Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
minne stF. (2816 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| knecht ze rechte./ wilch knecht möcht iͤ so vil der minnen/ als diͤ gůde můder gewinnen?/ //It sprach ein man, ind | |
| //Noch willen ich dir sagen ein sache,/ diͤ dir min minne kündich mache,/ diͤ din herz dat rechte dů verstan:/ dat | |
| mache,/ diͤ din herz dat rechte dů verstan:/ dat engeine minn$’ zů mir $’n mach gegan,/ dat niͤ engeine creat#;iure/ so | |
| mach gegan,/ dat niͤ engeine creat#;iure/ so entbrande van der minnen v#;iure/ als min herz, <de> zinser der minnen,/ de der | |
| van der minnen v#;iure/ als min herz, <de> zinser der minnen,/ de der minnen kolen had enbinnen./ //Wat creaturn wart iͤ | |
| v#;iure/ als min herz, <de> zinser der minnen,/ de der minnen kolen had enbinnen./ //Wat creaturn wart iͤ so wert,/ diͤ | |
| iͤ in einger stat,/ dat got iͤ gezougend so groʒe minne/ einger creaturn van aneginne?/ //Darümb můst ich, gods minnerinne,/ god | |
| einger creaturn van aneginne?/ //Darümb můst ich, gods minnerinne,/ god minne geven ümbe minne,/ als he mich minde, mind ich in,/ | |
| aneginne?/ //Darümb můst ich, gods minnerinne,/ god minne geven ümbe minne,/ als he mich minde, mind ich in,/ unser beider minn$’ | |
| minne,/ als he mich minde, mind ich in,/ unser beider minn$’ üvergeit menschlichen sin,/ doch nimt üverhant sine minne,/ wand si | |
| unser beider minn$’ üvergeit menschlichen sin,/ doch nimt üverhant sine minne,/ wand si is miner minne aneginne./ //Alsus bin ich üver | |
| sin,/ doch nimt üverhant sine minne,/ wand si is miner minne aneginne./ //Alsus bin ich üver Seraphin kumen,/ ich bin allernest | |
| de brüdgum wundert sich./ he loft din schönheit bit diner minnen/ im sang der geistlicher minnen./ he gift diner schönheit urkunde,/ | |
| loft din schönheit bit diner minnen/ im sang der geistlicher minnen./ he gift diner schönheit urkunde,/ als he sus spreche bit | |
| #.,Her got, diͤ küninginne,/ diͤ zů dir bint diͤ geistlich minne,/ si steit zů diner rechter hant,/ wal is üvergüldet ir | |
| enge!/ wat mach baʒ din gülden kleit sin,/ wan diner minnen overste schin?/ it $’n wart niͤ $’n gein golt so | |
| wart niͤ $’n gein golt so schone,/ als dat diner minnen wart zů lone,/ wand dine minne si verwan/ al creatur, | |
| schone,/ als dat diner minnen wart zů lone,/ wand dine minne si verwan/ al creatur, diͤ iͤ minn$’ gewan./ //Ind wat | |
| lone,/ wand dine minne si verwan/ al creatur, diͤ iͤ minn$’ gewan./ //Ind wat is dat manichvare kleit,/ dat dich so | |
| creat#;iure,/ gereinigt bit der sunnen v#;iure,/ dat dir liͤcht ind minne brachte,/ als ich ouch da vüre sachte,/ dů ich diner | |
| brachte,/ als ich ouch da vüre sachte,/ dů ich diner minn$’ gedachte./ ////De Safir is de sivende stein,/ der werder gemmen | |
| hant erkoren,/ diͤ na dem vleische hant begeven/ durch godes minn$’ ir vleischlich leven./ ////Den dridden orden haldent diͤ reinen,/ si | |
| so si doch gerner verliͤsen dit leven,/ e si diͤ minne gods begeven./ //Dit möcht ich bit der schrift beweren,/ wan | |
| r#;iuen,/ din r#;iu is glich diner tr#;iuen/ ind der allermeister minnen,/ diͤ din gůt herze drůch enbinnen/ zů dinem sun, de | |
| diͤ röt des roden blůdes vlůt,/ dat blůt entfengt der minnen glůt./ ////An der dridder martelungen/ wirt de lichem alein gedwungen,/ | |
| enweder $’n wilt niͤt erligen./ //Diͤ rose is diͤ birnende minne,/ si z#;iut in got diͤ megtliche sinne,/ dat si irn | |
| megtliche sinne,/ dat si irn liͤven minnen aleine,/ der andrer minnen ruͤrt si $’n geine,/ an diͤ, diͤ si zů gode | |
| of diͤ lilj der reinicheide,/ of diͤ ros der birnender minnen/ an der kron den sigen sül gewinnen./ ////Ave Maria, magt | |
| stolzheit wint niͤt$’n velle./ //Wan diͤ rose diͤ bezeichent diͤ minne,/ si is aller blůmen aneginne,/ damit diͤ megde sint gekront./ | |
| du bis aller megde aneginne,/ diͤ megde sint durch godes minne./ //Dine lilje rucht so wale,/ dat diͤ megd al ane | |
| ungemach $’n gesach./ //Dar is er ind senftmuͤdcheit,/ dar is minn$’ ind mildicheit,/ dar is sadung an üveraʒ,/ dar is gebruchung | |
| danaf beid sel ind lif lachet./ diͤ arbeit is godes minn$’ ind lof/ üver al des künings hof./ //Sus arbeit din | |
| l#;iude haʒ verwinnen,/ des hilp uns, vrow, vol tr#;iun ind minnen!/ //Dim knecht gerůch sin lon geven,/ als he wandelt dit | |
| Dis ist das erste teil dis bůches <INHALT><N>I</N>. Wie dú minne und dú kúneginne zesamen sprechent <N>II</N>. Von drin personen und | |
| gaben <N>III</N>. Von den megden der sele und von der minne schlag <N>IV</N>. Von der hovereise der sele, an der sich | |
| des weges und in behaltest und vollekomen siest <N>XXVIII</N>. Die minne sol sin mortlich ane masse, ane underlas, das ist der | |
| dich nach der súnde <N>XXXIII</N>. Von der phrůnde, troste unde minne <N>XXXIV</N>. Du solt in der pine sin ein lamp, ein | |
| <N>XLIII</N>. Dinen lust leg in die drivaltekeit <N>XLIV</N>. Von der minne weg an siben dingen. Von drin kleidern der brúte und | |
| herzen, dú <FOLIO>(4#’r)</FOLIO> da lebent ane valscheit.»</PROLOG> <KAP><N>I</N>. Wie dú minne und dú kúneginne zesamene sprachen</KAP> Die sele kam zů der | |
| und dú kúneginne zesamene sprachen</KAP> Die sele kam zů der minne und grůste si mit tieffen sinnen und sprach: «Got gruͤsse | |
| si mit tieffen sinnen und sprach: «Got gruͤsse úch, vro minne.» «Got lone úch, [liebú] vro kúneginne.» «Vro minne, ir sint | |
| úch, vro minne.» «Got lone úch, [liebú] vro kúneginne.» «Vro minne, ir sint sere vollekomen.» «Vro kúneginne, des bin ich allen | |
| vollekomen.» «Vro kúneginne, des bin ich allen dingen oben.» «Vro minne, ir hant manig jar gerungen, e ir habint die hohen | |
| magetům.» «Froͮwe kúneginne, das ist úwer ere und vrome.» «Froͮ minne, nu sint ir har zů mir komen und ir hant | |
| gewan.» «Froͮwe kúnegin, ir hant einen seligen wehsel getan.» «Froͮwe minne, ir hant mir benomen mine kintheit.» «Froͮwe kúneginne, $t da | |
| $t da wider han ich úch gegeben himelsche vriheit.» «Froͮwe minne, ir hant mir benomen alle mine jugent.» «Froͮwe kúnegin, da | |
| da wider han ich úch gegeben manig helige tugent.» «Froͮwe minne, ir hant mir benomen gůt, frúnde und mage.» «Eya froͮwe | |
| mage.» «Eya froͮwe kúnegin, das ist ein snoͤdú klage.» «Froͮwe minne, ir hant mir benomen die welt, weltlich ere und allen | |
| heiligen geiste nach allem úwerm willen in ertrich gelten.» «Froͮwe minne, ir hant mich also sere betwungen, das min licham ist | |
| da wider han ich úch gegeben manig hohe bekantheit.» «Froͮwe minne, ir hant verzert min fleisch und min blůt.» «Froͮwe kúnegin, | |
Ergebnis-Seite: << 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 >> |