |
| wart aber des landes clage dô mê;/ ir clage wart aber dô mê dan ê:/ clage, daz Riwalîn erstarp,/ clage, daz | |
| der was dâ vil und alze vil./ nun sol ich aber noch enwil/ iuwer ôren niht beswæren/ mit zerbermeclîchen mæren,/ wan | |
| sint./ //Sich treit der werlde sache/ vil ofte zungemache/ und aber von ungemache/ wider ze guoter sache./ //Reht in den nœten | |
| wart,/ nâch cristenlîchem site bewart,/ diu tugende rîche marschalkîn/ nam aber ir liebez kindelîn/ in ir vil heinlîche pflege:/ si wolte | |
| dan/ durch vremede sprâche in vremediu lant;/ und daz er aber al zehant/ der buoche lêre an vienge/ und den ouch | |
| beid an dem muote und an den siten./ nu was aber diu sælde undersniten/ mit werndem schaden, als ich ez las,/ | |
| sprach daz in ir zungen./ nu sâhen si den jungen/ aber noch vlîzeclîcher an,/ dô er ir sprâche reden began,/ die | |
| sô schône und sô höfschlîche,/ daz in gemeinlîche/ die vremeden aber an sâhen/ und in ir herzen jâhen,/ sin gesæhen nie | |
| dekeine jugent/ gezieret mit sô maneger tugent./ swaz vuoge er aber an der stete/ mit gebærden oder mit spil getete,/ daz | |
| alsolher cûrtôsîe/ treip er vil und sô vil an,/ biz aber die werbenden man/ ze râte wurden under in:/ kunden sin | |
| liute vinde,/ ze den ich mich gesinde,/ mit den ich aber vürbaz genese,/ in swelher wîse ez danne wese.’/ //Sus stuont | |
| liute erkande;/ diz truogin grôzen jâmer an./ vil jæmerlîche er aber began/ ze gote clagen sîn ungemach;/ ze himel er inneclîche | |
| er wider sich selben sprach:/ ‘genædeclîcher trehtîn,/ welch rât gewirdet aber nu mîn?/ jene zwêne man, die dort her gânt,/ ist | |
| gânt,/ ist daz si mich ersehen hânt,/ die mugen mich aber wol vâhen.’/ //Nu sime begunden nâhen/ und er ir dinc | |
| companîe!/ sus heilege geselleschaft/ die gesegene got mit sîner craft!’/ //Aber sprâchen ime die zwêne zuo:/ ‘vil liebez kint, wannen bist | |
| die getageten und die grîsen/ ze grôzen sælden jâhen/ und aber ie baz besâhen/ sîne gebærde und sîne site/ und sînen | |
| und dise liute,/ die verlôs ich hiute;/ nu hân ichs aber vunden:/ diz sint mîne kunden./ gebietet mir, ze den wil | |
| müezest dû gevarn!’/ ‘genâde, und got müez iuch bewarn!’/ sprach aber der guote Tristan./ sus neiger in und kêrte dan/ gein | |
| ein swîn:/ ‘wie nu meister, waz sol diz sîn?’/ sprach aber der höfsche Tristan:/ ‘lât stân! durch got, waz gât ir | |
| sehen./ diz tuo durch dîne hövescheit!’/ //Nu Tristan der was aber bereit:/ den herzeric er dô gevienc/ (ich meine, an dem | |
| dise liste sint/ bracken unde hunden/ ze grôzen vrumen vunden.’/ //Aber sprach der guote Tristan:/ ‘nu nemet iuwer hût hin dan,/ | |
| in ze rehte!’/ den meister und die knehte/ die nam aber dô wunder,/ daz in daz kint besunder/ und mit bescheidenheite/ | |
| nam in sîne trahte/ der sinnesame Tristan./ vil sinneclîche er aber began/ sîn âventiure vinden./ sîn rede diun was kinden/ niht | |
| ahte kan/ der werlde leben schône unde wol,/ ich meine aber, alse ein koufman sol./ und wizzet endeclîche:/ ern ist doch | |
| bürgetor:/ //Tristan gehabete dô dâ vor./ ‘ir hêrren’ sprach er aber dô zin/ ‘ine weiz, wan ich iu vremede bin,/ wie | |
| heize Tristan/ und sî sîn vater ein koufman./ in geloubez aber niemer:/ wie hæte ein koufman iemer/ in sîner unmüezekeit/ sô | |
| li Parmenois/ cum est bêâs et cum cûrtois!’/ //Marke sprach aber Tristande zuo:/ ‘ich sage dir, Tristan, waz dû tuo:/ dû | |
| dunken stân.’/ ‘nein hêrre, ezn mac sô niht ergân’/ sprach aber der höfsche Tristan/ ‘heizet die jegere kêren dan,/ die suln | |
| ich iu ê seite/ von jenem hirze, rehte alsô/ enbaster aber disen dô./ den bast und die furkîe,/ die kunst von | |
| sprach Tristan/ ‘ich hætes hie vor meisterschaft;/ nu hât ez aber sô cleine craft,/ daz ich vor iu niht engetar.’/ ‘nein | |
| er noch einen tæte./ ‘mû voluntiers!’ sprach Tristan./ rîlîche huober aber an/ einen senelîchen leich als ê/ de la cûrtoise Tispê/ | |
| wunneclîchez leben/ sîner genâden vil gegeben!’/ //Marke der vrâgte in aber dô mê:/ ‘Tristan, ich hôrte dich doch ê/ britûnsch singen | |
| rede genuoc./ wir suln diz mære legen nider/ und grîfen aber an jenez wider,/ sîn vater, der marschalc dan Rûal/ li | |
| in der stat./ die stat er ime dô nennen bat/ aber und aber und sprach dô zin:/ ‘nu wâ lît Curnewâle | |
| stat./ die stat er ime dô nennen bat/ aber und aber und sprach dô zin:/ ‘nu wâ lît Curnewâle hin?’/ ‘ez | |
| dem kinde,/ der al der werlde hât gewalt!’/ ‘genâde!’ sprach aber dô Rûalt,/ ‘gebietet mir, hiest bite nimê.’/ ‘vriunt’ sprâchen jene | |
| Tintajêle wære;/ vil schiere er des bewîset wart./ sus kêrter aber ûf sîne vart/ und kam ze Tintajêle zuo/ eines sunnenâbendes | |
| Marke zuo/ mit einer wunneclîchen schar./ der getriuwe der nam aber war/ und ersach niht, des er wolte./ und alse der | |
| wan daz si michel ungemach/ von dînen schulden hæten./ wies aber sît her getæten,/ desn kan ich dir niht gesagen,/ wan | |
| wâr?’ ‘jâ hêrre mîn.’/ ‘der sol uns willekomen sîn!’/ sprach aber der tugende rîche./ //Rûal neigim hovelîche./ hie mite sô kam | |
| ich bin sîn man.’/ //Tristan erschrac und sach in an./ //Aber sprach der künec: ‘nu saget uns daz,/ durch welhe schulde | |
| weiz got und ich.’/ ‘nu vriunt, bewîset ouch mich!’/ sprach aber der guote Marke/ ‘es wundert mich starke.’/ ‘wist ich’, sprach | |
| gehôrte sagen:/ in kam diu rede ze gâhes an./ swaz aber Rûal der guote man/ dem gesinde erbermekeite/ von den gelieben | |
| ez an./ der jâmer, den er dô gewan,/ der wart aber dô vester./ ‘â’ sprach er ‘süeziu swester,/ diz vingerlîn daz | |
| sô wil ich iemer wesen vrô.’/ //Zem gaste sprach er aber dô:/ ‘nu lieber vriunt, nu saget mir,/ wer sît ir | |
| marschandîse/ in armeclîcher wîse/ durch dînen willen her getriben;/ deist aber allez nu beliben/ an einem guoten ende./ dar umbe ich | |
| an:/ in unde den ich nie gesach.’/ der guote marschalc aber dô sprach:/ ‘wie nu, geselle Tristan,/ lâ dise rede, dân | |
| gesaget ist,/ ezn wære niht biz her gespart./ sît ez aber dô gesûmet wart,/ sôst reht, daz ich mich noch erhol,/ | |
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