Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rôse swfm (250 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| verderben! owê, spilnder ougen schîn! hei munt gevar nâch wunneclîchen rôsen!/ herzen trût, ir wüestet an mir iuwer frîgez eigen. wie | |
| diu liebe heide bar der wunnenclîchen bluomen und der liehten rôsen rôt. der walt hât sich enkleidet gar:/ des lîdent aber | |
| vor dem walde und in den ouwen,/ ûf der heide rôsen rôt, die der meie uns kunde bringen,/ dâ mac man | |
| vil rôsevarwer munt,/ sô der lieplîch wolde lachen,/ sam der rôse in touwen blüete/ fröide machen $s kan dîn spilnder ougen | |
| vogel twanger./ diu heide ist worden swanger: si birt uns rôsen rôt./ man hœrt vogel singen,/ man siht bluomen springen,/ dur | |
| nû hat aber diu liebe heide/ beide $s bluomen unde rôsen rôt./ meie kumt mit manger bluot./ tuot $s mir wol | |
| mich jâmert nâch ir minne mê/ dan nâch den liehten rôsen rôt./ //Wê waz wunders lît an wîben, sît ir güete | |
| dir?/ //Nûst diu heide wol bekleidet mit vil wunnenclîchen kleiden:/ rôsen sint ir besten kleit. dâ von ir vil sorgen leidet,/ | |
| grüene walt. in den ouwen $s mac man schouwen $s rôsen rôt./ ach dur got, sô lîde ich aber senelîche nôt./ | |
| kleiner vogel süezez kôsen,/ wâ loup gras, wâ lylien vîol rôsen,/ wâ nu megde reigen under linden?/ solche vröide uns winter | |
| dar zuo der snê./ //Sumerwunne, zît des meien, vîol lilien rôsen rôt/ wol verklagt, ir stolzen leien,/ merkent waz ie fröide | |
| dar zuo dem anger wê./ schouwent wie $s die $s rôsen $s bôsen $s garwe,/ varwe $s sî verliesent: daz tuot | |
| winter kalt./ blüender hac und loup ûf grüenen linden,/ liljen rôsen vîol lânt sich vinden,/ erwachet ist diu nahtegal/ und tuot | |
| hôher muot/ rehte als in des meien zît/ tuont die rôsen. $s ir güetlîchez lôsen/ mir vil hôhe fröide gît./ //Ir | |
| eine frouwen/ nennen von ir hôhen art./ //Lieplîch priune, rôter rôsen rœte,/ snêwes wîze hât ir lîp./ ir gebærde ist mînes | |
| niht ir süezez lôsen,/ in gemachent nimmer frô des meien rôsen./ //Ich bin frô von einer rôsen:/ diu kan sprechen süeziu | |
| nimmer frô des meien rôsen./ //Ich bin frô von einer rôsen:/ diu kan sprechen süeziu wort./ ir vil lieplîch güetlîch lôsen/ | |
| kiusche, blîde, stæte,/ zühte rîch, wîplîch gemuot./ //Rœter denne ein rôse/ ist ir munt süez unde heiz./ sîst mit zühten lôse/ | |
| der in ir munde wunder lît./ //Küssen ist der Minnen rôse,/ dâ si reitzet wunne mit,/ sô si mit der liebe | |
| underbint:/ alsô vertreib uns wernde nôt/ dîn bluot als ein rôse rôt,/ dô dich erbarmet unser tôt./ /Wol dir, himelfürste,/ daz | |
| nahtegal./ blâwen vîol, grüenen clê,/ die gelwen zîtelôsen/ unde rôte rôsen/ vil schône als ê/ siht man springen überal./ Sumerzît/ fröude | |
| nâhe lît!/ / Jârlanc ûf der heide breit/ valwent liehte rôsen rôt:/ daz ist mangem herzen leit,/ daz dur minne lîdet | |
| in trûren jaget./ /Ich gelîche $s mîne frouwen/ sicherlîche $s rôsen in den ouwen,/ die der liehte meie lât/ wünneclîche $s | |
| dur grüenez gras ûf gân/ gelwe zîtelôsen;/ bî den rôten rôsen/ glenzent vîol blâ;/ durch die swarzen dorne lachet/ wîziu bluot | |
| sendez trûren hât erkorn./ /Clage ein man niht liljen unde rôsen/ noch diu cleinen vogellîn,/ der mit herzeliebe jârlanc spilnder wunne | |
| löuber an sich leit;/ daz gevilde $s wilde $s rôte rôsen treit,/ die sint manges herzen spil./ /Grüezen $s mit süezen | |
| blanc./ /Schouwen $s die frouwen $s sol man für die rôsen rôt./ sende nôt/ büezet reiner wîbe lîp./ stiure $s gehiure | |
| cranken lêre./ / Ich solt aber singen $s von den rôsen rôt/ und des meien güete,/ der mit sîner blüete $s | |
| $s hânt getân:/ ich enwil niht kôsen/ hiure von den rôsen $s ûf dem grüenen plân./ /Ûz dem besten wîne $s | |
| zam./ / Tou mit vollen $s aber triufet/ ûf die rôsen $s âne tuft,/ ûzer bollen $s schône sliufet/ manger lôsen | |
| dâvon geschiht./ manecvalter sorgen schar/ twinget daz gevilde;/ wilde $s rôsen liehtgevar/ sint verswunden alzegar;/ bar $s wünneclicher blüete man die | |
| arebeit:/ si was âne leit,/ dô si fröude erstreit/ unde rôsen willeclichen bar./ grüeniu cleit/ unde weit/ ir der liehte sumer | |
| nâch ir bluomen wünneclich gevar./ /Herze mîn,/ vogellîn/ unde glanze rôsen fîn/ lâ nu dulten pîn,/ unde clage dîn/ selbes trûren | |
| frouwe, durch diz wunder/ nie rîches lobes dir gebrast./ /Ûz rôsen brennet man ein wazzer, sô man daz gemêret/ und einen | |
| ein rant geblüemet drumbe gienc/ <sô> rôt als ie kein rôse erkant./ <ouch> was enmitten ûf den rant/ geleit ein guldîn | |
| mynen sone, der vor alle kint was schoner dann ein rose! Ay liebe schwester, wo sint uwer kint nů?’ Da vil | |
| Jenovere, sie enkunde ir aber nicht glichen; sie was ein rose vor allen frauwen, byderb und hubsch, darzu gab ir gott | |
| Sin můnt was im kleyn, lachend und rott als ein rose, ein wenig dick, die zene cleyn und wiß glich nah | |
| als er im lack was, er hett ein schappel von rosen, es were winter oder sumer, als frů als er von | |
| und schön under yren augen und alweg rot als ein rose. Ir schwester koniginn Evaine was allweg kranck, mager und bleich, | |
| biederbe wesen und behende und solt din botschafft werben. Die rose wirt dich fragen wie ir amise fare; so soltu sprechen, | |
| Und furter in der andern kamern da lit aller jungfrauwen rose fur uch off eim herlichen bette, als ir wol sehen | |
| golde/ di aschen machen gelih?/ wir sehen allir tagelih,/ daz di rosen waschin uz deme dorne./ also loben wir dih geborne/ uze | |
| martiler blůte begoſſin wart, mit manigerhande blůmen, $t lilien vnde roſen, violen, die niemer erualwent, ſi ſmeckent iemer mer. So geſchiht | |
| gewete. Wen alſe hie di lilien wiʒ ſint vnde die roſin rot, alſo iſt dort manigerhande farwe an in. Die martiler | |
| gerne isset, da wirt der schime der ougen abe. // Rosa ist trocken unde calt an dem ersten grade. Durch das | |
| hilfet. Der wibe suche vertribet si mit wine genutzet. Di rose gepulveret vertribet di suche in dem munde, ob di stat | |
| pulver mit honege dar an gestrichen hilfet ouch. Di vrische rose gestosen vertribet allerhand hitze, ob si dar uf geleit wirt. | |
| nemen ein phunt gewichtez boumoleyez unde ein halben vierdunc roter rosen bleter, unde tůt das zusamene in ein glas unde henge | |
| siben tage an di heise sunnen. Dar nach drinc di rosen uz und behald das olei, das ist gůt zu vil | |
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