Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
aber adv_k (1742 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| unreht; nu vart mit den juden’. unser herre der sprach aver ze sinen jungern: ‘pax vobis, mein frid sei mit eu.’ | |
| Thomas dar inne waz mit den andern jungern, do chom aver unser herre und gie ein ze versparter tuͤr und grust | |
| unser herre und gie ein ze versparter tuͤr und grust aver sein junger und gab in sinen frid. daz er sinen | |
| du mich gesehen hast, Thomas, nu gelaubest du; die mich aver nicht gesehen habent und iz doch gelaubent, die sint sælich.’ | |
| chumt ein wenigiu zit daz ir mich niht sehet, und aver ein wenigiu zit daz ir mich sehet, wan ich var | |
| daz ir mich ein churtz weil nicht secht und mich aver ein churtz weil secht, wan ich ze minem vater var, | |
| ich sag eu zwar daz ir wainet und euch unfroͤuet, aver diu werlt diu froͤuet sich, und diu unfroͤude die ir | |
| also muͤzzet ir auch unfræud $t haben. ich gesich euch aver und fræuet sich eur hertz und enmag eu diu fræude | |
| secht ir mich untoͤtlichen, unverwertlichen. er sprach ‘ir secht mich aver ein weil’, daz waren die viertzich tag die er mit | |
| er mit in waz nach siner hiligen urstende. er sprach aver zů in, si ensæchen sein nicht: do er ze himel | |
| wol daz er iz der war got wær, si wanten aver dez daz er nicht ersterben moͤcht. si westen vil wol | |
| fure ze sinem vater der in her sant, si engelaubten aver des nicht daz got niht ersterben moͤcht. von den dingen, | |
| ‘ir secht mein nicht ein wenigiu frist und secht mich aver da nach ein churtziu frist’, dar umb vraget ir ein | |
| da geschriben stet: gavisi sunt discipuli. der juden unfroͤude ward aver groz. den rittern die des grabes phlagen, den gaben si | |
| lang sint auf geschoben. so getan unfræude habent die sæligen, aver die verworfen, $t der girde und aller ir gedanch her | |
| diser unstætiger leip den si in diser werlt habent. ist aver daz si den andern leip gelaubent, so versehent si sich | |
| leib schaident, so enphahent si die himelischen genade. so wirt aver diu fræude der unsæligen die disiu werlt minnent ze grozzen | |
| gechruͤtzet wird; so ich denn ersten, so sich ich euch aver und froͤut sich eur hertz und enmag eu diu fræud | |
| und vragt mich nieman under eu war ich var. wan aver ich dise rede mit eu han geredet, so truren euriu | |
| mit eu han geredet, so truren euriu hertze. ich sag aver eu diu warheit. iz ist eu nuͤtze daz ich vare; | |
| ich nicht, so chuͤmet eu der hilig geist nicht. var aver ich, so sent ich iu den hiligen geist. swenn eu | |
| eu ze reden, des ir nu nicht muͤgt gemerchen. swenn aver der gaist der warheit chuͤmt, der gelert euch alle warhait. | |
| der ze eur gesicht ze himel gevaren ist, der chuͤmet aver noch mit dem selben pild und in den selben wolchen, | |
| $t got ze allen ziten in dem templo. do sprach aver unser herre: ‘wan ich aver dise red mit eu geret | |
| in dem templo. do sprach aver unser herre: ‘wan ich aver dise red mit eu geret han, so unfrawet sich eur | |
| die juden, daz si si durch in sluͤgen. er sprach aver zů in: ‘ich sag eu diu warheit: iz ist iu | |
| geweltich ze geben sinen jungern den hiligen geist. wan er aver dennoch leichenhaft waz mit in, do behut er si. do | |
| geist vertriben, von der cite heten si den hiligen geist, aver so voͤllichlich und so offenlich nicht so sin nach der | |
| ungelæubigen. der hilig gelaub der ist ein angenge aller tugende, aver der ungelaub der ist ein angeng aller suͤnden, aller bosheit. | |
| von got und chom in diz werlt, nu lazze ich aver diu werlt und var ze minem vater.’ do sprachen die | |
| fræud die ir immer habet an ende. unser herre sprach aver ze sinen jungern: $t ‘disiu wort diu ich nu mit | |
| heten von sinen genaden chomen waz, do minten si in aver harter danne vor und garnten da mit das si der | |
| auf dar umb, daz er sein freunt ist, er stet aver umb sein ungestuͤme auf und git im also vil so | |
| herre wær ir erschinen, si engelaubten ir nicht. iz chom aver diu selb Maria und diu ander Maria, den gelaubten si | |
| gůt læut. ‘si redent mit neun zungen’; $t daz taten aver die hiligen poten, do si an dem phingstage den hiligen | |
| trinch ich in dem namen des almæchtigen gotes, er enwirt aver nicht pischof.’ daz ergieng also. der pischof tranch daz eiter | |
| dir geraten ist, du hast daz eiter getrunchen, ez enwirt aver dir nicht, wan du sinen uͤbeln rat nicht hast erfuͤlt. | |
| ‘diser heilant der von eu gevaren ist, der chuͤmet eu aver alz ir in nu gesehen habt.’ zů der chunft, ob | |
| sehent die verworchten, $t daz si geschentet werdent. wie si aver geschentet werden, daz seit uns der heilig wissage. er spricht: | |
| ze chuͤnig noch ze herren uͤber siu. wir schuͤlen in aver piten vil innechlichen, $t daz er unsers dienstes geruch und | |
| besitzet, den errainet er, den erluͤchtet $t er. daz sint aver unsers herren wort: ‘swenn der selb geist chuͤmet, der geit | |
| ewigen genad, den unrechten diu ewigen helle. disiu wort sint aver unsers herren wort: ‘dis red han ich mit eu geredet, | |
| gesigt der tiufel an dem menschen, mit sinem wistum gesigt aver der almæchtig got an dem tiufel. do der tiufel den | |
| armen suͤndær’. leider wir sein vil arm suͤndær; nu ist aver sein barmung vil groz, riwet uns alles daz daz wir | |
| du lebest, do hiet du senfte und allen dinen willen, aver diser arme het unsenft und ungenade’. $t do er des | |
| die diu judenschaft so herlichen und so rilich het. wan aver si der heiligen minne nicht enheten und der heidenscheft diu | |
| hiligen gotes wort in dem mund. si erfuͤllent $t ir aver mit den werchen nicht. von diu habent si grozziu witze | |
| daz si ir armut der suͤnden ledich macht. swa wir aver an den armen dehein suͤnde vreischen die man ruͤgen und | |
| der wirtscheft hat er uns alle geladen. leider ir ist aver luͤtzel die dar zu chomen, wan ir ist vil die | |
| gůt. so getan genad tůt er uͤbeln und guten gemeinlich, aver den sinen erwelten den git er grozze genade, er geheizzet | |
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