Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
roup stM. (186 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| getoubet,/ unze er selbe her quam $s unde ime den roup angewann./ nemuos er du wole frolichen varen $s in sin | |
| sint unstreithaft. Waz sei aber wir? niht anders denne ain raub, den allez daz zucket, daz neur wil. pei dem tier | |
| müg er niht geprüeten. der adlar tailt andern vögeln seinen raup mit, aber die gest schüllent sich hüeten vor dem wirt, | |
| herren und die waidman den habichen daz herz von dem raub, wenn daz fuog hât, und behaltent in selber die übermâz. | |
| dar umb, daz er nâch der gerehten swenk nâch dem raub. der vogel sleht seineu kint mit den vetachen und twinget | |
| mit den vetachen und twinget si ze fliegen nâch dem raub und wirft si auz dem nest und pringet in kain | |
| Isidorus, wann ez ist ain vâhend vogel und lebt des raubes, und wenn er ainen andern vogel gevæht, sô gert er | |
| smuckt er sein füez an sein prust und sleht den raup mit den füezen. ist daz er den raup mit dem | |
| sleht den raup mit den füezen. ist daz er den raup mit dem êrsten zuoschuz niht begreift, sô fleugt er über | |
| kümt er kaum wider an sein naigstat. wenne er den raup siht den er vâhen wil, sô swingt er sich auz | |
| zwainhundert augen gleich kreftig sint mit erkennen. er lâgt dem raub vleizicleichen, der nâch im ist gegen seinem ruck. er hât | |
| hert, daz hât im diu nâtûr geben, daz er den raup dâ mit stôz. der falk ist aller pest in der | |
| äuter und saugent die milich dar auz, und von dem raub swint daz äuter und die gaiz verplindent. die selben vogel | |
| sich selber. wenn der geir raubet, sô füert er den raup niht zehant, er versuocht vor, wie swær er sei, und | |
| versuocht vor, wie swær er sei, und mag er den raup gefüern, sô füert er in dann. Rabanus spricht, daz etleich | |
| leben iriu kint hundert jâr. Plinius spricht, daz der geir raub von mittem tag unz ze naht und ruow von morgens | |
| morgens unz zuo mittem tag, alsô daz er nihts niht raub. wenn er altet, sô wehst im daz obertail an dem | |
| und ist fræziger dann kain ander mertier. ez lebt des raubes in dem mer, und waz ez izzt daz verkêrt sich | |
| ainen maister und ainen laiter. ain iegleich visch, der des raubs lebt, der swimt gesellicleich, sam der hecht und sämleich visch. | |
| gräuleich ist er von nâtûr und sô girig auf den raup. er izt auch seinen aigenne sâmen, er sei denn ze | |
| wer den an dem hals tregt, dem vertreibt er die raup und die fremdigung seins sinnes und verstellt daz pluot, und | |
| Syria in daz lant ze Jerusalem unde nâmen einen grôzen raup unde viengen eine schœne juncvrauwen unde brâhten si Naamanes hûsvrauwen, | |
| alle syne wapen in den her kuͤne waz, unde synen roup czustrouwet her._(23) Der myt myr nicht ist, der ist wedir | |
| daz reyneget ir, unde daz innewendik ist, daz ist vol roubis unde bosheit._(40) Ir torechten, geloubit ir nicht, der gemachet hat | |
| $s wiez was irgangen,/ die burch si zestôrten, $s den roub dane fuorten./ vihi unte hîen $s hiezzen si dane trîben:/ | |
| duo $s in michileme ummuote:/ ‘ûwer ieglich $s bringe sînen roub fure mich./ swaz er dâ genâme $s daz bringe er | |
| ane satôte./ /Jacob sich dane huob $s dô er den roub begruob./ an die stat er chom $s dâ er ê | |
| meine dich, Benjamin, $s dû noch hâst wolfes sin./ /Den roub izzist dû fruo, $s den roub teilest dû ouch spâto./ | |
| hâst wolfes sin./ /Den roub izzist dû fruo, $s den roub teilest dû ouch spâto./ zêrist dû dere âhtest $s die | |
| sin geware./ Der kunic reit in daz lant;/ er stifte roup unde brant/ vaste an die heidenschaft./ er was des vil | |
| ob icht vo]n rechte/ wil ieman uf en vechte,/ des [roubes s]al er entreden sich./ werliche, des verphlege [ich mich.]/ wie | |
| sy sichtig an/ [111#’v] Zwölff schädliche man,/ Die alle waren robes vol./ Dü warhaitt man nit sparen sol/ Man sage wie | |
| In ware1n ir acker gearn./ Vur|wu1nden hette ir lant/ Beide roup vn2de brant./ Sie ware1n kvme1n zv gelde/ An walde vn2de | |
| min vater vz gesant./ Die crichen zv|furte1n vnser lant/ Mit roube vn2de mit brande./ In vnserme lande/ Ich en=weiz, waz sie | |
| Die tumbe1n mit den wisen/ Taten in micheln schade1n./ Des roubes, des da was gelade1n,/ Des wart harte vil gerat./ Sie | |
| So daz ir segel aller zv|stoup./ Da geschach mort vn2de roup/ Also vzzer mazze1n groz,/ Daz mer rot vo1n blute floz,/ | |
| vf daz felt./ Er hette ouch sin gezelt/ Vor dem roube wol behut./ Da en=was kein ritter so gut,/ Der zv | |
| criche1n daz kvme beherte1n,/ Daz sie die gezelt beherte1n/ Vor roube v3nde vor brande./ Wen daz die vo1n dem lande/ Vor | |
| Di ſint verlorn, des wil ich wern./ //__‘Elyphas diſer werlde #s+roub#s-/ #s+Gelobt ſinen geſellen#s- toub.’/ Wan er ſunder valſche tucke/ In | |
| schaden dar aus/ Doch einem menschen geton?/ Sag an, pistu raubes an/ Und peser gewinne?/ Leichstu dein guet durch minne,/ Ich | |
| gar wol gedacht:/ Mich habent mein vodern an bracht/ Wuecher, rawp und pfant;/ Solt ich das alles zehant/ Lassen, wider geben | |
| und ymer recht./ Sol ich auch gelten, ob mein chnecht/ Raub oder wuecher hete genomen,/ Ob mich sein guet wer an | |
| Gotes recht:/ Ist es von wuecher dar chomen/ Oder mit rawbe genomen/ Und von gewinnen besen,/ Wildu dich selben lesen/ Von | |
| chlag ich dier auch, herre, das:/ Ich enruechte ob es raub was/ Oder verstolen oder von wuecher komen/ Oder mit gewalt | |
| gros unpilde,/ Gefullet ist ain gevilde/ Mit wuecher und mit raub,/ Davon ich in erlaub/ Ee das ich auch ertailen wil/ | |
| erstorben!/ Ich mag es wol fur wunder sagen./ Secht was raubes her ist getragen/ Der aller unvergolten ist!’/ __Do sprach zu | |
| sey in ymmer danck gesait/ Tugent, ere und wirdikaitt.’/ Der raub was ab dem wege pracht./ Nu ward freuden gedacht:/ Poten | |
| deme ſlafe ir můtiſ. die ſint gitan deme tîeuale ze$/ r%>obe. Aue zellit phiſiologuſ daz der onocentauruſ zuei giſlahte habe. daz | |
| sluoch den kunich Osmîgen,/ do entrunnen im die sîne./ den roub er wol wider gewan,/ da ze Kampach want er sînen | |
| bî wîser lêre unwîsiu tât,/ bî krefte ein zager muot,/ roup unde brant ûf gotes vart,/ an valsche snel, an rehte | |
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