Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

minne stF. (2816 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Mechth 1: 1, 21 da mitte sint ir gelútert und gezogen in got.» «Froͮwe minne, ir sint ein roͮberinne, $t dennoch sont ir mir gelten.»
Mechth 1: 1, 23 mir gelten.» «Froͮwe kúnegin, so nement reht mich selben.» «Froͮwe minne, nu hant ir mir vergolten hundertvalt in ertriche.» «Froͮ <FOLIO>(4#’v)</FOLIO>
Mechth 1: 3, 1 <FOLIO>(5#’v)</FOLIO> <KAP><N>III</N>. Von den megden der sele und von der minne schlage</KAP> Alle heilige cristanliche tugende sint der sele megede. Der
Mechth 1: 3, 3 sint der sele megede. Der sele suͤsser urdrutz claget der minne ir not: «Eya allerliebeste jungfroͮwe, nu hast du lange min
Mechth 1: 3, 8 were mir bas, das ich dich nie hette bekant.» Die minne: «Das ich dich jagete, des luste mich, das ich dich
Mechth 1: 3, 16 gegeben, das ich vor dir selben moͤge genesen.» $t Die minne: «So man die gevangenen nút wil haben tot, so git
Mechth 1: 3, 21 stelen und wil dich dime liebe geben.» Die sele: «O minne, disen brief han ich us dinem munde <FOLIO>(6#’r)</FOLIO> geschriben, nu
Mechth 1: 3, 22 munde <FOLIO>(6#’r)</FOLIO> geschriben, nu gip mir, froͮwe, din ingesigel.» Die minne: «Swer got ie úber sich selben liep gewan, der weis
Mechth 1: 3, 28 manigerleige blůmen vant. Dis ist ein suͤsse jamerclage: Wer von minnen stirbet, den sol man in gotte begraben. <KAP><N>IV</N>. Von der
Mechth 1: 9, 2 du in der hoͤhin</KAP> Die da brinnent in der waren minne und uf einen steten grunt buwent der warheit und fruht
Mechth 1: 16, 3 lúhtest als dú sunne, du bist ein zůnemunge miner hoͤhsten minne. <KAP><N>XVII</N>. Die sele lobet got an fúnf dingen</KAP> O du
Mechth 1: 17, 2 got an diner gabe, o du vliessender got an diner minne, o du brennender got an diner gerunge, o du smelzender
Mechth 1: 21, 2 hoͤhste sicherheit! <KAP><N>XXI</N>. Von der bekantnisse und von der gebruchunge</KAP> Minne ane bekantnisse dunket die wisen sele ein vinsternisse, bekantnisse ane
Mechth 1: 22, 40 werlich: Ich bin in der selben stat gemachet von der minne, darumbe mag mich enkein creature noch miner edelen nature getroͤsten
Mechth 1: 22, 42 noch miner edelen nature getroͤsten noch entginnen denne allein die minne.» «Vroͮwe Sant Maria, dis wunders bist du ein můter. Wenne
Mechth 1: 24, 3 han ich von miner nature, wan ich selbe #.[bin die minne#.]. Das ich dich dikke minne, das han ich von miner
Mechth 1: 28, 1 súnde, so bin ich #.[nit an disem wege#.]. <KAP><N>XXVIII</N>. Die minne sol sin mortlich ane masse und ane underlas; das ist
Mechth 1: 28, 5 Vroͤwe dich, min sele, wan din leben ist gestorben von minnen dur dich, und minne in so sere, das du moͤgest
Mechth 1: 28, 9 mich nit me leren, ich enmag mich nit von der minne keren, ich můs ir gevangen wesen, ich mag anders nit
Mechth 1: 29, 13 an das crúze mit den heligen tugenden, gewundot mit der minne, gestorben an dem crúze in heliger bestandunge, $t in din
Mechth 1: 30, 2 einem zuge gottes atemes. <KAP><N>XXX</N>. Von den siben ziten</KAP> <VERS>Mettin: minnen vol, ein suͤsse wol./ Prime: minnen gere, ein suͤsse swere./
Mechth 1: 30, 3 den siben ziten</KAP> <VERS>Mettin: minnen vol, ein suͤsse wol./ Prime: minnen gere, ein suͤsse swere./ Tercie: minnen lust, ein suͤsse turst./
Mechth 1: 30, 4 ein suͤsse wol./ Prime: minnen gere, ein suͤsse swere./ Tercie: minnen lust, ein suͤsse turst./ Sexte: minnen vuͤlen, ein suͤsse kůlen./
Mechth 1: 30, 5 ein suͤsse swere./ Tercie: minnen lust, ein suͤsse turst./ Sexte: minnen vuͤlen, ein suͤsse kůlen./ None: minnen tot, ein suͤssú not./
Mechth 1: 30, 6 ein suͤsse turst./ Sexte: minnen vuͤlen, ein suͤsse kůlen./ None: minnen tot, ein suͤssú not./ Vesper: minnen vliessen, ein suͤsses giessen./
Mechth 1: 30, 7 ein suͤsse kůlen./ None: minnen tot, ein suͤssú not./ Vesper: minnen vliessen, ein suͤsses giessen./ Conplet: minnen růwen, ein suͤsses vroͤwen.</VERS>/
Mechth 1: 30, 8 ein suͤssú not./ Vesper: minnen vliessen, ein suͤsses giessen./ Conplet: minnen růwen, ein suͤsses vroͤwen.</VERS>/ <KAP><N>XXXI</N>. Du solt nút ahten smahheit</KAP>
Mechth 1: 33, 1 betruͤbet was. <KAP><N>XXXIII</N>. Von der pfrůnde, dem troste und der minne</KAP> Min sele sprach alsust zů irem lieben. «Herre, din miltekeit
Mechth 1: 33, 4 dine barmherzekeit ist der trost miner sele sunderlich, $t dine minne ist die růwe mines wesendes eweklich.» <KAP><N>XXXIV</N>. Du solt sin
Mechth 1: 35, 13 solt das wasser der pine trinken/ und das fúr der minne mit dem holtz/ der tugende entzúnden./ So wonestu in der
Mechth 1: 36, 5 dinen gůten werken solt du gecroͤnet werden. Mit únser zweiger minne solt du gehoͤhet werden. Mit minem lustlichen wunder solt du
Mechth 1: 37, 5 beger ich, gůter werken han ich leidor nit, únser zweiger minne die verderbe ich, dines schoͤnen wunders bin ich gar unwirdig.
Mechth 1: 39, 2 die sele, was si bringe</KAP> «Du jagest sere in der minne, sage mir, was bringest du mir, min kúneginne?» <KAP><N>XL</N>. Des
Mechth 1: 44, 1 du getroͤst und mit minem geiste gekust.» <KAP><N>XLIV</N>. Von der minne weg an siben dingen, von drin kleiden der brúte und
Mechth 1: 44, 11 jungeling. #.:Ich hoͤre ein stimme, die lutet ein teil von minne. Ich han si gefriet manigen tag, das mir die stimm
Mechth 1: 44, 13 můs ir engegen! Sú ist die jene, die kumber und minne mitenander treit.#.;» Des morgens in dem suͤssen toͮwe, das ist
Mechth 1: 44, 33 můst du selber vor ansingen; so springe ich in die minne, von der minne in die bekantnisse, von der bekantnisse in
Mechth 1: 44, 34 vor ansingen; so springe ich in die minne, von der minne in die bekantnisse, von der bekantnisse in die gebruchunge, von
Mechth 1: 44, 40 mittem tage zů dem brunnenschatten in das bette <FOLIO>(13#’v)</FOLIO> der minne, da soͤnt ir úch mit im erkuͤlen.» So sprichet dú
Mechth 1: 44, 42 das ist úbergros, das dú ist din minnegenos, dú nit minne an ir selben hat, si werde e von dir beweget.»
Mechth 1: 44, 49 ungemengeten win.» «Vroͮwe, in der megde kúschikeit ist dú grosse minne bereit.» «Das mag wol sin, das enist das hoͤhste nit
Mechth 1: 44, 59 gegeben.» «Zů der pine bin ich bereit, iedoch gat der minne kraft úber alle arbeit.» «Vroͮwe, went ir úch minnekliche kuͤlen,
Mechth 1: 44, 74 von nature, min brůder von siner moͤnscheit, min brútegoͮm von minnen und ich sin brut ane anegenge. Went ir, das ich
Mechth 1: 44, 79 verholnen kammeren $t der unsúnlichen gotheit. Da vindet si der minne bette und minnen gelas, von gotte unmenschliche bereit. So sprichet
Mechth 1: 44, 79 der unsúnlichen gotheit. Da vindet si der minne bette und minnen gelas, von gotte unmenschliche bereit. So sprichet únser herre: «Stant,
Mechth 1: 46, 8 der ewekeit. Die brut hat vier jungfroͮwen. Die eine ist minne, die leittet die brut, die ist gekleidet mit der kúschekeit
Mechth 1: 46, 42 búhsen in der andern hant, die ist vol gerunge und minne, die wil si irem lieben bringen. Si hat einen pfawenhůt,
Mechth 2: Reg. 2 Amen. Dis ist das ander teil dis bůches <INHALT><N>I</N>. Die minne machet hohe in der sele nit umbe menschlich arbeit; das
Mechth 2: Reg. 4 das kumt von eigenem willen <N>II</N>. Von zwein leiden der minne des, der in der minne wart gesehen <N>III</N>. Von der
Mechth 2: Reg. 4 <N>II</N>. Von zwein leiden der minne des, der in der minne wart gesehen <N>III</N>. Von der zungen der gotheit und von

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