Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
roup stM. (186 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und gâhten zuo den kielen/ daz hungerc her durch den roup./ si möhten vliegen sô diu loup,/ die magern und die | |
| alle ir rehtes nemen war,/ sît daz ir wære ein roup genomn,/ der nimmer möhte wider komn,/ ir magtuom kiusche reine,/ | |
| maniges menschen ungemach./ idoch bewilen daz geschach,/ als sie den roub genamen/ und dar uber quamen/ werfen her und dar ir | |
| min gesinde/ vuren und da bi in wesen/ und ane roub me genesen./ min wip mich e vil dicke bat,/ daz | |
| nicht verstan.’/ sus treib er mit im hin dan/ den roub kein huse durch den walt./ sin denken was vil manicvalt,/ | |
| in wart voller urloub./ daz pfellel cleit lief in den roub,/ daz im e was an geleit./ sin gewonlichez cleit/ taten | |
| brechte an vrundes wis/ in daz vrone paradis./ Michael den roub nam/ und tet nach dem gehorsam,/ als die getruwen boten | |
| urteilen,/ sie heten alle urloub,/ daz ir gut were ein roub,/ daz ieglich hin truge,/ und man ot tot sluge/ die | |
| unse ere ist worden toub./ unse gut ist in den roub/ geloufen ane widerwint./ kum her, kum her, liebez kint,/ wis | |
| Alsus lac Tytus alvurwar/ vor Jerusalem zwei jar./ er stifte roub unde brant,/ daz beide lute unde lant/ grobelich wart geschant./ | |
| di heidenschaft quam so na/ mit gewapenter hant,/ daz si roub unde brant/ stiften harte wite./ Lipparis di absite/ enkonde nicht | |
| und sein riwe vil groz waz. der mit girischheit, mit rawe gevallen sei, der sech an Zacheum: swaz er ze unreht | |
| der manslecht, ettelichen ze dem lucken urchuͤnd, ettelichen ze dem raube, ettelichen ze dem nide und ze ander bosheit. in den | |
| uns von der christenheit sundernt, alsam diu manslecht, uͤberhůr, sacrilegia, roup, diuw, lukiu urchuͤnde, uͤbermůt, nit, girischheit, lanchrache, trunchenheit. also wir | |
| tet der hobischere,/ als der rede niht enwere./ Isengrin ane rovb qvam,/ der hvnger im die vrevde benam./ Er saget sinem | |
| /min,/ wie ist fro Hersint dar /komen?/ ich han seltin roͮb ge/nomen,/ sie enhate dran ir deil.»// Reinhart sprach: «ez waz | |
| min,/ ich vuͤrhte, ez sin Sarrazin/ und haben genomen einen raup./ ich sihe einen grozen staup/ vor in triben vil harte.’/ | |
| wan er befridet do daz lant,/ daz nieman uns sit raup noch brant/ tet, sit er von hinnen shiet./ in welch | |
| uns grozin scadin;/ si ritent in diu lant,/ si stiftint růb unde brant./ di gotes hús si storent,/ daz lút si | |
| mag ime ůble gebresten./ buwe denne wole sin lant,/ were roub unde brant,/ habe sin gerichte/ al nach der phachte,/ lazze | |
| helit got./ Har zo criehen in$/ daz lant./ Vnde stite rovf vnde brant./ Vnde uienc constatine./ Den leiden herren minin./ Do | |
| vest ungespart,/ dô daz rîche erloubet wart,/ dô huop sich roup unde brant/ übr Armênje daz lant,/ die veste man gar | |
| niht gedingen/ anders wan daz dû dîn lebn/ muost nâch roubes rehte gebn/ als diebe, niht als künges kint./ alle die | |
| veste und gar verbrant,/ si hât verwüestet dîniu lant./ mit roube und ouch mit brande/ vert er in unserm lande.»/ //Innen | |
| gedinge helfet mir/ daz wir gewinnen ich und ir!/ den roup teil ich, ich sage iu wie:/ swaz gewunnen werde hie/ | |
| vürste den ich hân genant,/ Parmênîôn mit dem_ê was/ der roup gewunnen ze Dâmas,/ der kam im werlîche./ daz selbe künecrîche/ | |
| in:/ wir suln den rehten umbe gân/ und nâch sînem roube lân/ durch den gewin ein lôz./ sîn widersatz ist gên | |
| sô die rîcheit,/ diu in sus iemer ist bereit,/ der roup wære ze süntlich,/ er beswârte sêre mich;/ diz wær mir | |
| von manslaht manegerhande tôt/ huop sich in ir lande/ mit roube und ouch mit brande./ swer dô mit zouberlisten/ den man | |
| vîentlîcher wer/ ein galiôte ûf dem mer;/ sîn bejac an roube lac./ wan er niht wan roubes phlac,/ durch daz er | |
| mer;/ sîn bejac an roube lac./ wan er niht wan roubes phlac,/ durch daz er roubes ie genas/ und des mers | |
| lac./ wan er niht wan roubes phlac,/ durch daz er roubes ie genas/ und des mers gewaltic was,/ dô wart er | |
| truogen,/ dô sie einander sluogen./ sie tâten vîentlîche erkant/ einander roup unde brant./ ein got verriet des andern lîp/ und nam | |
| ist missetân./ ir witzen ist daz wol erkant,/ daz diepstâl, roup unde brant,/ zouber, manslaht unde mort/ sint der grœsten sünden | |
| âne krümbe sleht,/ daz sie verworhten sîn genant,/ wan sie roup und dar zuo brant,/ diepstâl, zouber, manslaht triben/ und dar | |
| er Darien wîb./ Alexander frowete sih,/ wandiz was ein kuninclîch roub./ dar zô bedwanc er ouh/ manige burch unde lant/ und | |
| dem briebe er screib:/ ‘bistu comen in mîn lant/ durh roub oder durh brant/ oder durh vehte?/ daz saltu wizzen rehte,/ | |
| gwaldich si wâren,/ si bewarten wol zwâren,/ daz si ie roub oder brant/ gestiften in unse lant,/ sint daz Cyrus irstarb,/ | |
| und der sprach von úch also: «er hat mir einen rob genomen an einer lieben frowen: si zúhet nu die stuchen | |
| waz eins tages us gegangen und hate hinderstanden einen geischlichen rob, den er dem túfel wolte nemen und in got wider | |
| túfel wolte nemen und in got wider geben; und der rob waz ein mensch in geischlichem schine, als du bist. Der | |
| enpfliehen! //__Er was eines tages us gegangen und hat einen roͮb, den er dem tiefel wolte nemen, hinderstanden, und der roͮp | |
| roͮb, den er dem tiefel wolte nemen, hinderstanden, und der roͮp was also. Es was ein mensch in geistlichem schine an | |
| werden huote./ //Untriuwe, dast ein selig hort,/ der stüefen kan roub und brant unde grôze mort,/ und werden man unwerden mag | |
| wan alse ir rât nu sî,/ und swer in sælden roube, den mache er der êren vrî!/ //Si jehent, daz bœser | |
| alle die unêlîche $t geborn sint, oder die diupheit oder raup, den rehten strâzraup, süenent oder widergebent unde si des vor | |
| An den begât man den rehten strâzraup. //Man sol allen raup und diupheit zwîfalte gelten. Und die selben, gebent si den | |
| mit diupheit oder mit strâzraube verlorn habent, ob man dieselben raubes oder diupstâl anderstunt zîhet, si enmugen mit ir eide niht | |
| daz sîn mit rehte? Wir sprechen über diupheit und über raup gelîche: swie lange ez ein man inne hât, unde kumet | |
| âne schaden. Begrîfet aver ein man sîne diupheit oder sînen raup bî ieman, man sol über in rihten, alse wir hernâch | |
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