Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

minne stF. (2816 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

KvWWelt 35 geriten/ und hæte gerne dâ gestriten/ nâch lobe ûf hôher minne solt./ er was den frouwen alsô holt/ die wol bescheiden
KvWWelt 51 alliu sîniu jâr./ sîn herze stille und offenbâr/ nâch der minne tobte./ Sus saz der hôchgelobte/ in einer kemenâten,/ mit fröuden
KvWWelt 57 in sîner hant,/ dar an er âventiure vant/ von der minne geschriben./ dar obe hæte er dô vertriben/ den tag unz
KvWWelt 76 Vênus oder Pallas/ und alle die gotinne/ die wîlen phlâgen minne./ ir antlütz unde ir varwe/ diu wâren beidiu garwe/ durliuhtec
Lanc 21, 30 sie Claudas minnende und det so vil das er ir mynne gewann, und macht durch yren willen yren man zu truchseßen
Lanc 27, 3 man lang lebet, wie starck er sy, der von rechter mynne mynnet und ir wil fúr gee. Wann wer ich so
Lanc 27, 8 sin, er enmynne steteclich. Ich mynnet vil gern von steter mynne, wann das myn hercz so sere uberladen wurde das ich
Lanc 30, 24 der welt hatt, auch wene ich wol das er gottes mynne hatt und sin gracie, anders enmöcht er nit volbringen alles
Lanc 44, 1 ußer der welt gethon und sint geistlich worden @@s@durch die mynne gottes, darumb entsteet uch nicht wol allenthalben zu weynen, wann
Lanc 51, 25 sie, die wolt ich beßern an ir fruntschafft und ir mynne zu behaltenn. Wann by den truwen die ir sit schuldig
Lanc 72, 6 von entschuldigen möge; das wil ich gern thun durch uwer mynne zu behalten, wann ich nye dheynen ritter gesah werlich dem
Lanc 95, 8 ryten als dick als er gewon was und wuhs ir mynne von tag zu tag. Und were das nicht gewesen das
Lanc 201, 35 alle die nu lebent. Das ist aber off so gethan mynn nit als ir wenent; mir wer sere leit, hett er
LobSal 50 michilin eron,/ mit manigir slachti wunnin/ demo himilischen kunigi zi minnin./ //Ein herro hiz Heronimus/ (sin scripft zelit uns sus),/ der
Lucid 51, 4 ʒů dem vrluge. Die heideneſchen bůch ſagent, daʒ venuſ der minnen pflegi, wen der ſterne iſt heiʒer vnde naʒer nature. Die
Lucid 51, 5 iſt heiʒer vnde naʒer nature. Die nature kumet ʒů der Minnen aller beſt. //Do ſprach [21#’v] der iunger: Nu ſage mir
Lucid 91, 2 horn, die an dem hubelin ſint, die beʒeichent die ʒwo minne: goteſ vnde vnſerſ nehſten. Die ʒwene ʒügele beʒeichent uerbum et
MarlbRh 1, 19 an si sin nam verholen!/ Entfeng in im der reiner minnen kolen,/ Zů dinen vröuden gerůch in geholen!/ //Jhesu, der reinster
MarlbRh 1, 24 of sint,/ Bit diner wisheit min herz ümbwint,/ Bit diner minn$’ min herze bint!/ ////Hilp mir durch diner můder ere!/ Bit
MarlbRh 2, 33 love si bereit!/ ////Ich gan in dis arbeit durch din minne,/ Vrow, allerhögste minnerinne,/ Nim in dine hant al mine sinne,/
MarlbRh 3, 13 des v#;iurs werden ich an dir geware,/ als ich din minne aneschowen,/ allerminsamst aller vrowen!/ //Du bis dat overst himelriche,/ darin
MarlbRh 6, 26 brun viol der otmuͤdcheide,/ diͤ rose diͤ bezeichent beide/ diͤ minn$’ bit der verdoldicheide./ //He besach al din gůt gekrüde./ it
MarlbRh 11, 23 niͤt schiͤr $’n mach roʒʒen./ //Mich dünkt, dat it diͤ minne si;/ sowilchen sachen si kümt bi,/ si macht in ewlich
MarlbRh 11, 26 si kümt bi,/ si macht in ewlich stedicheit,/ niͤmer der minnen werc $’n zegeit./ we had dis balsems als vil als
MarlbRh 12, 33 bit gold ind bit gesteine./ dat golt is wisheit inde minne,/ diͤ gemmen sint reincheit diner sinne/ ind aller dügde richedům./
MarlbRh 13, 27 groʒe guͤd mach an mir schin,/ ler mich singen der minnen sanc,/ den din herz dim minner sanc,/ dů du in
MarlbRh 14, 17 siͤt sine mildicheit,/ Salomon sin wisheit,/ Ezechias sin reinsam witzicheit./ minn$’ des ewen siͤt Josias,/ sinen magtdům Jheremias,/ Job siͤt sin
MarlbRh 15, 31 dir zů lof muͤʒ ewlich bliven!/ //Minsam, gif mir din minne völliche,/ dat ich din groʒen minnern gliche,/ dat ich suͤʒlich
MarlbRh 15, 33 ich din groʒen minnern gliche,/ dat ich suͤʒlich vuͤl din minnen/ in allem herzen, in allen sinnen./ //Din minne muͤʒ min
MarlbRh 15, 35 vuͤl din minnen/ in allem herzen, in allen sinnen./ //Din minne muͤʒ min herz verdrenken,/ dat dins loves win, den ich
MarlbRh 18, 27 dich üver in erbarmen,/ du brechts in wider in godes minne,/ vil minnesame trösterinne./ du lechtes im, alda he sliͤf,/ up
MarlbRh 18, 36 beider bode,/ gebenedide midlerinne,/ hiͤ schein din guͤde ind din minne!/ ////Ich enmöchte si niͤt al genennen,/ diͤ ich bit warem
MarlbRh 20, 2 minem liͤven sag #;iur munt,/ dat ich siͤch bin, van minnen wunt.#.’/ //Hiͤ horn wir wal, dat du wunt bis,/ wand
MarlbRh 20, 4 horn wir wal, dat du wunt bis,/ wand swe van minnen wunt is,/ im is wal, im $’n is niͤt we./
MarlbRh 20, 9 weres wunt,/ du enweres vil na niͤ gesunt,/ wand diͤ minne is vol vorten./ diͤ ümb irn vr#;iunt niͤt vorten dorten,/
MarlbRh 20, 16 wir niͤt stedlich $’n mügen behalden,/ dar is in der minnen vort bewalden./ //Wiͤ sere wund$’ diͤ vort din herze,/ wiͤ
MarlbRh 22, 36 nu zit, dat wir weinen,/ dat wir dem liͤven uns minn$’ erscheinen,/ als uns herze siͤt sin lichamen/ bit den geiseln
MarlbRh 23, 37 dim herzen gaf!/ //In dir strident de r#;iu ind diͤ minne,/ he krenkt ind si sterkt din sinne./ de r#;iu heiʒt
MarlbRh 24, 2 din sinne./ de r#;iu heiʒt dich sin wunden vliͤn,/ diͤ minn$’ deit dich si anesiͤn./ din suͤʒe herze krenkt de r#;iue,/
MarlbRh 24, 4 din suͤʒe herze krenkt de r#;iue,/ din krancheit sterkt der minnen tr#;iue./ //De r#;iue nimt nu üverhant,/ wan diͤ minn$’ verwint
MarlbRh 24, 6 der minnen tr#;iue./ //De r#;iue nimt nu üverhant,/ wan diͤ minn$’ verwint in alzehant./ ich siͤn si beide in dir striden./
MarlbRh 26, 31 si gelichent den eschen./ O diner tr#;iuen!/ //Groʒe tr#;iu ind minne/ wider diͤ sündere/ siͤn ich, sun ind here,/ dat si
MarlbRh 31, 8 min leven?/ ////Is iͤman, de iͤ kint gewünne,/ de muͤderliche minnen künne –/ kümet, kümet algemeine,/ #;iur iͤgelich zů stride weine,/
MarlbRh 32, 15 is wunt vür langer zit,/ dat weiʒ he, de sin minne siͤt,/ he hat it bewunden!/ //Nu du niͤt $’n gehors
MarlbRh 33, 37 gůt gekrüde nim min tr#;iue,/ vür den balsam nim min minne,/ liͤve, suͤʒ ind reine minne!/ ////Nim min tren$’ vür d#;iure
MarlbRh 33, 38 vür den balsam nim min minne,/ liͤve, suͤʒ ind reine minne!/ ////Nim min tren$’ vür d#;iure salven!/ damit sal ich din
MarlbRh 35, 7 giͤʒt diͤ tren$’ al ane stillen!/ //Diͤ trene sint der minnen zeichen,/ diͤ sulen wir dem minsam$’ reichen;/ sin wunden sulen
MarlbRh 40, 6 also verlorn diͤ sinne,/ dat noch diͤ vorte noch diͤ minne/ dich $’n deit vuͤlen der engegenwürdcheide/ der unmeʒlicher suͤʒicheide,/ diͤ
MarlbRh 44, 4 he den dot hed gar verloren,/ den he durch uns minne had erkoren,/ ind dat he solde leven an ende./ sag
MarlbRh 44, 23 r#;iuen lonen,/ wand $’t is geschriven van diner personen,/ der minnen bůch spricht $’t urkunde,/ recht als du sprechs bit dim

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