Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

aber adv_k (1742 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.  

PrOberalt 128, 14 der versmæch den nicht der da nicht ezze.’ ez spricht aver daz heilig eweingelium: ‘vergebet, $t so wirt eu vergeben.’ ob
PrOberalt 128, 21 nicht, so vergit auch uns unser herre nicht. ez sprichet aver daz heilig eweingelium: ‘gebet, so wirt auch eu gegeben; gebet
PrOberalt 128, 33 suͤnder nicht gebuͤzzen. non est discipulus super magistrum. daz sint aver diu wort unsers herren, des almæchtigen gotes, er spricht: der
PrOberalt 129, 30 gæhen zorn der dinem pruder gahes chumt, den merchestu; $t aver des tramen, den du in dinen augen træist, nimest du
PrOberalt 130, 32 welich die sinen sint under ietwedern læuten. nu seit uns aver daz heilig eweingelium: die vischær die waren abe gegangen und
PrOberalt 131, 31 gepietær, wir haben alle dise nacht geariweitet und enviengen nicht; aver in dinem wort so bereit ich daz netz’. alle die
PrOberalt 131, 35 ‘wir haben, herre, alle dise nacht gearibeitet und viengen nicht; aver in dinem wort so læse ich daz netze.’ do si
PrOberalt 134, 2 witze uͤbrich daz in der e gesetzet ist. uns ist aver verboten daz wir mit ieman unredelich zuͤrn, wan so garn
PrOberalt 134, 24 chomen. nu zeigt uns mein træchtein mit sinen heiligen worten aver baz wie unser recht in der niwen e uͤbertreffen schuͤl
PrOberalt 135, 31 selb erzeigt uns daz er warer mensch ist. daz er aver von siben broten und von luͤtzeln vischen die grozzen menig
PrOberalt 136, 13 diu ander wirtschaft von den siben broten, diu zeiget uns aver diu gůt unsers herren, daz er uns nach siner heiligen
PrOberalt 139, 5 choment in dem gewæt der schaffe uzzerhalben, innerhalben sint si aver die ræzzen wolf, daz wir uns vor den huͤten, dez
PrOberalt 139, 36 daz da tůnt, die choment zů dem gotes rich nicht. aver daz wucher des heiligen geistes daz ist der heilig frid,
PrOberalt 140, 6 irrær, swa er wol tu, daz la dir wol gevallen; aver daz uͤbel und diu trugheit diu inne ist verborgen, da
PrOberalt 140, 12 dir stunge und angel der suͤnten. nu spricht unser herre aver und warnet uns auch baz. er spricht: ‘der gůt baum
PrOberalt 142, 18 dem sprach er: ‘sitz und schreib fuͤmftzech’. do sprach er aver ze einem: ‘wie vil solt du?’ der sprach: ‘ich sol
PrOberalt 142, 30 si da von erledigt wurden. daz oͤl beduͤtet die barmung. aver diu zal, daz man zelt fuͤmftzich, die beduͤtent $t riw
PrOberalt 143, 28 die juden gaben ir zehenten ir ewarten ze einen ziten, aver die christen, daz ir recht der juden recht uͤbertreffe, die
PrOberalt 144, 8 ‘moͤchtestu wizzen waz dir chuͤnftich wær, du weintest auch. wan aver du nicht enweist waz dir chuͤnftich ist und ez vor
PrOberalt 144, 25 er uns daz er ein warer mensch wær. daz er aver in daz tempel gie und die geweltigen læut auz treip
PrOberalt 148, 36 gelæubige und chomen zů der gemein der heiligen christenheit. $t aver der phariseus, daz ist daz juͤdisch liut, wan si ie
PrOberalt 149, 29 hat er gezaiget daz er grozze zůversicht het. daz er aver spricht ‘mir suͤndær’, da mit zaiget er daz er mit
PrOberalt 150, 6 hat, wirt er in diser werlt nicht genidert, er wirt aver in ener werlt vil hart genidert, so er dem tiufel
PrOberalt 150, 8 sinen engeln gegeben wirt in daz ewig fiur. der sich aver diemuͤtigt und sein unrecht bůzzet und bechleit, wirt der nicht
PrOberalt 150, 10 nicht in diser werlt gehoͤhet vor den luͤten, den hoͤhet aver got selber, so er im in dem himelrich diu ewigen
PrOberalt 150, 27 unserm herren ungehorsam, an der stet ertort er. do er aver daz obez azz daz im verboten waz, do erstumt er
PrOberalt 153, 6 waren unsælich, die sahen in in menschlichem bilde, si gelaubten aver nicht daz er warer got wære. der heiligen boten augen
PrOberalt 154, 1 er die læut gůt und heilich het gediuht und sprach aver zů unserm herren: ‘herre, wer ist mein næchster?’ do sach
PrOberalt 156, 27 waz haubtstat $t der zehen geslæcht under den juden; wan aver si got widerbruͤchtich $t waren und sineu gebot nicht behilten,
PrOberalt 161, 22 uͤber si. daz waz ein urchuͤnde der waren menscheit. daz aver er den toten menschen hiez auf sten, daz waz ein
PrOberalt 162, 4 so leit der arm mensch innerhalben der stet toter. swenn aver der geist dem vleisch gehenget und die suͤnt mit den
PrOberalt 165, 8 erledigen moͤcht, ob si im undertan wolden sein. si enwurden aver nicht erheilet, wan si an in nicht gelaubten, und muͤzzen
PrOberalt 165, 29 dir nicht wellest tůn, daz entů auch niement. alle die aver an in gelaubten, juden und heiden, die erreinigt er mit
PrOberalt 165, 35 daz wir ze dem gotes rich geladen sein, wir enwizzen aver nicht, ob wir sein wirdich sein. do sprach der chuͤnich
PrOberalt 168, 32 vergebent, den vergeit unser herre dehain ir suͤnt. die in aver innichlich vergebent, den vergibt unser herre got ir suͤnt. also
PrOberalt 170, 3 Romærn laisten, dar umb schol er den tod chiesen’; spræch aver er ‘ir schuͤlt dehainen zins geben’, das in denne des
PrOberalt 170, 4 zins geben’, das in denne des chuͤniges læut ersluͤgen. wan aver erz der wistum ist des ewigen vaters, so mocht dehain
PrOberalt 170, 19 ein pfenninch, der waz zehen minner pfenning wert. wir schuͤln aver unserm chaiser, dem heiligen Christ, einen so getanen pfenninch laisten,
PrOberalt 171, 4 vodern Adam, do er gesuͤnt. daz selb pilde daz wirt aver tæglich wider geniut $p Sermo quando volueris per totum annum.
PrOberalt 171, 21 denn umb den leip. der wert unlang in diser werlt, aver diu sel die hat die ewigen genad da ze himel
PrOberalt 171, 23 an ent, ob wir recht leben in diser werlt. wellen aver wir unrecht leben, (daz uns unser herr gott nicht verheng)
Rol 59 got hat dich irhoret,/ daz lút wirdit bekeret;/ di dír abir widir sint,/ die heizent des tuvelis kint/ unt sint allesamt
Rol 152 got mit sineme riche,/ des mager grozen trost han./ ist aue hie dihein man/ der gvt nemen wil,/ man gít im
Rol 732 den sunden icht irsterben.’/ Der keiser alliz swicte./ dů redete aber der alte:/ ‘O wol du keiser edele,/ dir enbiutet der
Rol 1424 gesellen:/ nu habent si allen ir willen.’/ Der kaiser ime aue zu sprach:/ ‘habe ne hein ungemach./ uone grozeme rechte bist du
Rol 1430 min./ nu la din ungebaren sin.’/ den hantscuch er ime aue reichte./ Genelun erbleichte,/ er wart uile ůble geuare./ die fůrsten
Rol 1838 ime groze ere./ nu sage mir ouch mere:/ waz meinet aue daz?/ dů unser rede wole uerendet was,/ dů chom Roͮlant,/
Rol 2260 dienest gemeret./ Karl ist selbe ein gůt knecht:/ mich endunchet aue nicht recht/ daz er mir min riche neme/ un(de) iz
Rol 2359 dirre werlte lebe dehein man/ der si tůrre bestan./ tun aue ich dir deheinen rat,/ unde daz iz under wegen bestat,/
Rol 2718 er kuste in dicke an den munt,/ er beualhez ime aue ander stunt;/ er swur bi Machmet sinem herren,/ bestatiget er im

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