Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rihten swV. (400 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ein sach der sünden; alse der schifman, der daz schif rihtet, dem gibet man dekeine schulde, daz daz schif undergegangen ist | |
| ordenunge der ding, daz got die nidersten übermitz die obersten rihte, daz ouch die heiligen lerer gloubent. Daz aber die himelschen | |
| und begunde mich des pînen,/ daz ich in sîner rihte/ rihte dise tihte./ sus treip ich manege suoche,/ unz ich an | |
| traget;/ wan ist ez wâr, als ir mir saget,/ sô rihtet selbe über mich:/ swaz ir gebietet, daz tuon ich.’/ diu | |
| schilte;/ wie erm den helm betihte/ und oben dar ûf rihte/ al nâch der minnen quâle/ die viurîne strâle;/ wie er | |
| sône hazzent si dich niht./ //Tristan, swaz ieman getuo,/ sô rihte dû dich ie dar zuo,/ daz tû hôhes muotes sîs:/ | |
| zwei triben under in/ ir wehselrede her unde hin,/ er rihtete unde leite/ mit einer kündekeite/ einen stric der küniginne/ und | |
| baz./ dô verkêrte sich daz:/ den stric, den er ir rihtete/ und ûf ir schaden tihtete,/ dâ vie diu küniginne/ den | |
| nam in der heilie man/ vnde sazzen aniz gerichte/ vnde richten eine pachte./ des was der cristenheite not./ der riche keiser | |
| al der, die der kristenheite beiehen./ Der keiser here/ her richte ouch mere./ her gebot, daz man der abgote hûs lieze | |
| tage,/ alse wir iz gelesen haben,/ der keiser here/ do richte her ouch mere./ her sazte der rittere leben,/ in wielhir | |
| des rechten wisen mannis můt/ bescheidet ubil vnde gvͦt/ vnde richtet sich nach der warheit,/ die an allen dingen uor geit./ | |
| het e getan:/ den Markis hiez si bringen san./ man rihte die tische. si waren vro./ Arabel sprach zvͦ dem Markis | |
| daz sich ir leben hie veiget./ heizzent vns dvͥ antverch rihten,/ daz wir daz mer geslihten/ mit den bliden beden/ (die | |
| kiel,/ von ir manheit hie vntrost geviel./ ___Den kiel man riht gein Marsili dan;/ dvͥ zwei gesinde da giengen an./ ze | |
| der alten won,/ vil liehtes gap mengvͥ starkvͥ ron./ ___Man riht die tische. hie was gnvͦc:/ so vil present man in | |
| het vor getan./ den Markis hiez si bringen san./ man rihte die tische. si warn vro./ zu dem Markis sprach Arabel | |
| list,/ nach der kuͤngin wirt in gach:/ her Markis, da rihtet ivch nach,/ min helf ivch nit lazen sol./ bitt den | |
| do./ erbeizens wart nu niht rat:/ die tische man schon geriht hat,/ man gap wazzer vnd pflag ir wol./ als vor | |
| wol./ nv wart der palas froͤden vol:/ die tische man rihte vnd gap genvͦg,/ mit fideln harphen man fvͥr trvͦg./ dirre | |
| sîn ebenhôch zem turne brâhte,/ daz er lange poume darabe rihti,/ die der zû den zinnen mahten gân./ er wolte sie | |
| mugent ir schiere verstên./ sie rieten, daz er mange getâte richten/ unde lieze die turni brechen./ zwô unde sibenzech mange wurden | |
| trehtin segel unte vere,/ diu rehten werch unser segelseil,/ diu rihtent uns di vart heim./ der segel deist der ware geloube,/ | |
| ni nechein man. gote ſo gehorſam. ſin hûſ er wole rihte. mit micheler zuhte. mit der goteſ minne. $t got was | |
| ſint ſi dine. unde alleʒ daʒ du gebuteſt. $t ich richte dir hiute. ſvaʒ ich dir han getan. do ich dir | |
| allen gahen. zerganclichev $t dinc uirſmahen. unde wir unſere ſinne. rihten zu ge[i]ſtlichen $t dingen. wir ſuchen unſer erbe. $t daz | |
| al. div gotheit gemeine. ane aller ſlahte teile. $t er rihtet ovh dauides ſtůl. des hat er eweclichen rům. uil hoch | |
| pheiel der phlegete. di aſêr geborn $t habete. da nach rihte auer ſa. neptalim abira. mit michele $t ſinne. di nivwen | |
| erz noten varen;/ so geloubet er alerste sinem chnehte./ so rihtet got rehte,/ wan er uns nimet unde lat,/ als er | |
| vertânen,/ daz si mit bôsem arcwâne/ dannoch fuorten ir haz./ rihten wolte si baz:/ dô swuor si manige eide,/ die enwâren | |
| tiwer./ swaz ich mit mannen ie begie,/ dafur wil ich rihten hie,/ daz ich der vnschuldek sey.’/ daz wazzer daz ir | |
| von der alten trugenheit/ got wolte mit der warheit/ selbe rihten den stůl./ der tiefel schreiinde fůr/ zvͦ anderen hellehunden,/ die | |
| die ersterben/ die zvͦ im gephlihtent/ vn sich ze hohe rihtent/ an werltlichen sachen./ nv růche vns got ze machen/ ime | |
| uon der muter ioh dem kinde,/ der allez himels gesinde/ rihtet %-v wiset./ sie wart uon ir gepriset/ hoher denne ie | |
| weiz,/ wîe er den witen umbechrêiz/ mit gotlicher gute/ bediv rihte %-v behute./ //Gêiu dem chinde frone/ in der stat ce | |
| ane uorhten/ dise werlte bůwen:/ die schalke ungetrivwen/ hant sih gerihtet ze uehtin/ wider unseren trehtin,/ der uns hat geheilet;/ so | |
| besessen lút./ Dri toten si erkichte,/ Von dem tode zelebende richte./ Mænig gevangen von banden kan,/ Der Marien dar umb růfte | |
| guote./ ze wîben nâch hôhem muote/ sult ir die sinne rihten/ und an ir helfe phlihten./ der keiser Karl hât vil | |
| baz genemen war./ do bereite man mit zühten dar/ und rihte eine tavelen kleine/ dem marcrâven eine./ dô der sîne hende | |
| er ze Rôme krône tragen,/ sô solt er in daz rihten,/ wolt er zir dienste phlihten./ //Von den hürnînen schalken/ wart | |
| keren/ Hin wider an daz getihte,/ und iu mit worten rihte/ nach der geschrift der kuͤnge me./ bi Astorye ain wilder | |
| daz litt er durch si gern./ Venus der Minne stern/ riht si, do si wart geborn,/ diu Natur hat si uz | |
| ich weiz wol daz ich niene bin / geliutert und gerihtet / noch sô wol getihtet / michn velsche lîhte ein | |
| als sich daz swîn mit horwe tuot. / zem besten rihtet iuwern muot. / nu volget mir: ez wirt iu guot. | |
| diu rîterschaft. / herre got, durch dîne kraft / nu rihte mir!’ sprach diu maget; / ‘mîn leit daz sî dir | |
| wol. / swaz ich leides von im dol, / daz rihte, herre got, enzît! / mîn niftel im dâ nâhen lît, | |
| swelhem dinge daz sî komen, / daz nider got und rihtez hie, / wand er gestuont dem rehten ie.’ / daz | |
| meisterschefte / ein brücke was geslihtet, / ein slegetor [was] gerihtet / von den pfîlær%..en enbor; / dâ was geheftet an | |
| / in kurzer wîle geslagen nider, / daz nimmer wirt gerihtet wider. / daz tet der grôze wurm Pfetân, / der | |
| tâten: / sîn houbt daz was gekêret nider; / daz rihten si ze berge wider; / von bluote wârn die riemen | |
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