Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lieplich Adj. (235 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| Wer kan mannes minnewunden heilen?/ wer kan fröide in herzen lieblîch teilen?/ nieman wan diu tugentlichen wîb:/ sælig sî ir lîb!/ | |
| Brabant,/ Flandern, Frankrîch, Picardîe/ hât so schœnes niht/ noh so lieblich angesicht./ //Swer erkennen wil/ fröide und werndez hôhgemüete,/ dem gibe | |
| Des fröit ich mich sâ zestunt:/ sî kunde ez so lieblîch machen,/ daz mich dar ze sehen nie verdrôz./ Solt ez | |
| sîn./ //Mîn gemüete swebet hô,/ dô diu Minne mîne frowen/ lieblîch in mîn herze slôz./ Ich was ir ze sehen vrô:/ | |
| wanken/ herzeliebes gern/ und unstæten muot verbern:/ kan er liebe lieplîch danken,/ minne wil in liebes wern./ //Ich verklegte wol diu | |
| behalden:/ dâ si nieman kan verschalden,/ sî hât sich so lieplîch dar gewent./ Mir wart nie lieb als rehte wert,/ si | |
| mir von vröide ein stric/ und ein minnegernder smerze/ alse lieblîch in daz herze,/ daz ez wart von rehter liebe wunt./ | |
| Dô ich sach ir munt durliuhtig rôt/ alse fröidebærez lachen/ lieblîch unde frœlîch machen,/ do gert ich nach liebe in wernde | |
| ie wîbes lîb/ alse schœn und alse clâren/ und so lieplîch wol gebâren/ und so gar in wîbes güete guot?/ Sî | |
| an sî geleit:/ schœne varwe, niht von gunterfeit,/ hât ir lieblich angesiht, mîn ougenweide./ //Wol dien fröide$/ gebenden wîben,/ die mit | |
| mit vreuden alten/ und wirt dîn ende guot./ //Ich sach lieblîch lachen/ ein rôtez mündelîn,/ daz was so wol gevar,/ davon | |
| wol trûren swachen,/ mich vieng ir minnen strik./ sie ist lieblich zaller stunt/ und alles valsches bar:/ ich wil ir diener | |
| mag erlöschen mir den kumber mîn./ doch mir tæt ein lieplich gruoz/ Baz dann in dien ouwen touwig fluz./ wurde mir | |
| ist vor valsche wol behuot,/ diu mich singen tuot. / //Lieblich lachen, $s liehten ougen, rôter munt/ schaffent hunterttûsent$/ stunt $s | |
| ein kleinez ungemüete,/ Des lâ mir vil sendem manne widervarn/ lieblicher dingen etteswaz von dîner güete!/ Sich, so wirde ich aller | |
| der engelde,/ sölher vorchte wirt ich niemer vrî),/ Daz ir lieblich munt so rôt/ mich ûz zorne melde,/ swie güetlîch er | |
| Da wirt daz ungemüete kranc,/ swa minneclicher minne kus so lieplîch liep anander tuot./ Refr.: Swer sich so wunneclicher wunne | |
| mîn gemüete/ sîn gehœhet ûf den trôst, daz ich bejage/ Lieplich liep nach leide alsô, daz sî mir gebe/ minneclîch ir | |
| dir mîn wille, des muoz ich verjehen.’/ Da wart ein lieplich kus nach herzesêre,/ darnâch mit rehter güete in weiz waz | |
| kan $s sî gemüete,/ und ir wîbes güete/ stât ir lieplîch an./ Bî ir wære $s mir nicht swære, $s möcht | |
| leit mir ze kostliche stiure;/ darzuo muoz ich singen, wie lieplich si sî./ Si ist minneklich/ und gestellet ze sehenne gehiure./ | |
| mich twinget mit gewalt./ //Dô von êrst ir liehten ougen/ lieplîch sâhen in daz herze mîn,/ Dô wânde ich des âne | |
| hie $s lieb vor allem liebe mir in mînem muote./ //Lieblîch var/ gar $s sint der lieben wengel, der mîn herze | |
| hûses sal man barmherzeclîche die siechen handelen unde ir pflegen lieplîche, unde alle tage sol man in minneclîchen zenbîzene $t geben, | |
| andêhtekeit unde die dêmût darzu ziehe, daz sî den siechen lieplîche unde getrûwelîche dînen; swâ man ouch derselben merclicher versûmenisse wurde | |
| und in einre iegelicher stunde. O kinder, wie wurt dem lieplichen inladen und manen und sinre begerungen groͤslichen entbliben, und das | |
| mitwúrken mit Gotte in uns ze glicher wise als die lipliche sunne hat ein stetes unzellich wúrken und influs in das | |
| ist, so sprichet S. Bernhardus das man unserem herren die lieplichesten guͤtlichesten wort zů sprechen sol die man iemer erdenken mag. | |
| ir herze unde ir ougen/ diu schâcheten vil tougen/ und lieplîchen an den man./ der man der sach si wider an/ | |
| an in wahsende wirt,/ die bluomen unde den wuocher birt/ lieplîcher dinge,/ dan an dem urspringe./ diu wuocherhafte minne/ diu schœnet | |
| ir varwe, ir lîch/ daz was sô rehte wunneclîch,/ sô lieplîch und sô muotsam,/ daz ir Marken gezam:/ in gelangete unde | |
| alleʒ ze einer hant./ der vrowen er sich underwant/ harte lieblîche./ si wâren vreuden rîche/ und heten wünne die maht/ und | |
| mæres wan guot/ und hân ein vrœlîchen muot/ und einen lieplîchen wân,/ daʒ ich iuch nu funden hân./ iwer tugent hœr | |
| sich Joachim;/ si trůgen niht neides vnder in,/ si lepten lieplich bedesamp./ div vrowe waz Anna genant;/ Anna daz sprichet gracia:/ | |
| wider die mæit/ uon der suzzen warheit;/ sie sprah ir lieplichen zu:/ ,min sûn spilt al zefru/ an minen brusten zware;/ | |
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