Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lieplich Adj. (235 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ewigen spiegel und dir sint die <FOLIO>(66#’v)</FOLIO> suͤssen trehne vil lieplich bereit; du lidest doch gerne des súndigen meres bitterkeit. Dis | |
| werde krank oder siech, die sol man sanfte legen und lieplich halten, wan si koͤnnent nochdenne vil heligen rat geben, und | |
| Sant Dominicus der merkte sine bruͤder mit getrúwer andaht, mit lieplicher angesiht, mit heliger wisheit, und nit mit vare, nit mit | |
| herren gotte ein lidige stunde geben, da du ane hinderunge lieplich inne moͤgist betten, wan die himmelsche gabe, da got mitte | |
| dazs iemer saelic müeze sîn./ /Uns ist zergángen $s der lieplîch sumer./ dâ man brach bluomen, da lît nu der snê./ | |
| ir mîn vrouwelîn,/ sô ist der schade halber mîn./ /Ein lieplîch triuten und ein vriuntlîch umbevâhen/ solt mir daz von ir | |
| von ir geschehen,/ ein küssen und dâ mite niht gâhen,/ lieplîch in ir ougen sehen,/ süeze minne wolte ich brîsen,/ kaem | |
| Goliat. $s des küniges phat/ verstrichen und verslossen bleib $s liblichen unverdrossen./ ‘Der meide sun,’ Ezechiel der wise sprach, / ‘uf | |
| der Juden und der heiden arg/ und wie zukünftig was/ libliche plag und gotes haß/ dem volke, das in sünden saß./ | |
| und offenbar in aller zit./ der edel wirt sin nar/ lieblichen teilet sam der ar/ den gesten und der gernden schar;/ | |
| von snödes boumes este/ der wise selden nimt sin nar./ Lieblich, du edler, sich, / das icht din geste glichen dich | |
| gütig ist sin mut,/ durch got es gerne gabe tut./ lieblich sin antlitz unde frut,/ geduldiglich und midet zorn./ es wirt | |
| uf=haldin heit, alſi hie biſcribin is vori^. Wil abir he liepliche mit umi ge ani girichte, ſo ſal he ſine naciburi | |
| hât sîn manlîchiu zuht/ hie lâzen sîner minne fruht?/ ôwê lieplîch geselleschaft,/ sol mir nu riwe mit ir kraft/ immer twingen | |
| Jesus/ zu siner muter sprach alsus,/ minneclichen schone/ in gar lieplichem done/ vor in allen uber lut:/ ’kum her zu mir, | |
| alhi selbest geschach./ der sun zu dem vatere sprach/ in lieplichem done:/ ’ey, vater, habe din schone,/ wand ich werlichen lebe/ | |
| lîbes unde ir jugent/ an des junkherren tugent./ ûf den lieplîchen wân,/ der von dem künege was getân,/ und durch sînen | |
| daz ich geniete mich mit dir/ mit minneclîcher liebe kraft/ lieplîcher geselleschaft,/ sô lobet mîn triuwe wider dich,/ daz ich morgen | |
| hohin liebe kraft/ die sin gemuͤte trůg gein ir/ mit lieplichir herzen gir./ swie das were also, doh/ Lia dú gewan | |
| muͤsten sehin an./ //Do Mo%.yses irzogen wart/ so wol nah lieplicher art/ das er, als ich han virnomen,/ was ze sinen | |
| balde nah/ und virsůnde sih mit ir./ mit frúntschaft in lieplichir gir/ fůr si mit im von Betlehem./ nu fůrters fúr | |
| herzeclichim můte gar/ began sin sele in minnen/ mit so lieplichin sinnen/ das dú liebe undir in zwein/ sih sloz mit | |
| das er im sante eteswas/ von spise, diz odir das,/ liepliche als ez gezeme,/ untz im sin spise keme,/ dú im | |
| ahtit das vil kleine/ wie er die lúte meine/ mit lieplichir geselleschaft./ der mir nu des gewaltes kraft/ mit dem gewalte | |
| dem koufter die hofstat sa/ umbe sehs hundirt pfenninge/ mit lieplichim gedinge/ und brahte dar nah Gots gebote/ sin opfir uf | |
| ungerne dole.’/ //Dô sprah di frowe rîche/ zô irn kinden lieblîche:/ ‘ir ne sulit niwit scaden/ mînen gaste, den ih haben./ | |
| na gewonlich, so er also gie verdahte nah der aller lieplichosten, do tet er ein inrlich frage und fragte sin minnesůchendes | |
| und sin und můt, dar in daz grundlos abgrúnd aller lieplichen dingen! Wer wil mir nu werren? Ach, ich umbvach dich | |
| alles gůtes, in dem er bevand geischlich allez, daz schoͤn, lieplich und begirlich waz; daz waz alles da in unsprechlicher wise. | |
| můt geswintlich in gefuͤrt mit einem abgescheiden inblik in sin lieplichostes lieb, von dem alles liep flússet. Wie dik daz minneklich | |
| aller minner und minneklicher herzen ein vorlofer weri, und aller lieplicher gedenken, worten und sinnen ein orthaber weri, dar umbe daz | |
| ja. Dar umbe, mins herzen minne, bút mir hút ein liepliches ja diner himelschen gabe, und als den toben minnern ein | |
| ja diner himelschen gabe, und als den toben minnern ein liepliches schapel wirt gegeben, also muͤss miner sele hút ze einem | |
| ir gewalt hat, und daz si in minneklicher schonheit und lieplicher gestalt úbertrifet aller creaturen schonheit, dar umbe er si do | |
| der machet sinen weg gern enklein dest lenger dur eins lieplichen erkosens willen. __Ein mensch begerte einer vasnaht von gote, wan | |
| und sprach froͤlich in dem geischlichen jubilieren: «nu dar, min liepliches liep, so enbloͤz ich min herz, und in der einvaltigen | |
| sien. __#s+Der diener:#s- Owe, zarter herr, sid dir denne ein liepliches nahvolgen dins senftmuͤtigen lebennes und dins minnerichen lidens so gar | |
| sah dich vor in so rilicher schonheit und in so lieplicher zartheit; nu sich ich nit denne einen armen vertribnen ellenden | |
| Ich vúrkum sú, die mich sůchent und enphahe sú mit lieplicher vroͤd, die miner minne begerent. Alles, daz du oͮch in | |
| daz eigenlich: wenn ich dich, mins herzen wunklichen oͮgenweide, mit lieplichen oͮgen an sihe, daz dú starken grozen liden, mit dien | |
| Wisheit, nu sag mir, weles ist daz groͤste und daz lieplichest minnezeichen, so du ie in diner angenomnen menscheit erzoͤigtest ane | |
| bis stete unz in den tod, daz ist mir ein liepliches lop. __#s+Der diener:#s- Ach, minneklicher herr, sider du nu gerůchst | |
| uf breche ein ufflammendú vúrinú minnevackel dins lobes mit der lieplichesten minne des minnendesten herzen, daz in zit ist, nach der | |
| Din trutlichs kússen siner wunden si mir gegen im ein liepliches suͤnen, din toͮtlichen wunden erwerben mir ein herzkliches rúwen, din | |
| sin, und din herz doch so recht milt ist?» Disem lieplichen zúrnene entwúrt er und sprichet: «lůg an die grossen zal | |
| herz hat dar inne enpfunden ein suͤsses we und ein liepliches zerfliessen und ein úberswenkes enpfinden, da von du nit kanst | |
| inbrúnsticlich enzúnde. Eya, aller suͤssester #s+Jesu Criste,#s- nu ker din lieplichs antlút frúntlich her gen mir, wan an disem morgen so | |
| kint, wenne sol der froͤliche tag komen, daz uns daz liepliche ewige gůt gekúndet werde, an dem tage unser ellenden selen | |
| und min hertze vol fúres ist? Und daz machet daz lieplich toͤten, in dem úns got in diser welte vor vil | |
| liehten sunnen glantz, owe, din suͤsser reiner #s+munt,#s- dem der liepliche wirt #s+kunt,#s- dinú liehtberenden wengel, dinú schoͤne #s+gestalt#s- ob alles | |
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