Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rôse swfm (250 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sele mit roͤslim kleide, mit purpurvar; si treit der roͮten rosen schapel, dez gruͤnen palmen zepter, si ist ein us glenzender | |
| muot./ //Êwig geburt, gotlich ein lamp, vil megtlîch gezwîget,/ verborgen rôs in liljen blat, einvalt und doch gedrîget,/ verholn unde gevrîget/ | |
| stân./ Swaz ich vil sender schowe/ der bluomen und der rôsen rôt,/ doch muoz ich sorgen, want mîn frowe/ mich tuot | |
| kan des sumers wunne volzellen./ schœn sint sîn gisellen,/ vîol, rôsen, bluomen, klê,/ boume bluot, loup, gras und gamandrê./ //Des habent | |
| bluot,/ daz culter von bendichten guot,/ diu lînlachen clâr von rôsen:/ ez wære ir lôsen $s lîbe nicht vorbehuot./ //Wær si | |
| munt stêt in süezzer bluot/ sam in touwe ein liehtiu rôse rôt./ Ir vil trûter lîp,/ der gît hôhgemüete./ ich gesach | |
| diu nahtegal./ Walt unde ouwe/ hânt von loube ein dach./ rôsen in touwe,/ der ich manigen sach,/ stênt in wunneklicher bluot./ | |
| gestalt,/ wan siht dur daz gras ûf dringen/ vîol unde rôsen rôt./ Dâbî loubet uns der walt,/ sô hœrt man die | |
| tal/ und des meien sumersüeziu wunne,/ Diu sint gegen dem rôsen val,/ sô mîn vrowe treit. diu liehte sunne/ Erlöschet in | |
| liehte sunne/ Erlöschet in den ougen mîn,/ swanne ich den rôsen schowe,/ der blüet ûz einem mündel rôt/ sam die rôsen | |
| rôsen schowe,/ der blüet ûz einem mündel rôt/ sam die rôsen ûz des meien towe./ //Swer da rôsen ie gebrach,/ der | |
| rôt/ sam die rôsen ûz des meien towe./ //Swer da rôsen ie gebrach,/ der mag wol in hôhgemüete lôsen./ Swaz ich | |
| ie gebrach,/ der mag wol in hôhgemüete lôsen./ Swaz ich rôsen ie gesach,/ dâ gesach ich nie so lôsen rôsen./ Swaz | |
| ich rôsen ie gesach,/ dâ gesach ich nie so lôsen rôsen./ Swaz man der brichet in dem tal –,/ da sî | |
| ist mîner sælden schrîn),/ so enzündet mich ir minne/ (si rôse in meien touwe,/ erbluot von süezer fruht),/ daz ich vor | |
| ich gedenken dar,/ der ich eigenlîche bin./ Refr.: Frœlicher sunnentag,/ rôse in süezzem touwe/ ich dich wol gelîchen mag./ //Schœne und | |
| //Ob in einem walde ein linde/ trüege rôsen liehtgevar,/ Der schœne und ir süezzen winde/ zierten al den | |
| die heide geêret,/ in der grüene sene ich sender man./ Rôsen rôt, der varwe ich krœne:/ diu rœte und der sunnen | |
| und diu heide bar der bluomen lît,/ Dannoch sich ich rôsen,/ wann ir rôtez mündel lachet/ in der minne blüejen widerstrît./ | |
| dur sîn kleiden,/ wan er birt uns mange bluot,/ Rôte rôsen,/ vîolvar die gleijen/ und ûf heiden/ mangerleije wunne fruot./ Dâbî | |
| dâvon wart mir wol ze muote,/ ich sach sî vür rôsen rôt./ //Süezze Minne,/ jâ, durch dîne güete/ wart an wîben/ | |
| als ich ez hân gemezzen,/ so hât si einen rôten rôsen gezzen./ //So ist der eine, der des nit wære wert,/ | |
| ouch ir güete/ sint ein andern wol gelîch./ Swâ die rôsen stênt in blüete,/ die sint niht so minneklich/ Als mîn | |
| uon ſundigen uorderen geborn werden. Alſe div lilie unde div rôſe uz den dornen bloͮt, ſame wart div unſer rôſe, $.s$. | |
| div rôſe uz den dornen bloͮt, ſame wart div unſer rôſe, $.s$. Maria, uon den iuden geborn, daz ſi reiniv unde | |
| gern beliben solte;/ daz was rehte, als er wolte./ diu rose het sich in gesmogen/ und het diu bleter zugezogen,/ wan | |
| ob im sin herz von minne enbran;/ der sol von rosen einen kranz/ /Tragen, der git hochgemüete,/ ob sin herze fröude | |
| werden zitelosen;/ ostergloien vant ich da, die liljen und die rosen./ do wunschte ich, daz ich sant miner frouwen solde kosen./ | |
| tanz ein ende./ swer uns die fröude wende,/ /Den vermiden rosen/ und alle zitelosen/ und aller vogelline sanc!/ mich twinget, daz | |
| geb%/üezen!/ /Wa nu Jute und Lose?/ hie get Metze und Rose./ wa nu Riche und Tüetel?/ hie get Bele und Güetel./ | |
| und nach hinden,/ mich darf ouch nieman zihen $s von rosen schapel tragen;/ man darf ouch min niht warten,/ da stet | |
| der ist niht guot geverte,/ da für naem ich der rosen smac, $s und mehte ez wol gesin./ zisern unde bonen/ | |
| die liehten heide,/ diu wunnecliche lit./ Vil zitelosen,/ maneger hande rosen/ ich da vant./ waz der ougenweide/ diu sumerwunne git!/ Vil | |
| hat ietzent an allen enden geseget das unkrut under den rosen, das die rosen dicke von den dornen verdrucket oder sere | |
| bilsensâmen dar/ und wellen danne, daz uns der/ liljen unde rôsen ber./ entriuwen des mac niht gewesen;/ wir müezen daz her | |
| der stæte vriundes muot,/ der stæteclîche sanfte tuot,/ der die rôsen bî dem dorne treit,/ die senfte bî der arbeit;/ an | |
| ir schîn/ als suoze und alse lôse/ als ein gemischet rôse/ hin ûf allez wider den man;/ ir munt der viurete | |
| lange;/ daz in der dorn iht steche,/ sô er die rôsen breche./ dân ist der hagen noch der dorn;/ dân hât | |
| liecht das zúndet,/ Invinsteri sich kúndet,/ Und also fúr dorne rosen,/ Fúr tystel zitelosen,/ Fúr rostig insen vines golt./ Sú was | |
| der welt ergeczen mag./ Sin bette st#;vat inliechter w#;vat/ Mit rosen, lylien wol bespr#;vat/ Und mit andern blůmen fin,/ Die nit | |
| bollen wonneklich/ Obenan an sinem stil,/ Noch schoͤner denn ain rose vil./ Doch was dar inne lege/ Oder samen es geben | |
| frucht, du huneg sain,/ Du turteltube an alles main,/ Du rose von paradyse,/ Du lylie inallem prise,/ Du liechter morgensterne,/ Du | |
| über al den palas/ lac, dar ûf geworfen was/ touwige rôsen hende dicke./ dâ wurden ir liehte blicke/ zetreten: daz gap | |
| stimme hôrte./ under râme der geflôrte,/ des vel ein touwic rôse was,/ ob ez im rosteshalp genas,/ er sprach ‘herre, wie | |
| knappen snel./ sîn blic gelîchen schîn begêt,/ als touwic spitzic rôse stêt/ und sich ir rûher balc her dan/ klûbet: ein | |
| verjach/ mich muͤst der tiurst erloͤsen/ der lebend ist. min roͤsen/ an wængel und an munde/ ich fuͤr in nieman gunde/ | |
| ûf güete. / ob ein valscher blüete / als ein rôse diu dâ stêt, / ûz im doch niwan valschez gêt. | |
| / daz ê in hôhem [g%..e]müete / baz danne ein rôse blüete. / ir swære daz bescheinde / daz s%..i in | |
| und güete; / ir antlütze daz blüete / als ein rôse wol gevar; / ir lîp was âne wandel gar. / | |
| / ir herze in tugent blüete / alsô der süezen rôsen bluot / des morgens geg%..en der sunnen tuot.’ / sus | |
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